Sport und Mode

Arne Friedrich hofft auf Olympia in Berlin

  • Arne Friedrich Markenbotschafter Walbusch
    Arne Friedrich ließ sich in seiner Funktion als Markenbotschafter in elf Outfits fotografieren. Foto: externe Quelle - ©Walbusch

Potsdamer Platz – Im Meistersaal wurde der Ex-Fußball-Nationalspieler und Hertha-Profi als neuer Markenbotschafter eines mittelständischen Modeunternehmens vorgestellt. Doch auch Friedrichs ehemaliger Klub, seine Trainertätigkeit und das sportliche Großereignis schlechthin kamen zur Sprache.

Derzeit ist Arne Friedrich häufig im Rhein-Sieg-Kreis anzutreffen. In der Sportschule Hennef absolviert der 35-jährige seine DFB-Trainerausbildung; nach der B- ist nun die A-Lizenz dran. Doch seinen Hauptwohnsitz hat der Co-Trainer der deutschen U18-Nationalmannschaft nach wie vor in Berlin im Bezirk Mitte. Dorthin hat es ihn nach seinem letzten Engagement als Spieler, bei Chicago Fire in der US-Profiliga MLS, zurückgezogen.

Neben der Trainertätigkeit bleibt noch Zeit für andere Aufgaben. Kleidung ist Friedrich deutlich wichtiger als früher und so verwundert es nicht, dass Walbusch, ein mittelständisches Unternehmen aus Solingen, den Ex-Fußballer zu seinem Markenbotschafter gemacht hat. Der Wahl-Berliner ist umgänglich, gilt als verlässlich und skandalfrei. Sein Modegeschmack hat sich passenderweise auch verändert: Früher eher sportlich gekleidet, darf es bei Friedrich heute auch mal klassische Eleganz sein. Walbusch hat sein eher klassisches Programm schon vor einigen Jahren um lässigere, sportlichere Linien ergänzt. Das Unternehmen will mit seinem neuen Gesicht die Männer mit ihrem ambivalenten Verhältnis zur Mode dort abholen, wo es für sie interessant wird.

Präsentation im Meistersaal (c) Walbusch Präsentation im Meistersaal (c) Walbusch
Friedrichs Hauptinteresse, daran lässt er keine Zweifel, gilt weiter dem Fußball. Auch in Berlin sichtet er Nachwuchsspieler für die deutsche U18 wie den Hertha-Junioren Maximilian Mittelstädt. Hany Mukhtar, von Hertha BSC gerade kontroverserweise an Benfica Lissabon veräußert, ist schon fast 20. Friedrich hält ihn für einen "sehr talentierten Spieler, der das Potenzial hat, sich in der Bundesliga durchzusetzen". Kritik an der Praxis des Berliner Bundesligisten, immer mal wieder Talente zu verkaufen, die anderswo eine beachtliche Karriere hinlegen, übt er jedoch nicht direkt. Schließlich sei man bei solchen Transfers im Nachhinein immer schlauer.

Hertha packt es

Zur sportlichen Situation der Hertha äußert sich der Ex-Spieler des Klubs gegenüber QIEZ.de differenziert: Natürlich sei der Verein im Sommer mit anderen Erwartungen gestartet, doch man solle diese auch nicht zu hoch schrauben – was in Berlin immer relativ schnell passiere. In der Liga bleiben und sich etablieren sollten nach Friedrichs Worten die ersten Ziele sein – und dafür ist er zuversichtlich: "Ich bin überzeugt, dass die Rückrunde anders wird und sie die Klasse halten werden."

Hostel statt Vereinsheim

Schlafen bei der alten Dame

Wedding
Kritischer sieht Arne Friedrich das Pensum der heutigen Nachwuchsspieler in Profivereinen. Durch einen noch jungen europäischen Klub-Wettbewerb für Nachwuchskicker, die UEFA Youth League, werden die Talente der Topvereine noch mehr gefordert als bisher schon. "Die Jungs sind alle sehr jung und haben eine unglaubliche Belastung", sagt Friedrich. Deswegen sprächen sich die DFB-Trainer mit ihren Kollegen in den Vereinen ab, wie viel man dem Nachwuchs zumuten kann. Dennoch sei die Situation suboptimal, findet der U18-Co-Trainer: "Die Belastung der Spieler ist wesentlich höher als noch vor zehn Jahren."

Ein sportliches Thema, das nun in seine vorentscheidende Phase geht, ist die mögliche Bewerbung Berlins um die Austragung der Olympischen Spiele 2024. Die Meinungen in der Stadt gehen auseinander; im September dürfen volljährige Bewohner mit deutschem Pass womöglich darüber abstimmen. Arne Friedrichs Votum ist eindeutig: "Ich denke, Berlin hat alle Voraussetzungen für eine hervorragende Olympiade. Es gibt ein tolles Stadion, das Umfeld passt, die Infrastruktur ist da. Ich würde mir wünschen, dass Berlin den Zuschlag bekommt."

Infos und Bilder zur Walbusch-Kampagne mit Arne Friedrich bekommt ihr auf der Webseite des Unternehmens.

Meistersaal am Potsdamer Platz

Köthener Str. 38
10963 Berlin

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Quelle: QIEZ
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