Event-Highlights

Was du zum 30-jährigen Mauerfall-Jubiläum nicht verpassen solltest

Was du zum 30-jährigen Mauerfall-Jubiläum nicht verpassen solltest
Kurz vorm Fall: Am 9. November sitzen Menschen auf der Berliner Mauer
Vom 13. August 1961 bis zum Mauerfall am 9. November 1989 trennte die Betonwand unsere Stadt, und unser ganzes Land. Zum 30. Mal jährt sich im November ihr Fall, was gebührend mit einer Vielzahl an Veranstaltungen gefeiert wird. Welche davon du auf keinen Fall verpassen solltest ...

Ost-Berlin – Die halbe Hauptstadt (bis 9. November, mehrere Orte)

In der Veranstaltungsreihe Die halbe Hauptstadt gibt’s in ganz Ost-Berlin viele Events mit Fokus auf dem ehemaligen Osten – Hauptstadt der DDR. Ein Highlight für uns: die Filmreihe Sonnenallee, die am 8. Oktober im Kino Babylon ausgestrahlt wird. Ihr könnt Bilder von großem, starkem Realismus erwarten, aber auch von schönen Inszenierungen einer weltoffenen Stadt. Die Filmreihe zeigt, welches Bild von der Hauptstadt das staatliche Filmunternehmen der DDR, die DEFA, in Zeiten der Trennung vermittelte.
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Berlin HANDSHAPE (bis 30. November, Mitte)

10.957 Berliner Begegnungen werden in einem Stück Ton festgehalten. Im Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer und an temporären Treffpunkten kannst du selber an dem Projekt teilnehmen und deine eigene Geschichte teilen oder die eines anderen Menschen hören. Am Ende der Begegnung wird durch das Umschließen eines Stückes Ton und dem Schütteln der Hände der Moment festgehalten. Alle sogenannten Handshapes werden schließlich als Kunstinstallation ausgestellt. Dienstag bis Sonntag von 10.30 bis 17.30 Uhr.
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Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (bis 31. März 2020, Lichtenberg)

Auch das ehemalige Stasi-Hauptquartier hat natürlich seine Pforten zur Sonderausstellung offen. Als Museum und Gedenkstätte erzählt es die Geschichte der Stasi, des Kontrollorgans der ehemaligen ostdeutschen RegierungVon dort wurde die gesamte Überwachungs- und Unterdrückungsarbeit in der Stadt geleitet. Die Ausstellung Stasi in Berlin erzählt bis ins nächste Jahr hinein von den Methoden des gefürchtetsten der DDR-Staatsapparate. Führungen von März bis Oktober Montag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr (zu jeder vollen Stunde) und von November bis Februar Montag bis Freitag um 11, 13 und 15 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr (zu jeder vollen Stunde).
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Durch Mauern gehen (12. September bis 19. Januar 2020, Mitte)

Zum 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer zeigt die Gruppenausstellung Durch Mauern gehen im Gropius Bau Machtstrukturen, die auf Teilung und Spaltung basieren, und die damit verknüpften Auswirkungen. Mit Erkenntnissen und Erfahrungen aus der Vergangenheit blickt sie auch auf Entwicklungen der jüngsten Zeit, wie stärkeren Populismus und den Anstieg extremer nationalistischer Positionen. Mittwoch bis Montag von 10 bis 19 Uhr.
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No Photos on the Dance Floor! (13. September bis 30. November, Charlottenburg)

Mit dem Ausstellungsprojekt No Photos on the Dance Floor! leuchtet das C/O Berlin im Amerika Haus die Berliner Technoszene aus. Als Hochburg der Kulturbewegung, die 1989 ihren Urknall erfahren hat, ist Berlin mit Clubs wie dem Ufo, Tresor und Planet weit über die Landesgrenzen hinaus für seine unendlichen Tiefen der Musik-, Drogen- und Künstlerszene bekannt.
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Patti Smith & Tony Shanahan (4. November, Mitte)

Patti Smith ist seit mehr als vier Jahrzehnten Musikgeschichte. Nun kommt die legendäre Sängerin, Dichterin und Aktivistin zurück nach Berlin, um im Pierre Boulez Saal den Ton anzugeben. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Weggefährten, dem Keyboarder und Gitarristen Tony Shanahan, präsentiert sie ein Konzert mit dem Titel Erinnerung. Am folgenden Abend rocken die beiden auf Einladung des Kultursenators die Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg – mit dem Programm, das den vielleicht nicht ganz angemessenen Titel Mauern werden einstürzen trägt.
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30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall (4. bis 10. November, Mitte)

Hunderttausende haben während der Friedlichen Revolution mutig ihre Stimme erhoben und zum Fall der Mauer beigetragen. In Vorbereitung zum Jubiläum sind alle Menschen eingeladen, ihre eigene Nachricht – sei es ein Wunsch für die Zukunft oder eine Erinnerung aus der Vergangenheit zu teilen. Das Ergebnis wird während der Festivalwoche als große Kunstinstallation am Brandenburger Tor zu sehen sein. Anderes Highlight der Veranstalter werden große 3D-Videoprojektionen – die werden zwar kaum zu übersehen sein, aber es lohnt sich trotzdem die Orte abzuchecken, damit man nichts verpasst. Dabei werden markante Gebäude der Berliner Stadtgeschichte bestrahlt, um an ihre Vergangenheit zu erinnern.
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Q Berlin – The Berlin conference on freedom and responsibility (7. November, Kreuzberg)

Auf der Q Berlin Konferenz sprechen internationale Redner und Experten aus den Bereichen Business, Wissenschaft, Politik, Kultur und Technologie in der Station-Berlin. Dabei dreht sich die Veranstaltung um Themen wie soziale Verantwortlichkeit, modernes Arbeiten und städtisches Leben. Also Themen, die alle Berliner betreffen, die an der Zukunft der Stadt interessiert sind und mitgestalten wollen.
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Helga Paris, Fotoausstellung (8. November bis 12. Januar 2020, Mitte)

Seit 1968 fotografierte die Fotografin Helga Paris in ihrer Heimatstadt Berlin und hielt damit mehr als zwei Jahrzehnte DDR-Geschichte auf ihren Bildern fest. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Hauptstadt mit Fotos von Kneipenbesuchern, Müllfahrern und Gesichtern aus der Nachbarschaft der Fotografin im Bezirk Prenzlauer Berg. Sie ist mit ca. 275 Werken, darunter zahlreichen erstmals gezeigten Bildern, die bisher größte Ausstellung in der Akademie der Künste.
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