Aktive Bürgerbeteiligung erwünscht

Umgestaltung des Roederplatzes

Umgestaltung des Roederplatzes
Der Roederplatz in Lichtenberg soll umgestaltet werden.
Kiezbewohner des Wohngebiets Fennpfuhl in Lichtenberg haben Mitte Januar die Möglichkeit, Vorschläge für die Umgestaltung des Roederplatzes einzubringen.

Die Fläche am Kreuzungspunkt Weißenseer Weg, Herzbergstraße und Paul-Junius-Straße soll in den kommenden Jahren neu gestaltet werden. Mit Mitteln des bundesweiten Förderprogramms „Stadtumbau Ost“ wird der Roederplatz städtebaulich und landschaftsarchitektonisch aufgewertet und verschönert. Interessierte Bürger und Bürgerinnen können Ideen und Anregungen in den Planungsprozess einbringen.

Nach einer ersten Einwohnerversammlung am 10. Dezember 2012 im „Haus der Generationen“ in Lichtenberg, bei der das Bezirksamt gemeinsam mit dem Planungsbüro „Stadtlandprojekte“ und der Landschaftsarchitektin Uta Henklein über die ersten Schritte der Erstellung des Umgestaltungskonzepts informierte, sind nun zwei Planungswerkstätten mit aktiver Bürgerbeteiligung geplant. Das Stadtteilzentrum Lichtenberg Nord organsiert am 16. Januar um 16.30 Uhr und am 17. Januar um 18.30 Uhr offene Gesprächsrunden, bei denen Anwohner des Kiezes über Neuerungen und Veränderungen des Roederplatzes diskutieren können. Die Veranstaltungen finden im Haus „Sonnenstrahl“ in der Paul-Junius-Straße 70 statt.

Wiederbenennung nach 36 Jahren

Wilfried Nünthel, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, sagt zum Bauvorhaben: „Die Erneuerung des Roederplatzes war uns im Rahmen des Stadtumbaus immer ein wichtiges Anliegen. Hier haben wir es mit zum Teil problematischen Rahmenbedingungen zu tun, wie zum Beispiel einer sehr diffusen Raumfolge mit geringer Aufenthaltsqualität und einer sehr heterogenen Struktur an Grundstückseigentümern. Es wird also keinen einfachen Lösungsansatz geben, jedoch wollen wir gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern nach geeigneten Wegen zur Aufwertung des Roederplatzes suchen.“

Der Roederplatz ist seit 1896 nach dem Rittergutsbesitzer Hermann Franz Leo Roeder benannt, der von 1892 bis 1914 politisch in Lichtenberg aktiv war. Während seiner Amtszeit wurde das erste Lichtenberger Gas- und Wasserwerk errichtet und die katholische Mauritiuskirche eingeweiht. Mit dem Beginn der Wohnbebauung im Gebiet Fennpfuhl 1975 wurde der Name abgeschafft, doch die Bezeichnung blieb im Volksmund erhalten. Seit dem 14. September 2011 heißt die Fläche wieder offiziell „Roederplatz“. „Mit der Wiederbenennung des Platzes erfüllen wir einen langjährigen Wunsch vieler Anwohner und erinnern an die Entstehungsgeschichte Lichtenbergs“, so Lichtenbergs Baustadtrat Andreas Geisel anlässlich der „Rück-Benennung“ des Platzes vor gut einem Jahr.

Mehr Informationen unter: http://www.stz-liberg-fennpfuhl.de/

 

 

Umgestaltung des Roederplatzes, Weißenseer Weg 195, 10367 Berlin

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