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Top 5: Äpfel aus Berlin und Brandenburg

Top 5: Äpfel aus Berlin und Brandenburg
Äpfel wachsen auch in Berlin und vor allem Brandenburg reichlich - wenn das Wetter mitspielt.
Die Apfelzeit ist in vollem Gange, weshalb es sich lohnt, die Vitamin- und Ballaststoff-Muskelprotze in all ihren Ausführungen und Genussvariationen zu probieren – frisch vom Baum und aus regionalem Anbau. Wir stellen vor, was man in Berlin und Brandenburg so alles mit dem schmackhaften Obst anstellen kann ...

Selbstpflücke (verschiedene Orte in Brandenburg)

Wer sein Obst nicht im Supermarkt kaufen möchte, sich aber auch nicht als Apfelbauer sieht, für den gibt es den goldenen Mittelweg: Eine Reihe von Brandenburger Höfen bietet frische Äpfel zum Selberpflücken an. Darunter sind bekannte, aber auch seltenere Sorten. Und natürlich liegen die Preise unter dem Normalniveau im Laden. Anlaufstellen im Umland sind etwa Neumann’s Erntegarten & Hofladen in Potsdam-Bornim, das Obstgut Müller im Altlandsberger Ortsteil Wesendahl, der Obsthof Deutscher in Werder-Plötzin oder das Obstgut Marquardt bei Satzkorn, das zu Potsdam gehört. In diesem Jahr solltest du allerdings vor dem Besuch auf den Webseiten der Anbieter vorbeischauen oder sogar anrufen: Die Apfelernte in der Region war bescheiden, so dass auch die Selbstpflücke mancherorts ausfällt oder früher beendet wird. Eine Möglichkeit, ganz legal umsonst an frische Äpfel zu kommen: Das Internet-Portal Mundraub.org zeigt auf einer Karte Obstbäume und -gärten an, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.

Die Apfelgalerie (Schöneberg)

In einem ausgedehnten Apfelgut nahe Frankfurt/Oder werden gut 150 Sorten für die Schöneberger Apfelgalerie angebaut. Dazu gehören Früchte, die gut lagerbar sind und von fruchtig süß bis erfrischend sauer allen Geschmäckern etwas zu bieten haben. Das Besondere jedoch sind die alten Sorten, die höchstens noch die Großeltern von früher kennen: Die Obstbauern retteten Exemplare mit so klangvollen Namen wie Rotgestreifte Schafsnase oder Gelber Bellefleur. Saft und Liköre sind nicht die einzigen Highlights im Angebot der Apfelgalerie. Auch Apfelchips, Chutney und Gelees aus der Uckermark gibt es in dem Laden, der auf den Apfel gekommen ist. Wer will, kann sich die Köstlichkeiten auch liefern lassen.
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Ein Beitrag geteilt von kiyomi kobori (@likelikekitchen) am Apr 22, 2016 um 12:36 PDT

 

Eschenbräu (Wedding)

Die urige Gaststätte im Wedding setzt auf selbst Gebrautes. Neben dem Bier, das in der hauseigenen Brauerei auf althergebrachte Weise entsteht, kann man auch Apfel- und andere Obstbrände unter der riesigen Eiche im Biergarten verköstigen. Die Früchte stammen aus eigenem Anbau und werden unfiltriert zu leckerem, naturtrübem Saft gemacht.
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Cider bei Hops and Barley (Friedrichshain)

Die Kneipe im Friedrichshainer Ausgehkiez ist nicht gerade ein Geheimtipp. Schon gar nicht bei Biertrinkern, denn das Hops & Barley hat seine eigene kleine Hausbrauerei. Nicht ganz so bekannt ist, dass dort auch ein veritabler Cider hergestellt wird. Der Apfelwein reift im Fass nach und kommt naturtrüb ins Glas. Auch das Restaurant Herz & Niere in Kreuzberg produziert normalerweise eigenen Apfelwein – wegen der schlechten Ernte allerdings nicht in diesem Jahr. Weitere Orte in Berlin, an denen du Cider trinken oder kaufen kannst, findest du beim Blog Cider Explorer.
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Ein Beitrag geteilt von Herz & Niere Berlin (@herzundniere) am Okt 27, 2017 um 5:20 PDT

Hahn’s mobile Mostquetsche (Berlin und Brandenburg)

Die Mostquetsche ist Berlins erste mobile Mosterei. Damit steuert man (ab einer Mindestmenge von 3.000 Kilogramm Äpfeln) nicht nur Gärten, Laubenkolonien oder Streuobstwiesen in der Hauptstadt, sondern auch in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern an – und rettet damit tonnenweise leckeres Obst vor dem Komposttod. Zusätzlich gibt es Mosttermine an festen Standplätzen, etwa der Baumschule Späth in Treptow, zu denen du nach Absprache reife Äpfel und Birnen bringen kannst. Daraus entsteht dein eigener Saft, der vor Ort in praktische Mostkisten abgefüllt wird. Voraussetzung hierfür: Du bringst mindestens 100 Kilo reife Äpfel mit. Per Verkaufs-E-Bike gibt es den Most aus der Quetsche auch auf Wochenmärkten und fürs Catering.
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