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Top 5: Sex(y) Clubs und Partys in Berlin

Top 5: Sex(y) Clubs und Partys in Berlin
Dessous, Glitzer oder Lack und Leder: Sexpositive Partys feiern diverse Looks.
Wilde, durchtanzte Clubnächte und Sex, das ging schon immer gut zusammen. Eine wachsende Zahl an Partyreihen bringt beides ganz bewusst zusammen und zelebriert Hedonismus, Fetisch und halbnacktes Tanzen jenseits klassischer Darkrooms. Das sind unsere Top-5 Sex-Partys und Clubs in Berlin.

The House of Red Doors (Friedrichshain)

Ein bisschen Karneval, ein bisschen Zirkus und ganz schön viele sexy Vibes: Die Partyreihe The House of Red Doors ist der farbenfrohe Paradiesvogel unter den sexpositiven Partys in Berlin. Die Location und das Konzept passen ziemlich gut zusammen – oder umgekehrt: Der Club Wilde Renate hat einen Außenbereich mit Gartenhaus und jede Menge kleine und große Räume, die mit viel Liebe zum Detail dekoriert werden. Es gibt erotische Performances, auf den verschiedenen Dancefloors wird dicht gedrängt getanzt, in den vielen kleinen Räumen gechillt, gefummelt, gevögelt. Viele Gäste betreiben einen extremen Aufwand in Sachen (Fetisch-)Kostüm, was das Ganze noch spannender macht. Neben Techno läuft in den kleinen Räumen auch mal beschwingte poppige Musik – mal was anderes. Die HORD findet rund alle sechs Wochen statt, (leider) immer donnerstags. Ein Teil der Organisatoren veranstaltet übrigens auch die (deutlich düstere) Partyreihe Apokalypstick im KitKatClub
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Porn by Pornceptual (Mitte)

Hinter dem Namen steckt ein konzeptuelles Pornografie-Projekt zweier junger Brasilianer, das nicht nur ziemlich heiße Fotostrecken und Magazine produziert, sondern auch regelmäßig entsprechende Parties schmeißt. Die Ausrichtung ist bewusst queer, niemand soll sich aufgrund seiner Sexualität ausgegrenzt fühlen. Gleichzeitig ist der Dresscode klar: Alltagskleidung geht nicht, der Look hat sich irgendwo zwischen Berghain-Black, Fetisch und (halb-)nackt eingependelt. Verglichen mit dem KitKat zieht das Konzept ein eher jüngeres, hippes Publikum an, und ein Geheimtipp sind die Porn-Partys leider nicht mehr – lange Schlangen am Eingang gehören dazu. Dafür werden das DJ-Line-up und die Performances jedes Mal hochkarätiger. Und die Location bleibt ein Brett: Die Alte Münze, ein Fabrikgelände am Molkenmarkt, das dem Treiben auf mehreren Etagen einen so urbanen wie düster-aufregenden Rahmen gibt. Ausuferndes Technotanzen ist hier ebenso selbstverständlich wie sexuelle Interaktion in den zahlreichen Räumen und dunklen Ecken. Leider finden die Partys nur alle paar Wochen statt.
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Ein Beitrag geteilt von Pornceptual (@pornceptual) am Okt 11, 2018 um 9:04 PDT

KitKatClub (Mitte)

„Parties für zivilisierte Leute“, heißt es auf der Homepage. Klingt putzig, aber der Slogan passt: Denn egal, ob Domina in Lack und Leder, queere Partytouristen, männliche Muskelpakete mit Harness oder 60-Plus-Nackte: Im KitKatClub trifft man fast ausschließlich freundliche, höfliche Menschen, die jeden nach seiner Fasson leben lassen. Das gilt auch für Sex, der hier quer durch alle Vorlieben, Fetische und Altersgruppen zelebriert wird. Mal zurückgezogen, mal vor aller Augen, am Pool, auf den Lederliegen oder im Keller. Das funktioniert, weil sich (fast) alle an das oberste Gebot halten: Wer vögeln, grabschen, knutschen will, muss fragen. Und wer einfach nur zu wummerndem Techno tanzen und neue (Party-)Bekanntschaften aus der ganzen Welt kennenlernen will, kann hier ebenfalls großartige Tage und Nächte verbringen. Ideale Nacht für das „Kitty“-Feeling, jenseits von Homo-Hetero-Grenzen: der CarneBall Bizarre am Samstag. Immer vorher den Dresscode checken! Jeans sind meist tabu, oft gibt es spezielle Themen, denen man outfittechnisch entgegenkommen sollte.
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Berghain (Friedrichshain)

Man kann über das Berghain sagen, was man möchte: Der Club ist ein Gesamtkunstwerk, der in Sachen Sound und Atmosphäre seines Gleichen sucht. Und – auch das ist Teil seines Rufes, wer einmal zu wummernden Technobässen vögeln möchte oder zumindest offen ist für außergewöhnliche Begegnungen, der wird hier auf seine Kosten kommen. Neben den klassischen Darkrooms, die längst nicht mehr nur von den Boys frequentiert werden, sind beispielsweise die offenen Kabinen in der Panoramabar ein beliebter Ort für kleine, halböffentliche Exzesse. Und die Auswahl an dunklen Ecken und spannenden Menschen ist schier unerschöpflich. Nackt oder nicht, mit anfassen oder ohne. Und eine Sache bleibt im Berghain sowieso immer unangetastet: Wer harten Techno liebt, wird zumindest musikalisch nie enttäuscht.
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Insomnia (Tempelhof)

Hier darf man sich nicht von der trashig anmutenden Homepage abschrecken lassen. Das Insomnia in Tempelhof bietet ein erstaunlich elegantes Ambiente mit üppiger Bar, sauberen Toiletten und sogar Duschen, die schicker sind als in manchem Wellnesstempel. Insgesamt unterscheidet sich der Club optisch deutlich von den typischen Berliner Hipster-Clubs mit selbst zusammengehämmerter Deko. Eine große Empore mit Betten, auf die meist nur Paare gehen dürfen, macht unmissverständlich klar: Sexuelle Interaktion ist hier durchaus gewünscht. Auch das Insomnia ist die ideale Bühne, um sich in Sachen sexy und extravaganter Outfits mal so richtig auszuleben. Wichtig für Neulinge: Immer vorher die Homepage checken, nicht jede Party ist etwas für jeden und für eine „mal ein bisschen tanzen und gucken“-Nacht geeignet. Es gibt verschiedene Themen und Zielgruppen, mal eher queer, mal BDSM, mal mehr für erfahrene Swinger, manchmal aber auch bunt gemischt und mit guter Musik.
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