Berlins beste Ausstellungen des Monats

Must-See-Ausstellungen im Februar

In einer Stadt wie Berlin, in der es Kultur an allen Ecken gibt, ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Wir verraten dir, welche Ausstellungen du diesen Monat nicht verpassen solltest: von Monet bis Raffael, von Fotografie zur Malerei.

Alexander Gronsky: Peripherie als Landschaft (Mitte)

Der estnische Fotograf Alexander Gronsky präsentiert in seiner aktuellen Ausstellungen großformatige Tableaus und serielle Arbeiten aus Moskau. Es sind skurrile Begebenheiten, unwirkliche Orte und Menschen abseits ihres städtischen Alltags. Gronsky besuchte Moskaus Peripherie, um zu dokumentieren, wie sich Russlands Metropole ausweitet und die Natur sich ein letztes Mal aufbäumt. In der Stadt selbst hält er die Veränderungen fest – Bewegungen innerhalb von wenigen Sekunden bis hin zum Verfall über Jahre hinweg.

Wo: KVOST
Wann: 29. Januar bis 4. April 2020
Wie viel: keine Angaben

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KVOST, Leipziger Straße 47, 10117 Berlin

030 28875888

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Mittwoch bis Samstag von 14:00 bis 18:00 Uhr


Besuche KVOST auf:

Akinbode Akinbiyi: Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air (Kreuzberg)

Die Fotoausstellung zeigt Schwarz-Weiß-Bilder des Wahlberliners Akinbode Akinbiyi, der sich seit Beginn seiner Karriere in den 1970er Jahren vor allem mit Megastädten und deren Wachstum auseinandersetzt. Für Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air dokumentiert er soziale Realitäten in Städten wie Lagos, Johannesburg, Bamako, Chicago und Berlin. In unserer Hauptstadt ist er seit den 1990ern unterwegs, um Spuren der Kolonialvergangenheit und afrodeutsche Communities festzuhalten. So kann man vor allem den Wedding aus einer neuen Perspektive entdecken.

Wo: Gropius Bau
Wann: 7. Februar bis 17. Mai 2020
Wie viel: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

mehr Infos zu Martin-Gropius-Bau
Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Telefon 254860

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Mittwoch bis Montag von 10:00 bis 19:00

Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie: True Stories (Kreuzberg)

Alles eine Frage der Übung? Die Meisterklasse der Ostkreuzschule jedenfalls hat unter der Leitung von Professor Ute Mahler und Ingo Taubhorn eine Menge gelernt. Die Ausstellung zeigt Arbeiten der begabten Fotograf*innen, die sich mit der Wahrnehmung von Wirklichkeit auseinandersetzen. Porträts, Detailaufnahmen, Landschaftsaufnahmen und andere spannende Werke zeigen die Welt aus 14 Perspektiven der Absolventen: Darunter sind Betrachtungen von Wildfremden an unbekannten Orten, eindrucksvolle Gutshäuser in Estland, Nahaufnahmen eines Dorfes am Rande eines maroden Atommülllagers und mehr.

Wo: Kunstquartier Bethanien
Wann: 14. bis 23. Februar 2020
Wie viel: Keine Angaben

mehr Infos zu Kunstquartier Bethanien
Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Umbo. Fotograf (Kreuzberg)

Der Bauhaus-Schüler von Johannes Itten sorgte kurz nach seinem Abschluss in Weimar für Furore: Umbo war der Begründer einer neuen fotografischen Ästhetik, die er vor allem für Porträtaufnahmen einsetzte. Mit Ideenreichtum und Experimentierfreude widmete er sich auch Straßenfotografien und Reportagen. Er arbeitete also nicht nur als Künstler sondern auch für Zeitungen und war gleichsam Mitbegründer der innovativen Fotoagentur Dephot, die von den Nationalsozialisten geschlossen wurde. Was die Berlinische Galerie zusammengetragen hat, ist in jedem Fall mindestens einen Besuch wert…

Wo: Berlinische Galerie
Wann: 21. Februar bis 25. Mai 2020,
Wie viel: 12 Euro, ermäßigt 9 Euro

mehr Infos zu Berlinische Galerie
Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin

Telefon 030 78902600
Fax 030 78902701

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Mittwoch bis Montag von 10:00 bis 18:00 Uhr


Besuche Berlinische Galerie auf:

Monet.Orte (Potsdam)

Wie in unseren Must-See-Ausstellungen des Jahres bereits angekündigt, ist diese Ausstellung quasi Pflichtprogramm für versierte Museumsbesucher und kommt deshalb in die Berlin-Liste, obwohl sie in Potsdam ist… Aber nur hier erkennt man, wie vielfältig Monet gearbeitet hat. Neben seinen berühmten impressionistischen Gemälden, kannst du im Barberini Werke aus seiner Realismus-Zeit entdecken und anhand von unzähligen Darstellungen immer gleicher Orte und Landschaften seinen Serien-Gedanken begreifen. Die Hommagen an seinen Garten und Teich fehlen natürlich auch nicht.

Wo: Museum Barberini
Wann: 22. Februar bis 1. Juni
Wie viel: 14 Euro, ermäßigt 10 Euro

mehr Infos zu Museum Barberini
Museum Barberini, Humboldtstraße 5-6, 14467 Potsdam

Telefon 0331 97992185

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Mittwoch bis Montag von 10:00 bis 19:00 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat von 10:00 bis 21:00 Uhr


Besuche Museum Barberini auf:

Raffael in Berlin. Meisterwerke aus dem Kupferstichkabinett (Mitte)

Klein, aber fein ist die Ausstellung im Kupferstichkabinett. Gezeigt werden zum 500. Todesjahr des größten Malers der Renaissance Zeichnungen, die die Bandbreite Raffaels verdeutlichen. Ergänzend dazu werden auch Werke seines Lehrers Perugino und seiner Schüler Perino del Vaga, Gianfrancesco Penni und Giulio Romano präsentiert. Wer nach noch mehr Raffael lechzt: In der Gemäldegalerie läuft seit Mitte Januar die Ausstellung Das Leben Raffels – Zwölf Radierungen von Johannes Riepenhausen (bis 26. April).

Wo: Kupferstichkabinett
Wann: 28. Februar bis 1. Juni 2020
Wie viel: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro; alle Ausstellungen Kulturforum: 16 Euro

mehr Infos zu Kupferstichkabinett
Kupferstichkabinett, Matthäikirchpl. 8, 10785 Berlin

Telefon 030 266424242
Fax 030 266422290

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Dienstag bis Freitag von 10 Uhr bis 18 Uhr
Samstag bis Sonntag von 11 Uhr 18 Uhr

Kupferstichkabinett

Hassan Sharif: I Am The Single Work Artist (Mitte)

Erstmals bekommst du in Europa die Chance, eine umfassende Retrospektive des spannenden Künstlers aus den Vereinigten Arbaischen Emiraten zu sehen. Das war uns schon ein Tipp in den Must-Sees 2020 wert. Hassan Sharif, der 2016 verstarb, galt als einer der einflussreichsten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts. Sein Gesamtwerk besteht aus Zeichungen, Gemälden, Performances, Assemblagen und skulpturalen Installationen und lädt Kunsthistoriker und Kunst-Fans ausreichend Denkarbeit auf. Wer einfach nur Lust hat, coole Konzeptkunst zu sehen, der ist im KW Institut for Contemporary Art bei dieser Ausstellung auch bestens aufgehoben.

Wo: KW Institut of Contemporary Art
Wann: 29. Februar bis 3. Mai 2020
Wie viel: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro

mehr Infos zu KW - Institute for Contemporary Art
KW - Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin

Telefon 030 2434590

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Mittwoch bis Montag von 11:00 bis 19:00 Uhr
Donnerstag von 11:00 bis 21:00 Uhr

KunstWerke Berlin

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