Schlachtensee und Fischerhütte

Ein Tag am Wasser

Ein Tag am Wasser
Restaurant und Biergarten: Die Fischerhütte am Ufer des grünen Schlachtensees
Der Schlachtensee: Anziehungspunkt für Wasserratten, Angler, Taucher und Jogger. Für das leibliche Wohl am beliebten Badesee sorgt die Fischerhütte mit Restaurant und Biergarten, die auf ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert zurückgeht.

Sommer, Sonne, Schlachtensee. So lautet die Losung vieler Berliner an heißen Tagen. Der Schlachtensee erfreut sich in der warmen Jahreszeit gleichbleibend hoher Beliebtheit. Die idyllische Lage im Wald mit nahem S-Bahn-Anschluss sowie die hohe Wasserqualität sind eben schlagende Argumente. Die Badefreudigen finden schöne Sandbuchten vor, die für schöne Stunden im Liegestuhl ebenso geeignet sind wie für den einfachen Zugang zum Wasser. Bei gutem Wetter kreuzen jede Menge Ruderboote über den See, die für 25 Euro am Tag oder 7 Euro die Stunde ausgeliehen werden können. Taucher finden ein 42 Hektar großes Revier vor, dass dank über acht Meter tiefem Wasser viele Entdeckungen verspricht.

Eine Aufbereitungsanlage sorgt dafür, dass das Wasser, das aus dem Großen Wannsee in den Schlachtensee geleitet wird, gleichbleibend hohe Qualität hat. Da fühlen sich auch die Fische wohl: das Gewässer gilt als eine der besten Angelstellen von Berlin. Der Bestand an Raubfischen ist vielfältig. Neben Zander und Barsch ist der Schlachtensee auch Fangplatz kapitaler Hechte im Frühsommer und Herbst. Wels und Waller beißen ebenfalls gerne an. Friedfischangler machen fette Beute mit Karpfen und Weißfischen. Im Winter eignet sich der Schlachtensee nicht nur prima für einsam(er)e Spaziergänge, sondern auch zum Eisangeln. Eine Tageskarte kostet die Petrijünger 10 Euro. Wer nicht vom Ufer aus die Rute schwingen will, mietet sich ein Ruderboot. Aber aufgepasst: Um Konfrontationen und heikle Situationen mit Badegästen und Tauchern zu vermeiden, eignet sich der Schlachtensee als Angelrevier am besten zwischen 20 und 9 Uhr.

Königliche Raststätte

Schon Mitte des 18. Jahrhunderts wurde am Ufer des Schlachtensees eine Hütte für die Fischer gebaut, die 1759 erstmals schriftlich erwähnt wurde. Ab wann sie auch als Gasthaus betrieben wurde, ist nicht bekannt, doch Friedrich der Große soll hier auf dem Weg von Potsdam nach Berlin schon eingekehrt sein. Heute ist die Fischerhütte am Schlachtensee ein beliebtes Ausflugslokal, das an heißen Sommertagen mit einem Privatstrand zusätzlich punkten kann. Jeden Sonntag erwartet die Gäste ein großes Brunch-Buffet und im Herbst ein zünftiges Oktoberfest. Im November schließlich müssen die Martinsgänse dran glauben.

Die Fischerhütte verfügt darüber hinaus über eine eigene Weinhandlung mit erlesenen Tropfen und professioneller Beratung. Der Schwerpunkt liegt auf deutschen Winzerprodukten. Im großen Biergarten können neben Wein noch zahlreiche andere Getränke konsumiert werden. Am Imbissstand kann man sich unter anderem mit Brathähnchen und Flammkuchen versorgen. Das Ambiente des Schlachtensees hat schon viele Besucher begeistert – kein Wunder, dass die Betreiber der Fischerhütte den ersten Stock des Hauses für Feste verschiedener Art vermieten.

 

Adresse und Anfahrt

Fischerhütte am Schlachtensee

Fischerhüttenstraße 136

14136 Berlin

Telefon 030 80498310

www.fischerhuette-berlin.de

Mit der U3 bis „Krumme Lanke“ oder der S1 bis „Mexikoplatz“ bringen die Besucher Richtung Schlachtensee und Fischerhütte.

Öffnungszeiten der Fischerhütte

Biergarten ab 9 Uhr

Restaurant ab 10 Uhr

Fischerhütte am Schlachtensee, Fischerhüttenstraße 136, 14163 Berlin

Telefon 030 80498310
Fax 030 80498326

Webseite öffnen
E-Mail schreiben


Biergarten täglich ab 09:00 Uhr | Restaurant täglich ab 10:00 Uhr

Fischerhütte am Schlachtensee

Restaurant und Biergarten: Die Fischerhütte am Ufer des grünen Schlachtensees

Ausflüge + Touren | Freizeit + Wellness

Top 10: Naturbadestellen in Berlin

Große und kleine Wasserratten müssen für den Badespaß in Berlin nicht unbedingt tief in die […]
Ausflüge + Touren | Freizeit + Wellness

Top 10: Tolle Parks in Berlin

Picknicken, spazieren gehen, einfach rumliegen und soar Drachen steigen lassen – in den Berliner Parks […]