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Top 10: Schöne Badeseen in Brandenburg

Top 10: Schöne Badeseen in Brandenburg
Ab ins kühle Nass! Das ist an einem der vielen Badeseen nahe Berlin viel schöner als im vollen Freibad.
Ob wegen Hitze oder für die Seele, ein Ausflug zum See lohnt sich immer. In unserer Liste empfehlen wir echte Klassiker und den ein oder anderen Geheimtipp. Natürlich bieten all die Seen in der Nähe von Berlin auch Badestellen und eine einwandfreie Wasserqualität.

Nymphensee (Brieselang, ca. 30 km westlich von Berlin Alexanderplatz)

Perfekt für Familien: Der Nymphensee kurz hinter Falkensee verfügt neben wunderbar klarem Wasser auch über ein eigenes Strandbad mit einem schönem Sandstrand, einem besonders flachen Ufer und schattenspendenden Sonnenschirmen. Auch Umkleiden, Toiletten und einen Imbiss findest du vor Ort, musst dir also um fast nichts Gedanken machen – außer darum, das nötige Kleingeld einzupacken. Denn der Badespaß kostet 3,50 Euro pro Person, der Parkplatz pro Tag noch einmal extra. Dafür wird hier aber auch sauber gemacht und der See ist sogar bei bestem Badewetter nicht zu überlaufen. Fans der freien Körperkultur freuen sich über einen separaten Nackedei-Bereich und Wassersportler über den Tauchclub, der sich hier angesiedelt hat.
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Tonsee (Klein Köris, ca. 50 km südlich von Berlin Alexanderplatz)

Wer in Berlins Südosten wohnt, ist mit dem Auto eins, fix, drei im Dahme Seengebiet. Dort kannst du zum Beispiel in den Klein Köriser See springen oder im Hölzernen See planschen. Unser Favorit ist aber der Tonsee: Der Waldsee liegt nahe an der Autobahn A13, es gibt einen Spielplatz und einen Sandstrand beim Campingplatz am Ufer – für Toiletten und einen Imbiss ist also gesorgt, falls du das möchtest. Dort zahlst du allerdings auch einen kleinen Eintrittspreis für deinen Tag am See. Alternativ suchst du dir einfach ein anderes Plätzchen am grünen Ufer rund um den See. Großer Vorteil des Tonsees: Durch die vielen Bäume drumherum findest du überall ein schattiges Plätzchen.
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Liepnitzsee (Bernau, ca. 40 km nördlich von Berlin Alexanderplatz)

Der Liepnitzsee liegt kurz hinter der Stadtgrenze bei Wandlitz. Kein Wunder, dass man hier auf zahlreiche Berliner Wasserratten, besonders aus Pankow und Prenzlauer Berg trifft. Inmitten des von Wald umgebenen Sees befindet sich eine Insel mit Campingplatz. Im Sommer bringt dich eine Personenfähre dorthin. Auch eine Badestelle findest du auf der Insel. Sehr schön ist es auch im Waldbad, einem kleinen Strandbad, für das du 4 Euro Eintritt zahlen musst. Im Gegenzug kannst du aber Boote oder Spielgeräte ausleihen und deine Kinder im Planschbecken mit sauberem Seewasser spielen lassen. Selbst wenn am Liepnitzsee die ruhigen Jahre lange vorbei sind: Im wunderbar klaren Wasser gibt es genügend Platz und die Umgebung ist wirklich schön.
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Straussee (Strausberg, ca. 40 km östlich von Berlin Alexanderplatz)

Die Kleinstadt Strausberg ist durch die S-Bahnlinie S5 mit Berlin verbunden und der Strausberger See darum auch ohne Auto sehr gut zu erreichen. Besonders einfach gelangst du auf die Liegewiesen im Nordosten des Sees. Während sich der Ort am Ostufer entlang zieht, ist die andere Seite des Gewässers bewaldet. Badestellen gibt es auf beiden Seiten. Die gute Sicht ins Wasser spricht Bände: Der Straussee ist sauber und du kannst ungehemmt schwimmen – und das ganz in der Nähe von Berlin. Aber Achtung: Weil der Wasserspiegel des Sees immer weiter sinkt, bleibt das Freibad Strausberg im Jahr 2019 aus Sicherheitsgründen geschlossen!
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Sacrower See (Sacrow, ca. 30 km südwestlich von Berlin Alexanderplatz)

Das Seeufer vom Sacrower See erreichst du nur zu Fuß oder mit dem Rad und entsprechend ruhig ist es dort. Zumal er mitten in einem Naturschutzgebiet liegt und Baden nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt ist. Zum Beispiel am großen Strand im Norden des Sees, wo du auch die Gaststätte Landleben Potsdam inklusive Sonnenterrasse und Spielplatz findest. Oder du machst dich auf zur etwas versteckten Badestelle am südöstlichen Ufer des Gewässers. So oder so, du wirst mit kristallklarem Wasser und einem steinfreien, sandigen Ufer belohnt.
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Werbellinsee (Schorfheide, ca. 60 km nördlich von Berlin Alexanderplatz)

Dieser See im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ist schon in der Eiszeit entstanden. Am zweittiefsten See Brandenburgs treffen sich also schon lange Kurzurlauber und Hobby-Angler. Entlang des sauberen, klaren Wassers (Sichttiefe vier Meter) gibt es auch viele schöne Badestellen. Für den längeren Aufenthalt gibt es Campingplätze mit eigenem Zugang zum See. Ganz im Norden befindet sich die Badewiese Am Stein, von der aus es nicht weit nach Joachimsthal ist. Ebenfalls sehenswert: Das Luftfahrtmuseum im nahen Finowfurt oder der Askanierturm, ein schöner Aussichtspunkt.
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Großer Krinertsee (Hohenwalde, ca. 85 km nördlich von Berlin Alexanderplatz)

Wer ganz in Ruhe baden möchte, muss sich auf die Suche nach den abgelegeneren Perlen unter den Brandenburger Seen machen. Der Große Krinertsee liegt in der südlichen Uckermark und wie der Werbellinsee im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Er ist allerdings etwa zehnmal kleiner und nur per Auto oder Bus zu erreichen. Die nächste Gemeinde ist Temmen-Ringenwalde, wo es eine schöne Kirche und einen englischen Park anzuschauen gibt. Die behördlich untersuchte Badestelle liegt am nordöstlichen Ende des Sees, der von Wald, Schilf und Wiesen umgeben ist. Einen Parkplatz findet ihr in der Nähe.
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Dranser See (Schweinrich, ca. 125 km nordwestlich von Berlin Alexanderplatz)

Eher ein Geheimtipp ist auch der Dranser See im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Er liegt nahe der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern, ist also eher etwas für den Wochenendausflug. Dafür bietet er an den teils steilen Ufern wunderschöne Natur, viel Wald und Ruhe. Motorboote sind hier verboten, die Wasserqualität ist hervorragend und um den See herum kannst du wunderbar wandern. Wer diese Idylle länger genießen möchte, kommt zum Beispiel auf dem Naturcampingplatz im westlich gelegenen Blanschen unter. Außerdem empfehlen wir einen Abstecher ins nahe Wittstock mit seiner Stadtmauer und der hübschen Innenstadt.
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Großer Stechlinsee (Neuglobsow, ca. 90 Kilometer nördlich von Berlin)

Der tiefste See Brandenburgs ist in Sachen Wasserqualität seit Jahren einer der besten. Über acht Meter tief kann man im Großen Stechlinsee an manchen Stellen sehen, was ihn auch für Taucher attraktiv macht und in Norddeutschland seinesgleichen sucht. Motorboote sind verboten und die Umgebung besteht zu über 95 Prozent aus Wald. Die Ufer sind an vielen Stellen flach, baden kannst du also nicht nur am offiziellen Platz bei Neuglobsow. Entsprechend beliebt ist der Große Stechlinsee mittlerweile; es gibt Pensionen, Ferienwohnungen und einen Campingplatz.
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Großer Zeschsee (Zesch am See, ca. 60 km südlich von Berlin)

Der Große Zeschsee beweist, dass es nicht immer auf die Größe ankommt. Die Natur rund um den See mit nur 38 Hektar Fläche ist geschützt und unter anderem Lebensraum für Fischotter. Selbst Fischadler drehen hier manchmal ihre Runden. Bei ausgezeichneter Wasserqualität und guter Sicht macht das Schwimmen Spaß. Den See findest du nahe Zossen in der schönen Luckenwalder Heide. Das Örtchen Zesch am See liegt am nordöstlichen Ende des Sees und bietet eine offizielle Badestelle mit Parkmöglichkeiten und einer Toilette.
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Das reicht dir noch nicht? In unserer Reihe „Seensucht“ stellen wir noch mehr Ziele für den feuchtfröhlichen Ausflug vor. Zum Beispiel den Großen Stienitzsee und den Summter See. Wer lieber ganz in der Nähe bleiben möchte, klickt sich in unsere Top 10: Naturbadestellen in Berlin.

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