Interview

Tanzen - mit Leidenschaft

Hip Hop in der Ballettschule Hans Vogl.
Hip Hop in der Ballettschule Hans Vogl. Zur Foto-Galerie
Wir haben mit Gründer und Inhaber Hans Vogl über das umfangreiche Angebot seiner Berliner Tanzschulen und die Nachwuchsförderung durch die International Dance Academy Berlin gesprochen.

Die Ballettschule Vogl gehört zu den erfolgreichsten und nach beinahe 40 Jahren auch zu den traditionsreichsten Schulen dieser Art in Berlin. Was bieten Sie an?

H.V.:  „In unseren Schulen bieten wir unterschiedlichste Möglichkeiten für viele verschiedene Interessen an – für Hobbytänzer, Kinder, bewegungsfreudige Menschen genauso wie für alle, die an einer professionellen Tanzausbildung interessiert sind. Über allem stehen die Leidenschaft an der Bewegung, die Freude am Tanzen und die hohe Qualität in der Ausbildung. Es gehören sehr viel Erfahrung, Kenntnis der Materie, Leidenschaft und Engagement dazu, um junge Menschen fit zu machen für ein Leben als professionelle Bühnentänzer. Die Schule gibt es inzwischen seit 1976 – und viele große Tänzer, Pädagogen und Intendanten gingen seit Bestehen daraus hervor“

In Ihre internationale Ballettakademie in Steglitz kommen Schüler aus aller Welt, etwa aus der Ukraine, Japan, Australien und den USA, um professionellen Bühnentanz zu studieren. Was sind die Voraussetzungen?

H.V.:  „Wir legen sehr viel Wert auf eine fundierte Vorausbildung, deshalb sollten junge Menschen schon mit neun oder zehn Jahren mit dem Tanzen begonnen haben. Über allem steht die Qualität. Die zukünftigen Tänzer müssen mindestens 16 Jahre alt sein, die Schule abgeschlossen und eine Aufnahmeprüfung bestanden haben. Zu den theoretischen Fächern gehören u. a. Musik-  und Tanzgeschichte, Anatomie, Englisch und Französisch, Wirtschafts- und Sozialkunde. In der dreijährigen Berufsausbildung liegen die Unterrichtsschwerpunkte auf den Fächern klassischer Tanz und Contemporary. Unsere Schüler erlernen, vertiefen und festigen das gesamte Bewegungsvokabular und die Technik des klassischen Tanzes nach der russischen Methodik. Aber die wichtigste Voraussetzung ist und bleibt die Liebe zum Tanz.

Sie legen sehr viel Wert darauf, die künstlerisch-kreative Tänzerpersönlichkeit jedes einzelnen Schülers zu fördern und maximal zu entwickeln. Muss man dafür immer Profitänzer sein?

H.V:  „Nein. Wir bieten genauso kreativen Kindertanz und Kinderballett als Hobby an, außerdem Jazz-, Hip-Hop-, Show-Dance- Kurse, ergänzend noch Pilates und Yoga-Klassen. Tanzen und Bewegung müssen Spaß machen. Wir haben in allen Bereichen hochqualifizierte und engagierte Dozenten, die mit Leidenschaft und hohem Können unterrichten. Jedes Gefühl, jede Situation, jede Musik lassen sich im Tanz ausdrücken. Ob Profi oder Laie, alt oder jung, Mädchen oder Junge – das Tanzen bietet absolut jedem die Möglichkeit, Spaß zu haben, sich auszudrücken, sich zu befreien und darin seine ganz persönliche Befriedigung zu finden. Beim Tanzen trainiert der ganze Mensch Körper, Geist und Seele – und findet so zu einer natürlichen inneren Balance.“

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Quelle: kompakt

International Dance Academy Berlin, Rheinstraße 45, 12161 Berlin

Ballettschule Adagio

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