Top-Liste

Top 10: Bars in Neukölln

Top 10: Bars in Neukölln
Ob urige Eckkneipe oder edle Szene-Bar, Neukölln ist in Sachen Bars absoluter Spitzenreiter.
Es gibt wohl kaum einen Stadtteil in Berlin, in dem Bars und Cafés derart aus dem Boden schießen wie in Neukölln. Unsere Top-Liste hilft, bei all den Szenebars mden Durchblick zu behalten, egal ob Kiezkneipe, Szenebar oder Cocktailoase.

The Black Lodge

Die eher ruhige Sanderstraße ist mittlerweile gespickt mit guten Bars und Cafés. Eine Location ist gar nicht so leicht zu entdecken: Von außen präsentiert sich die Black Lodge wie eine besonders alte, nichtssagende Kneipe. Umso überraschender ist der Effekt hinter der Tür: Dunkle Möbel und Wände, rote Vorhänge, Kerzen… ganz im Stile der in London, New York und mittlerweile auch Berlin populären „Speakeasy-Bars“ mit ihrem düsteren Retro-Charme und großartigen Cocktails und Longdrinks – die es in der Black Lodge natürlich auch gibt. Der Wodka Sour etwa ist ein Gedicht. Dazu ein paar ausgefallene Biere, gute Weine und ein internationales Publikum, denn längst haben die jungen, hippen Touristen die Bar für sich entdeckt. So oder so: Ein guter Laden.
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Villa Neukölln

Von außen ist dieser Laden vor allem im Winter ziemlich unscheinbar und mit Reste-Silvester-Fensterbildern nur so semi-einladend. Aber es lohnt sich, einen Schritt hineinzuwagen: Die Villa ist nicht nur sehr nett und gemütlich eingerichtet, sondern auch überraschend groß: Vorne lümmeln die Gäste an der Bar und auf den Stühlen mit Wein und Bier in der Hand. Aber da gibt es ja noch den riesigen, wie ein XXL-Wohnzimmer eingerichteten Tanzsaal im hinteren Teil, und da wird sich bewegt: Ob bei Standard- oder Swingnächten, zu Konzerten oder bei Improslams, hier finden diverse nette Veranstaltungen statt. Weiterer Pluspunkt: Das sehr entspannte Publikum und Personal.
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Schwelgerei

Ausgesuchte deutsche und europäische Weine, seltene (Craft-) Biere und Longdrinks, die es auch nicht an jeder Ecke gibt – etwa den „Neukölln Mule“ mit Kräuterlikör, Zitronensaft, Soda und Ingwer. Klar, wer sich Schwelgerei nennt, der muss auch die eine oder andere Geschmacksknospe kitzeln. Das schafft der Laden nicht zuletzt mit seiner hervorragenden Brotzeit, die eine ideale Grundlage für alle weiteren Ausschwiefungen des Abends bietet. Ein Ort zum Wohlfühlen, nicht zuletzt, weil die rustikalen Holztische einen Hauch von Heimeligkeit versprühen und Gäste wie Angestellte in der Regel ganz besonders nett sind.
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Zum Böhmischen Dorf

Der Begriff des „gepflegten“ Bieres klingt ja sehr nach Eckkneipe – aber im Böhmischen Dorf, eher Typ Szenebar, passt der Ausdruck ebenfalls ziemlich gut. Das „Tankbier“, hier ein Pilsener Urquell, kommt nämlich direkt und unpasteurisiert aus der Brauerei in den Tank und dann ins Glas der Gäste. Und Bierkenner sagen: Das schmeckt gut. Der beste Ort für den Konsum, der auch gute Weine und Longdrinks umfassen kann, ist die lange Holztheke, von der aus man den zu später Stunde immer voller werdenden Laden beobachten kann. Dann wird auch mal getanzt und die Musik kann ziemlich laut werden. Erschöpfte können sich auf eines der alten Sofas fallen und die Nacht ausklingen lassen.
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Herr Lindemann

Hier werden Kräuter gestampft und Tinkturen mit Heilkräften gemixt. Hinter der Theke im Herr Lindemann stehen aber keine Hexen, sondern der erfahrene Barbetreiber Peter Edinger mit seinem Team. Diese Bar ist eine echte Aufwertung des Richardplatzes, wo es zwar sehr schön, abends aber tote Hose ist. Seit Herr Lindemann hier seine Cocktails mixt, tummeln sich jedoch trinkfreudige Gäste bis auf den letzten Platz. Und das, obwohl die Cocktailpreise auch der Qualität entsprechen, also im gehobenen Bereich liegen. Die Cocktailkarte liest sich wie ein Kräuter-Lexikon und die Getränke schmecken aromatisch und viel zu lecker, um es bei einem Drink zu belassen. Schließlich wollen wir ja alle gesund bleiben.
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B.Horn

Restaurant und Bar in einem ist das B.Horn in Neukölln. Hier gibt es erst zarte Ribs und danach harte Drinks, das ist das Konzept der dieses Jahr neu eröffneten Bar. Denn gute Drinks und gutes Essen in einem Spot gibt es laut den Betreibern Alexandra Vlachopoulou und Ludwig Horn viel zu selten in Deutschland. Weil beim Weiterziehen vom Dinner in die Bar immer ein paar Leute verloren gehen, sollst du im B.Horn nach dem köstlichen Essen – Pulled Pork Burger und Rote Beete Carpaccio mit gegrilltem Ziegenkäse – gleich sitzen bleiben und richtig gute Cocktails wie den Hasenheide Spritz genießen. Wir finden: tolles Konzept und gelungene Umsetzung!
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Ein Beitrag geteilt von B.HORN (@bhorn.berlin) am Aug 8, 2018 um 10:44 PDT

Tier

Mit dem überdimensionalen Eckfenster, dass den Blick fast auf die komplette Bar freigibt, hat das Tier eine Art magische Anziehungskraft – ähnlich der Sache mit dem Licht und den Motten, wenn man ein wenig orientierungslos die Weserstraße entlangstolpert. Zudem ist das, was man sieht, überaus schön: Die rechtwinklige, lange Theke, die schön drapierten Flaschen an der Wand, ab und an pompöse Blumensträuße. Das Tier legt außerdem Wert auf ausgefallene und immer wieder neue Drinks, mal mit edlem Whiskey, mal mit gutem Gin und gerne mit ganz speziellen Zutaten. Keine Schnäppchen, aber dafür sehr genussvoll. Nur aufgepasst: Wer allzu stolperig oder in großen Gruppen spontan hier einkehren will, muss damit rechnen, abgewiesen zu werden. Offenbar hat sich das Tier auf eine Art Türpolitik geeignet, die nicht jedem schmeckt.
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Promenaden Eck

Im Promenaden Eck kommen gleich ein ganze Reihe von Faktoren zusammen, die den Laden im Schillerkiez so beliebt machen: Im vorderen Raum wurde der Charme einer alten Eckkneipe weitestgehend bewahrt. Dafür wartet im hinteren Teil ein kleiner Dancefloor, der sich am Wochenende auch mal in einen waschechten Mini-Club verwandelt. Und auch vorne wird zu später Stunde getanzt, mal zu 80er und 90er-Hits, mal zu Hip-Hop. Für die Pausen laden Sofas und Stühle entlang der Bar ein, allerdings ist es hier am Wochenende meist sehr voll. Man drängelt sich also so durch. Getränkemäßig gibt es alle bekannten Standards und gute Shots. Das Publikum ist teilweise recht jung, dafür aber auch ziemlich gut gelaunt. Achtung: Mittlerweile werden ab und an ein paar Euro für den DJ berappt.
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Liesl

Relativ unscheinbar in der ebenfalls immer beliebter werdenden Körnerkiez lockt die Liesl: Kleiner, immer etwas düsterer Laden, der gleichzeitig die Heimeligkeit eines (ziemlich verrauchten und lauten) Wohnzimmers ausstrahlt. Es ist immer gerade so voll, dass jeder einen Sitzplatz hat – im Gastraum, im Sofa-Hinterzimmer (ideal zum knutschen) oder an der Theke. Hinter der Bar findet in der Regel eine One-Man-Show statt, serviert werden gute Weine, ausgefallene Schnäpse und auch diverse lokale (Fass-) Biere. In der Liesl kann man so richtig schön versacken, ohne sich dabei bewegen zu müssen.
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Schloss Neuschweinsteiger

Leicht schummerig, sehr minimalistisch eingerichtet und nicht so überlaufen wie die Bars an Weserstraße & Co: Im Schloss Neuschweinsteiger kann man auch mal ein bisschen entspannen und in Ruhe in der als Buch getarnten Getränkekarte blättern. Da finden sich nämlich ganz famose Klassiker und Eigenkreationen aus der Welt der Cocktails und Longdrinks, vom Gin Tonic bis zum großartigen Bramble mit ganz viel Eis und Brombeere – hier wird mit Liebe gemixt. Die ideale Location, um den Abend langsam zu starten, oder entspannt ausklingen zu lassen.
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