• Donnerstag, 09. Juni 2016
  • von Nikolaus Triantafillou

Top-Liste

Top 10: Die schönsten Badeseen in Berlin und Brandenburg

  • See
    Ob aktiv oder passiv, in Berlin/Brandenburg gibt es viele schöne Seen, die den Sommer schöner machen. Foto: externe Quelle - ©unsplash

In unserer Region gibt es jede Menge Badeseen, die an heißen Tagen die fällige Abkühlung und Entspannung sicherstellen. In unserer Liste empfehlen wir echte Klassiker sowie den ein oder anderen Geheimtipp. Natürlich bieten alle Badestellen aktuell eine einwandfreie Wasserqualität.

Großer Müggelsee (Köpenick)

Der größte der Berliner Seen bietet an seinen Ufern genügend Platz für erholungssuchende Berliner. Natürlich ist es nicht überall so einfach, ins Wasser zu gelangen wie in den Strandbädern Friedrichshagen und Rahnsdorf (Müggelsee). Letzteres kann kostenlos genutzt werden, wartet allerdings weiter auf seine Sanierung, so dass man vor Ort keine großen Annehmlichkeiten erwarten darf. Weitere Strände finden sich vor allem am Ost- und Südufer. Neben dem Blick auf die Weite des Sees gibt es rund herum noch mehr zu sehen: Das frühere Fischerdorf Rahnsdorf, das Museum im Wasserwerk, die Müggelberge …
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Schlachtensee (Zehlendorf)

Wirklich kein Geheimtipp, aber einfach schön: Am Schlachtensee muss man es an heißen Sommertagen gesellig mögen, denn das Gewässer in Zehlendorf mit direktem S-Bahnanschluss ist stets gut besucht - besonders auf den Liegewiesen im Nordosten und unterhalb des Bahnhofs. Dafür ist der langgezogene See mit seinen bewaldeten Ufern eine echte Augenweide. Drum herum führt ein sieben Kilometer langer Rundweg. Oder ihr macht euch mit einem Boot auf den Weg und entgeht so der Enge am Ufer. Übrigens: Hunde sind verboten.
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Liepnitzsee

Nur gut 30 Kilometer in nördlicher Richtung vom Stadtzentrum entfernt liegt bei Wandlitz der Liepnitzsee. Kein Wunder, dass man hier auf zahlreiche Berliner Wasserratten, besonders aus Pankow und Prenzlauer Berg trifft. Inmitten des sehr schönen, von Wald umgebenen Sees befindet sich eine größere Insel mit Campingplatz, zu der man im Sommer mit einer Personenfähre gelangt. Auch eine Badestelle gibt es dort. Sehr schön ist auch das Waldbad, das gegen eine Gebühr von 3 Euro Zugang zu einem kleinen Sandstrand gewährt. Selbst wenn am Liepnitzsee die ruhigen Jahre lange vorbei sind: Im wunderbar klaren Wasser gibt es genügend Platz und die Umgebung ist wirklich schön.
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Nikolaus Triantafillou


Straussee

Sehr reizvoll und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Berlin gut zu erreichen ist dieser See in Strausberg. Die Kleinstadt ist bekanntlich durch die S-Bahnlinie S5 mit der Hauptstadt verbunden. Während sich der Ort am Ostufer entlang zieht, ist die andere Seite des Gewässers bewaldet. Badestellen gibt es auf beiden Seiten. Für nicht motorisierte Ausflügler sind das Strandbad im Ort (Eintritt 3 Euro) und die Liegewiesen im Nordosten des Sees am besten zu erreichen. Schöner ist es auf letzteren. Die gute Sicht ins Wasser spricht Bände: Der Straussee ist sauber und lädt zum ausgiebigen Schwimmen ein - und das nur 37 Kilometer von Berlin-Mitte entfernt.
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Werbellinsee

Dieses eiszeitliche Gewässer im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin hat in verschiedenen Zeitepochen schon viele Erholungssuchende beglückt. Die lange Tradition ist verständlich, denn der zweittiefste See Brandenburgs hat nicht nur eine große Fischvielfalt vorzuweisen. Entlang des sauberen, klaren Wassers (Sichttiefe vier Meter) gibt es auch viele schöne Badestellen. Wer einen längeren Aufenthalt plant, findet Campingplätze mit eigenem Zugang zum See. Ganz im Norden befindet sich die Badewiese Am Stein, von der aus es nicht weit nach Joachimsthal ist. Ebenfalls sehenswert: Das Luftfahrtmuseum in Finowfurt oder der Askanierturm, ein schöner Aussichtspunkt. Entfernung vom Berliner Zentrum: gut 60 Kilometer.
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Großer Krinertsee

Wer es beim Badevergnügen etwas ruhiger haben möchte, muss sich auf die Suche nach den abgelegeneren Perlen unter den Brandenburger Seen machen. Der Große Krinertsee liegt in der südlichen Uckermark und wie der Werbellinsee im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Er ist allerdings etwa zehnmal kleiner und nur per Auto oder Bus ordentlich zu erreichen. Die nächste Gemeinde ist Temmen-Ringenwalde, wo es eine schöne Kirche und einen englischen Park anzuschauen gibt. Die behördlich untersuchte Badestelle liegt am nordöstlichen Ende des Sees, der von Wald, Schilf und Wiesen umgeben ist. Einen Parkplatz findet ihr in der Nähe.
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Scharmützelsee

Der Scharmützelsee, an dem auch der bekannte Kurort Bad Saarow liegt, gehört zu den bekannteren Ausflugszielen in Brandenburg. Bereits im 19. Jahrhundert wurde er von Theodor Fontane als Märkisches Meer geadelt. Seither hat er an Popularität eher noch gewonnen. Im und am Scharmützelsee kann man nicht nur schwimmen, sondern auch diversen anderen (Wasser-)Sportarten nachgehen. Es gibt Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze, aber auch der Tagesausflug lohnt sich nach wie vor. In Bad Saarow selbst gibt es mehrere schöne Badestellen, etwa im Cecilienpark. Die Anreise ohne Auto ist aber nicht nur über den Kurort möglich: Auch Wendisch Rietz am Südwestende des zehn Kilometer langen Scharmützelsees hat einen Bahnhof.
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Nikolaus Triantafillou


Dranser See

Eher ein Geheimtipp ist der Dranser See im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Er liegt rund 125 Kilometer von Berlin-Mitte entfernt nahe der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern, ist also kein echtes Naherholungsziel für Hauptstädter. Dafür bietet er an den mal steilen, im Süden auch flachen Ufern wunderschöne Natur, viel Wald und Ruhe. Motorboote sind hier verboten, andere Boote jedoch erlaubt. Die Wasserqualität ist hervorragend und um den See herum führt ein lohnenswerter Wanderweg. Wer über einen mehrtägigen Aufenthalt in dieser Idylle nachdenkt, kommt unter anderem auf dem Naturcampingplatz im westlich gelegenen Blanschen unter. Bei der An- oder Abreise empfiehlt sich übrigens ein Abstecher ins nahe Wittstock mit seiner Stadtmauer und der hübschen Innenstadt.
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Großer Stechlinsee

Der tiefste See Brandenburgs ist qualitativ einer der besten. Schon seit Jahren ist das Wasser hier ausgezeichnet und auch zum Baden ist das große Gewässer im Norden des Landes bestens geeignet - selbst wenn in der Nähe das vor 25 Jahren stillgelegte Kernkraftwerk Rheinsberg steht. Über acht Meter tief kann man im Großen Stechlinsee an manchen Stellen sehen - was ihn auch für Taucher attraktiv macht und in Norddeutschland seinesgleichen sucht. Motorboote sind verboten und die Umgebung besteht zu über 95 Prozent aus Wald. Gebadet werden kann nicht nur am offiziellen Platz bei Neuglobsow. Die Ufer sind an vielen Stellen flach. Dank seiner zahlreichen Vorzüge ist der Große Stechlinsee als Erholungsziel beliebt - es gibt Pensionen, Ferienwohnungen und einen Campingplatz. Von Berlin-Mitte bis nach Neuglobsow fährt man gut 90 Kilometer nach Norden.
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Nikolaus Triantafillou


Großer Zeschsee

Auch südlich von Berlin lässt es sich schön baden: Der Große Zeschsee beweist, zwölf Kilometer entfernt von Zossen in der reizvollen Luckenwalder Heide gelegen, dass es nicht immer auf die Größe ankommt. Mit knapp 38 Hektar Fläche gehört er zu den kleineren Seen in unserer Liste. Die Natur ringsherum ist geschützt und unter anderem Lebensraum für Fischotter. Selbst Fischadler drehen hier manchmal ihre Runden. Bei ausgezeichneter Wasserqualität und guter Sicht macht das Schwimmen Spaß. Das winzige Örtchen Zesch am See liegt an dessen nordöstlichem Ende, ansonsten ist das Gewässer größtenteils von Wald umgeben. In Zesch befindet sich auch die offizielle Badestelle mit Parkmöglichkeiten und einem mobilen WC. Die Entfernung von Berlin-Mitte beträgt rund 63 Kilometer.
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Quelle: QIEZ
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