• Sonntag, 07. Dezember 2014
  • von Laura Balthasar

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10 Museums-Tipps für die kalte Jahreszeit

  • Deutsches Technikmuseum
    Nicht nur für Computer-Nerds: das Deutsche Technikmuseum Foto: KULTURpur - ©Christian Kourik

Im Winter fallen aufgrund der Kälte und des Wetters viele Freizeitbeschäftigungen weg. Eigentlich fast alles, was sich draußen in der Natur und an der frischen Luft abspielt. Der Museumsbesuch gehört allerdings zum Glück nicht dazu. Wir stellen euch diejenigen vor, bei denen sich ein Besuch gerade jetzt in der kalten Jahreszeit lohnt.

Deutsches Technikmuseum (Kreuzberg)

Das Museum zeigt neben den Dauerausstellungen auch noch die Fotoausstellung "Vom Vergehen", die aus 15 Bildern besteht, die das Innenleben technischer Geräte vergangener Tage zeigen. Außerdem die Ausstellung "Seezeichen! Schlaglichter auf die Orientierung vor deutschen Küsten", in der es darum geht, wie sich die Seezeichen im Laufe der Zeit verändert haben und wie es den Seeleuten überhaupt gelang und gelingt, sich auf dem Meer zu verständigen und zu orientieren. Ansonsten sind die Dauerausstellungen in die Bereiche "Luftfahrt", "Schifffahrt", "Schienenverkehr", "Straßenverkehr" und "Fototechnik" unterteilt. Technik-Liebhaber können hier viel entdecken.
Ausstellung "Vom Vergehen" noch bis zum 1. Februar 2015, "Seezeichen" noch bis zum 30. August 2015
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

mehr Infos findest du hier

 

Tränenpalast (Mitte)

Am ehemaligen Grenzübergang "Friedrichstraße" ist heute eine Ausstellung zur DDR, den Stasi-Methoden, dem Grenzübergang selber und dem Mauerfall untergebracht. Es gibt viele Stellen, an denen man sich kurze Filme anschauen oder Tondokumente anhören kann und natürlich Fotos, damit vor allem die Jüngeren sich das Ganze besser vorstellen können. Außerdem verfügt der Tränenpalast auch über eine eigene Gratis-App, mit der man noch mehr Hintergrundinformationen und sogar ein Spiel bekommen kann.
Eintritt frei
mehr Infos findest du hier

 

Königliche Porzellan-Manufaktur (Charlottenburg)

In der Königlichen Porzellan-Manufaktur gibt es die Dauerausstellung "KPMQUARTIER", in der man den gesamten Entwicklungsprozess der Porzallanstücke begutachten kann. Zusätzlich erwarten die Besucher Sonderausstellungen und spezielle Events. In der Schauwerkstatt kann den Handwerkern und Künstlern beim Bemalen über die Schulter geschaut werden.
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro (Kinder 13-18 Jahre, Studenten, Schwerbehinderte), Eintritt frei für Kinder bis 12 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen
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Brücke-Museum (Steglitz)

Das Museum eröffnete nach dem Umbau am 29. November diesen Jahres mit einer neuen Ausstellung. Vom 30. November 2014 bis zum 16. März 2015 widmet diese sich unter dem Titel "Landschaft – Figur – Stilleben" Karl Schmidt-Rottluff. Am 1. Dezember 1964 gab Schmidt-Rottluff anlässlich seine 80. Geburtstages 75 Werke an die Stadt und damit den Anstoß zur Gründung des Brücke-Museums. Heute beherbergt das Museum weit über 1000 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle, Druckplatten und Plastiken.
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
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BStU-Bildungszentrum Berlin (Mitte)

In diesem Zentrum kann man in unmittelbarer Nähe zum Checkpoint Charlie die Dauerausstellung zur Staatssicherheit und ihrer Rolle in der DDR anschauen, die für den kleinen Raum doch sehr umfassend ist und auch auf ein paar Schicksale gesondert eingeht. Zudem ist auch ein Studienraum mit Vertiefungsangeboten vorhanden. Es werden regelmäßig Sonderausstellungen auf die Beine gestellt und Veranstaltungen und Seminare organisiert, die über die Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit aufklären sollen.
Eintritt frei
mehr Infos findest du hier

Die Mauer: asisis Panorama zum geteilten Berlin (Mitte)

Wenn man schon in der Nähe des Checkpoint Charlie ist, sollte man sich diese Installation nicht entgehen lassen. Im asisi Panometer wird man in die Zeit der deutsch-deutschen Teilung zurückversetzt und kann von einer Aussichtsplattform im Westen aus einen Blick in den Osten erhaschen. Jeder, der damals noch nicht geboren oder zu klein war oder es einfach nie nach Berlin geschafft hat, kann das hier nachholen. Man erlebt das Mauer- und Grenzstück zu verschiedenen Tageszeiten und auch die Geräuschkulisse wirkt authentisch.
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, Kinder 4 Euro und Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt
mehr Infos findest du hier

 

Blinden-Museum Steglitz

Wie orientieren sich blinde Menschen? Können sie lesen, und wenn ja, wie? Und wie ist das Leben, wenn man nicht sehen kann? All diesen Fragen kann im Blinden-Museum Steglitz nachgegangen werden. Sehende können sich in einem kleinen Raum an der Blindenschreibmaschine versuchen und Spiele ausprobieren, die speziell für Blinde entwickelt wurden.
Eintritt frei
mehr Infos findest du hier

 

Museum für Naturkunde (Mitte)

Auf über 6000 Quadratmetern dokumentiert das Naturkundemuseum die verschiedenen Stufen der Evolution. Im Moment gibt es die Sonderausstellung "Fliegen", in der es ums Fliegen, um Fliegen, ihre Bedeutung für uns und ihre Lebensweise geht. Diese Ausstellung ist in Kooperation mit dem Muséeum d’Histoire Naturelle de Neuchâtel entstanden.
Ausstellung "Fliegen" noch bis zum 15. Januar 2015

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
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Forum Willy Brandt (Mitte)

Jeder, der sich für Willy Brandt und seine politische Laufbahn interessiert, ist hier genau richtig. Es werden alle wichtigen Stationen aus Brandts Leben nachgezeichnet - in Form von Fotos, Videos oder Hörproben. Man sieht Willy Brandt als jungen Mann in Norwegen, auf der Flucht vor den Nazis. Man sieht ihn an der Berliner Mauer und neben Kennedy. Sieht ihn in Bonn und Berlin. Und dann als alten Mann an der Mauer, auf der die Menschen stehen, gehen und tanzen.
Eintritt frei
mehr Infos findest du hier

 

Für die Kleinen:

Labyrinth Kindermuseum (Gesundbrunnen)

Noch bis zum 30. August 2015 ist in Labyrinth Kindermuseum die aktive Mitmach-Ausstellung "Platz da! Kinder machen Stadt" zu sehen. Dort können die Kinder selber Hand anlegen und bauen, zeichnen, konstruieren, was das Zeug hält. Und das Tolle ist, dass das Museum auch in den Weihnachtsferien fast jeden Tag geöffnet hat. An den Adventswochenenden kann auch immer gebaut werden: Kinder können dann aus Teig und anderen Süßigkeiten Bauwerke erstellen und danach direkt verputzen. Der Unkostenbeitrag hierfür beträgt 1 Euro. Die Aktionen finden immer samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 12 bis 17 Uhr statt.
Eintritt: 5,50 Euro, Familienkarte 16 Euro und immer freitags von 13 bis 18 Uhr 4,50 Euro pro Person
mehr Infos findest du hier

Quelle: QIEZ
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