• Sonntag, 08. Juni 2014

Top-Listen

Geheimtipps der Food-Blogger

  • Bandol sur Mer
    Im Bandol Sur Mer geht auch die Prominenz ein und aus. Hollywoodstar Brad Pitt stattet dem kleinen Franzosen auf der Torstraße gern einen Besuch ab. Foto: Zitty - ©Sabine Münch

Wohin gehen wir heute in Berlin essen? Bei dem gastronomischen Überangebot in der Hauptstadt, fällt eine Antwort darauf nicht immer leicht. Wir haben mal bei denen nachgefragt, die sich mit Leidenschaft dem Thema verschrieben haben - den Food-Bloggern. Sie haben uns verraten, was momentan ihre liebsten Restaurants in Berlin sind.

Eins44 Kantine Neukölln (Neukölln)

Dieser Tipp stammt von Chris und Thomas, die seit nunmehr fünf Jahren in ihrem Blog food.wetravel24 mit viel Spaß und Freude über Restaurants in Berlin schreiben. Die beiden leben mit ihren ebenfalls verfressenen Katzen in Kreuzberg.

"Unsere neuste Entdeckung ist das Restaurant Eins 44 Kantine Neukölln in der Elbestraße. Hier wird in sehr charmantem Industriedesign seit zwei Monaten ausgezeichnet deutsche Küche mit einem kleinen französischen Touch geboten. Mehrgängige Menüs gibt es dabei schon ab 36€. Besonders gefallen hat uns neben dem sehr guten, kreativen Essen auch der zuvorkommende, freundliche Service. Eine kleine aber feine Weinkarte wird ebenfalls geboten. Unser Tipp - hingehen solange die Kantine Neukölln noch nicht zu überlaufen ist. Am Wochenende empfehlen wir eine Reservierung".
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Bandol Sur Mer (Mitte)

Paul Fritze bloggt seit etwa 4 Jahren. Erst lag der Fokus bei Einfach lecker essen auf Rezepten, jetzt dreht sich bei Pauls Geschichten vieles rund um die Kulinarik. Da er nie eine Ausbildung als Koch gemacht hat, fehlt ihm, wie er sagt, das Grundlagenwissen. Doch das holt er nun nach und berichtet darüber. Ansonsten schreibt er gern über kulinarische Highlights, die er auf seinen Reisen entdeckt hat. 

"Das Bandol Sur Mer ist mein Lieblingsrestaurant, wenn man ein paar fantastische Gänge mit gut durchdachter Weinbegleitung trinken möchte. Es bietet daher mehr als einige mit Sternen dekorierte Restaurants in Berlin. Da werden sehr klare Aromen miteinander kombiniert. Keine überfrachteten Teller und Dekoration gibt es nicht, wenn sie nicht einen Zweck auf dem Teller erfüllt. Die Weinbegleitung, die man optional dazu bestellen kann, ist behutsam ausgewählt. Die Begleitungen erschlagen wie so häufig das Essen nicht, sondern sorgen dafür, dass man sich auf die nächste Gabel freut. Das Bandol hat nur wenige Plätze. Man erwartet beim Schlendern auf der Torstrasse mit dem Blick ins Innere weniger ein Restaurant dieser Güteklasse als vielmehr ein nettes Bistro. Weit gefehlt. Reservierung empfohlen."
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Pauly Saal (Mitte)

Sylee Gore ist gebürtige Amerikanerin und lebt seit über zehn Jahren in Berlin. Auf ihrem Blog berlinreified hält sie seit 2006 persönliche Eindrücke in Schrift und Bild fest, die sie bei ihren Streifzügen durch die Hauptstadt macht. Vorrangig geht es natürlich ums Essen, aber auch um schöne Geschäfte und Orte in und um Berlin. Ihr Restaurant-Tipp:

Restaurant in der jüdischen Mädchenschule in Mitte

Im Geist der Tradition

Mitte
"Im Sommer, wenn die Türen zum Hof aufgestoßen werden, kommt der Pauly Saal voll zur Geltung. Umsäumt von Bäumen strahlt die Terrasse eine feierliche Atmosphäre aus. Zu den frischen, leichten und vorzüglichen Gerichten gehören kurz gegarter Lachs auf einem Bett von glasigen Gurkenschnüren und exquisite Artischocken-Ravioli unter einer Panko-Kruste. Der adrette Oberkellner im jägergrünen Jackett beeilt sich, die Gläser nachzufüllen, während ein weiterer Kellner mit einem Armvoll Narzissen die Treppen hinabgeschwebt kommt. Das Restaurant ist selten überfüllt, so dass man diskret genießen und die anderen Gäste beobachten kann. Reservierung empfohlen."


Pêle-Mêle (Neukölln) 

Diese Empfehlung stammt von Franziska Schmid. Sie liebt gutes Essen und schöne Locations. Als sie sich vor einigen Jahren für eine vegane Ernährungs- und Lebensweise entschied, wollte sie weiterhin schöne Cafés und coole Restaurants besuchen. In ihrem Blog Veggie Love schreibt sie seit 2010 über Gastronomie, Ernährung, Mode und Kosmetik – denn Veganismus ist gut und sieht gut aus. 

"Das vegane Cafe Pêle-Mêle ist fast schon mein zweites Wohnzimmer. Ich wohne ganz in der Nähe und bin oft dort, wenn ich mir meinen Arbeitstag mit Kaffee und Kuchen (gibt auch glutenfreien) versüßen möchte. Aber auch herzhafte Gerichte stehen auf der Speisekarte, sonntags gibt es ein tolles Brunchbuffet und die Tatort-Sonntage sind einen Besuch wert."
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Sasaya (Prenzlauer Berg) 

J. schreibt seit 2010 auf dem Blog Schlachtplatte. Die Artikel sind in Englisch gehalten und mit tollen Fotos versehen. J. betreibt den Blog nicht aus selbstdarstellerischen Gründen, sondern er ist reines Hobby und hat mit seinem Beruf nichts zu tun.

"Ich gehe immer wieder gerne ins Sasaya. In Restaurants kann ich mich oft nicht für ein Gericht auf der Karte entscheiden, weil mich mehrere Dinge ansprechen. Im Sasaya bestelle ich einfach einmal alle kleinen Vorspeisen auf der Tageskarte - ideal für entscheidungsschwache Menschen und man isst immer etwas Neues! Auch die Soba-Nudeln sind sehr lecker, zusammen mit der Brühe aber eher etwas für kalte Wintertage. Man sollte auf jeden Fall einen Tisch reservieren, sonst bekommt man selten einen Platz. Wer nicht an für Japan typischen niedrigen Tischen sitzen möchte, sollte das auch bei der Reservierung sagen, dann bekommt man einen 'europäischen' Tisch zugewiesen!"
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Sala da Mangiare (Neukölln)

Ariane Bille ist freie Grafikdesignerin und Foodfotografin. Ihr Blog-Buch-App-Projekt Kulinarische Momentaufnahmen entstand 2010 im Zuge ihrer Diplomarbeit. Es gewährt Einblicke in die bunte Welt der Foodblogs, aber auch eigene Eindrücke schreibt sie darauf nieder, wie diesen Tipp:

"Mein Lieblingsrestaurant in Berlin? Da will und kann ich mich nicht festlegen - Berlin hat so viele großartige und vor allem unterschiedliche Restaurants zu bieten. Aber ich verrate euch gerne meinen Lieblingsitaliener: Sala da Mangiare heißt das kleine in Neukölln gelegene Lokal, das von Mauro Paglialonga aus Ravenna betrieben wird. Das kleine atmosphärische Lokal, dessen Inneneinrichtung genauso handgemacht wie die angebotenen Speisen ist, hat gerade mal Platz für eine handvoll Tische und diese sind zu Stoßzeiten oft komplett besetzt. Das spricht für die hausgemachte Pasta, die Mauro nebenan in der Küche mit viel Liebe und Produkten aus der Region Emilia Romagna zubereitet. Die Karte ist übersichtlich - so hab ich´s gern. Ganz nach der Devise 'less is more' kann man zwischen fünf Antipasti, fünf Pasta-Gerichten, zwei Desserts und ein paar Weinen entscheiden. Da sag' ich nur Buon Appetito!"
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Matreshka (Friedrichshain) 

Taste Berlin gab es seit 2011. Damals war es noch ein reiner Restaurantkritik-Blog, gegründet von Sandra Wickerts Bruder Micha. Als er selbst unter die Gastronomen gegangen ist, hat sie den Blog übernommen und weiterentwickelt.
 
"Es ist absolut unspektakulär, das Matreshka. Die Einrichtung sieht aus wie eine Mischung aus 'Junges Wohnen' und Vereinsheim des örtlichen Bastelclubs, wobei die Accessoires (Babuschka-Puppen und anderer Folklore-Nippes) dezent darauf hinweisen, was hier auf den Tisch gebracht wird. Im Matreshka wird russisch gekocht, und zwar so gut, dass ich mindestens einmal im Monat dorthin pilgere. Ich habe in Berlin noch keine besseren Pelmeni oder Wareniki gegessen - Comfort Food, das satt und glücklich macht. Gewöhnungsbedürftig, aber nach einigen Versuchen süchtig machend, da sehr erfrischend, ist der Birkensaft. Günstige Hausmannskost, serviert vom sehr freundlichen Personal und zum Schluss noch einen "Spezial-Wodka" aufs Haus - das Matreshka ist mein absoluter Lieblingsgastgeber in Friedrichshain."
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Quelle: QIEZ
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