Veranstaltung zu Wachstum und Nachhaltigkeit

Wird Berlin zum Silicon Valley?

Wird Berlin zum Silicon Valley?
Freuen sich über die gute Entwicklung: (v.l.) Unternehmerin Gabriele Cocozza, Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer, Marco Worm, Geschäftsführer von Universal Hall Berlin Fine Location Services und Professor Dieter Flämig von INFRANEU.
Friedrichstadt - Gute Nachrichten für Berlin: Die Wirtschaft boomt. Woran das liegt und was noch besser werden kann wurde bei einer Veranstaltung des Verbands INFRANEU deutlich.

Die Wirtschaftsmetropole an der Spree hat sich mit 3 Prozent Wachstum einen Spitzenplatz in Deutschland erobert und auch für die Zukunft gute Chancen, das aktuelle Wachstum zu verteidigen. „Jetzt nur nicht nachlassen“ forderte Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, anlässlich einer Informationsveranstaltung von INFRANEU (Hauptverband für den Ausbau der Infrastrukturen und Nachhaltigkeit) am 20. Mai 2016.

Wichtige Treiber der Berliner Wirtschaft sind: innovative Technologien, Mobilität, Elektrotechnik, Wohnungsbau und Umwelttechnologien. Beim Ausbau der digitalen Infrastruktur, vor allem im Bereich mittelständischer Unternehmen, besteht aber weiterhin dringender Handlungsbedarf. Dies gilt insgesamt für das Thema Infrastruktur, das gerade in den Ballungsgebieten vernachlässigt worden ist. Auch können die ehrgeizigen Klimaziele von Berlin nur erreicht werden, wenn neue Technologien auch tatsächlich eingesetzt werden. Die Verwaltung zögert oft zu lange bei der Umsetzung. So wäre es bereits heute möglich, Laternen mit Elektroladestationen zu versehen; hier wurde bislang nur ein Pilotprojekt beauftragt.

Motorräder aus dem Drucker?

Namhafte Firmen, wie etwa Daimler-Benz in Marienfelde und BMW in Spandau haben hohe Millionenbeträge investiert, die dem Standort Berlin insgesamt zu Gute kommen. Auch stehen in Berlin die größten 3D-Drucker der Welt, die es ermöglichen, vielfältige Produkte herzustellen. Ob damit auch Motorräder produziert werden können, wollte Frau Yzer aber nicht bestätigen. Auch amerikanische Unternehmen aus dem Silicon Valley zeigen zunehmend mehr Interesse, sich jetzt in Berlin zu engagieren.

Nach der Abgeordnetenhauswahl im September 2016 steht Cornelia Yzer nicht mehr für ein Senatsamt zur Verfügung. Ob sie dabei den Spruch „man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“ beherzigt hat? Im Kern verneinte Frau Yzer dies, weil es in Berlin, was die Wirtschaftsaussichten betrifft, nur noch schöner werden kann. Sie hatte jedoch bereits bei Amtsantritt klar zum Ausdruck gebracht, dass sie nur für eine Wahlperiode zur Verfügung stünde und ihr Amt als Management-Aufgabe mit klarer Zielsetzung ausübt. Und dabei bleibt es auch.

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