Übernahme perfekt

Der Festsaal Kreuzberg zieht ins White Trash

Der Festsaal Kreuzberg zieht ins White Trash
Der Festsaal Kreuzberg soll nach dem verheerenden Brand wieder vollständig aufgebaut werden. Nun soll ein Förderverein gegründet werden, der durch Spendengelder den Aufbau finanzieren soll.
Alt-Treptow – Die Gläubigerversammlung hat entschieden: Der ehemalige Festsaal Kreuzberg eröffnet wieder in den Räumlichkeiten des insolventen White Trash. Schon am 1. Januar soll es losgehen. Allerdings mit neuem Konzept.

Schon vor ein paar Wochen gab es die Meldung, dass der Festsaal Kreuzberg wohl eine neue Bleibe in Treptow gefunden habe. Darüber zeigte sich der White Trash-Gründer Walter Wally Potts nicht begeistert, schließlich favorisierte er einen anderen Bieter. Am 16. Dezember hat nun aber die Gläubigerversammlung alles fix gemacht. „Mit einer Dreiviertelmehrheit konnte sich der Zusammenschluss aus Festsaal Kreuzberg, Bi Nuu und Kalkscheune durchsetzen“, sagte der Insolvenzverwalter Udo Feser.

Potts hatte sich zuvor für die Bietergemeinschaft vom Konzertveranstalter Trinity Music mit der Flutgraben Live GmbH (unter anderem Flux FM) ausgesprochen. Diese zeigte sich enttäuscht: „Ich muss zugeben, dass wir kalt erwischt worden sind“, sagte Markus Kühn, Geschäftsführer der Flutgraben Live GmbH nach Ende der Gläubigerversammlung. Kühn hatte zuvor für ein Konzept zur Fortführung des White Trash geworben. Im April dieses Jahres meldeten die Betreiber des Club-Restaurants Insolvenz an.

Der Kaufvertrag werde noch heute unterzeichnet, versicherte der Insolvenzverwalter Feser. Somit ist alles in trockenen Tüchern für den 2013 abgebrannten Festsaal. Geschäftsführer Björn von Swieykowski will in der neuen Location an das Konzept vom ehemaligen Festsaal Kreuzberg anknüpfen und auch der Name soll erhalten bleiben. „Viele alte Veranstalter haben sich bei uns gemeldet und wollen auch wieder mit uns arbeiten“, sagte von Swieykowski gegenüber QIEZ. Die Hoffnung liege darin, wieder an den alten Stellenwert des Musikclubs heranzukommen.

Pläne für den neuen Festsaal

Laut dem Geschäftsführer werden die Mitarbeiter des White Trash übernommen. Dies sei aber nie die Frage gewesen, da es das Gesetz so vorsehe, erklärte Insolvenzverwalter Feser.

Musikalisch soll das Programm das Beste aus allen Genres bieten, so von Swieykowski. Also von Free Jazz über Indie und Funk bis hin zu Hip Hop. Im Restaurant soll es aber in Zukunft nicht nur amerikanische Küche geben: „Das Essen soll mehr in eine internationale Richtung gehen“, sagte von Swieykowski.

Wie geht es jetzt konkret weiter? Die Räume vom White Trash werden laut dem Insolvenzverwalter über Weihnachten geschlossen bleiben, allerdings kann der Festsaal am 1. Januar 2017 starten.

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