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Berlin von oben: Top 10 Panorama-Aussichtspunkte mit atemberaubendem Blick

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Nur Radfahrer*innen spüren, wo die Berge in Berlin sind. Aber weit sehen, kann man von da aus selten. Wer perfekte Aussichten sucht, wird nur mit den tollen Panorama-Spots der Stadt glücklich. Wir haben die schönsten Orte zusammengestellt.

Du möchtest im flachen Berlin einmal die Stadt von oben bestaunen? Auch wenn es an hohen Bergen eher mangelt, gibt es eine ganze Reihe an Aussichtspunkten, von denen es sich herrlich weit in die Ferne blicken lässt. Wir stellen dir die schönsten Panorama-Plätze in Berlin vor und zeigen dir die besten Aussichtspunkte der Stadt.

Fernsehturm – der Klassiker unter den Aussichtspunkten

Als bekanntes Wahrzeichen von Berlin bietet der Fernsehturm mitten auf dem Alexanderplatz eine spektakuläre Aussicht auf ganz Berlin. Besucher können die Aussichtsetage auf 203 Metern Höhe in etwa 35 Sekunden Fahrtzeit mit dem Fahrstuhl erreichen und anschließend einen tollen Panoramablick genießen. An klaren Tagen sieht man sogar bis zum Tropical Islands in 80 Kilometern Entfernung. Eine Etage höher befindet sich ein Rundum-Restaurant, das sich langsam dreht – nichts für Menschen mit Höhenangst also.

Kreuzberg – der höchste Hügel der Stadt

In Berlin gibt es nur sehr wenige Hügel oder Berge. Als einer der höchsten Hügel gilt der Kreuzberg, der bei angenehmem Wetter zu jeder Tageszeit eine beeindruckende Panoramaaussicht bietet. Mit einer Höhe von 66 Metern ermöglicht er einen weiten Blick über die Stadt. Obwohl der dichte Baumbestand auf dem Kreuzberg von Naturliebhaber geschätzt wird, kann er im Frühling und Sommer die Sicht etwas einschränken. Dennoch ist der Kreuzberg als natürlicher Aussichtspunkt eine absolute Empfehlung – hier lässt es sich in aller Ruhe die Natur genießen, picknicken und gemütlich eine E-Zigarette dampfen. Tipp: Wer noch auf der Suche nach köstlichen Tabakprodukten ist, findet hier mehr Informationen.

Drachenberg – schöne Sonnenuntergänge genießen

Der Berliner Drachenberg erhebt sich majestätisch auf einer Höhe von 99 Metern, direkt neben dem beliebten Teufelsberg. Die ehemalige Abhörstation auf dem Teufelsberg ist nur noch begrenzt zugänglich. Im Gegensatz zum Teufelsberg sind die oberen Hänge des Drachenbergs frei von Vegetation, was einen atemberaubenden Panoramablick über den Grunewald ermöglicht. Wer einen Platz sucht, um den Sonnenuntergang anzuschauen, ist hier richtig.

Weltballon – hoch hinaus in der Gondel

Ein beeindruckendes Panorama über Berlin eröffnet sich den Besuchern beim Aufstieg in der Gondel des Weltballons. In unmittelbarer Nähe des Checkpoint Charlie erhebt sich der Heißluftballon auf eine Höhe von 150 Metern, (hoffentlich) umgeben von warmen Sonnenstrahlen, einer erfrischenden Brise und einem weiten Blick, der dieses Luftabenteuer zu einem außergewöhnlichen Erlebnis macht.

Der Weltballon ermöglicht eine faszinierende Rundumsicht auf Berlin, mit historischen Bauwerken wie dem Brandenburger Tor oder der Siegessäule und moderneren Wahrzeichen der Stadt wie dem Sony Center und dem Fernsehturm. Die geräumige Aussichtsplattform bietet Platz für bis zu 30 Besucher. Tipp: In den Sommermonaten lässt sich der Sonnenuntergang auch von hier aus hervorragend beobachten.

Flakturm Humboldthain – perfekt für die Silvesternacht

Die Berliner Flaktürme waren einst stattliche Festungsbauwerke, die während des Zweiten Weltkriegs in der Hauptstadt errichtet wurden. Auf diesen massiven Bauwerken waren die Flugabwehrgeschütze stationiert. Heutzutage dient der Flakturm im malerischen Volkspark Humboldthain als Aussichtsplattform, die einen tollen Blick auf die Bezirke Wedding und Mitte ermöglicht. Über eine Treppe gelangt man auf die auf einer Höhe von 85 Metern gelegene Aussichtsplattform. Tipp: Merke dir diesen Ort für die kommende Silvesternacht, denn er bietet die ideale Möglichkeit, das Feuerwerk über Berlin zu bestaunen.

Auch bei Nacht ist das Berliner Panorama sehenswert.

Grunewaldturm – 204 Stufen in die Höhe

Mitten im malerischen Grunewald in Berlin erhebt sich ein markantes Backstein-Denkmal, das Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der im Jahr 1899 errichtete Grunewaldturm wurde geschaffen, um den 100. Geburtstag von Kaiser Wilhelm I. zu ehren. Um den höchsten Punkt des Turms zu erreichen, müssen mutige Besucher 204 Stufen erklimmen. Auf einer Höhe von 36 Metern eröffnet sich schließlich ein atemberaubender Ausblick über den Grunewald und die Ufer der Havel.

Es gibt in Berlin viele Türme, die sowohl schön als auch nützlich sind – allerdings sind nicht alle von ihnen begehbar und bieten diese außergewöhnliche Perspektive auf die umliegende Landschaft. Du solltest also nicht die Gelegenheit verpassen, den Grunewaldturm zu erkunden und einen unvergleichlichen Blick über diese malerische Gegend Berlins zu genießen.

Siegessäule – geschichtsträchtiger Aussichtspunkt

Im Herzen des Tiergartens, umgeben von üppigem Grün, erhebt sich ein weiteres bekanntes Wahrzeichen Berlins: die Siegessäule. Diese imposante Skulptur, auch bekannt als Goldelse, ragt stolze 67 Meter über dem Großen Stern empor und erinnert an den Sieg Preußens im Deutsch-Dänischen Krieg von 1864. Um die Aussichtsplattform des Monuments zu erreichen, musst du ganze 285 Stufen zu erklimmen, die dich auf eine Höhe von 51 Metern führen. Von hier aus eröffnet sich ein faszinierender Panoramablick über den weitläufigen Tiergarten und den Rest der pulsierenden Stadt mit ihren bunten Bezirken.

Kuppel des Berliner Doms – Berlin Mitte von oben

Die beeindruckende neobarocke Fassade des Berliner Doms, der größten Kirche in Berlin, verleiht dem Bau schon von außen eine faszinierende Anziehungskraft. Doch das wahre Highlight erwartet diejenigen, die sich bei einem Besuch von den Deckenverzierungen und Wandmalereien im Inneren lösen und den Aufstieg von 270 Stufen zur Kuppel wagen: ein einmaliges Rundumpanorama über das Zentrum Berlins, wie man es sonst kaum erlebt.

Von der Aussichtsplattform aus hat man die Spree, die Museumsinsel und das Nikolaiviertel zu seinen Füßen und kann die Stadt über die Brüstung hinaus bewundern. Tipp: Im Ticket für die Museumsinsel ist der Preis für den Aufstieg zur Kuppel bereits enthalten.

Müggelturm – Blick in die Natur

Der Kleine Müggelberg erhebt sich auf etwa 88 Metern und zusammen mit den 30 Metern des Müggelturms erreicht man also eine Aussichtsplattform in einer Höhe von 115 Metern. Der Turm, der seit 1960 an diesem Ort steht und im Jahr 2018 vor dem Verfall gerettet wurde, ermöglicht einen der weitreichendsten Ausblicke auf Berlin. Man kann von dort aus verschiedene Seen, die umliegenden Wälder und sogar den Flughafen sehen. Wenn man sich bereits im Naturschutzgebiet um den Müggelberg befindet, hat man die Möglichkeit, nach dem sportlichen Aufstieg auf den Berg direkt weiterzuwandern oder einen der reizvollen Fahrradwege in der Umgebung zu erkunden.

Funkturm – der „Lange Lulatsch“

Auch bekannt als der „Hohe Himmelsstürmer“ oder der „Lange Lulatsch“, hat sich der ehemalige Sendeturm im westlichen Teil Berlins seinen Ruf als eines der markanten Symbole der Stadt bewahrt. Obwohl er als Funkturm nicht mehr so bedeutend ist, bleibt er eine Attraktion aufgrund der schönen Aussichtsplattform und des Restaurants, das sich in einer Höhe von 50 Metern über dem Boden befindet.
Ein Aufzug ermöglicht es Besuchern, in nur 33 Sekunden zur Plattform in 126 Metern Höhe zu gelangen. Von dort aus genießt man einen ungestörten Blick auf den Grunewald, das Messegelände und die Gedächtniskirche. Der Sendeturm, der bereits 1926 eröffnet wurde und nun fast ein Jahrhundert zurückliegt, wird übrigens heute noch als Sendemast für den regionalen Polizeifunk genutzt.

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