Wer sollte wo wohnen?

Berlin-Studie zu den Bezirken: Mitte ist am attraktivsten

Berlin von oben
Dit is meine Stadt - Berlin!
Dass Pankow der familienfreundlichste Bezirk der Stadt ist, keine neue Erkenntnis. Aber wo leben Sportler in Berlin am besten? Und welcher unserer Bezirke ist am facettenreichsten? Eine aktuelle Studie ...

Wat jibt es nich alles für Studien zu unserer großartigen Stadt?! Diese ganz neue vom Immobilienfinanzierungsvermittler Baufi24 beschäftigt sich detailliert mit den einzelnen Bezirken – deshalb finden wir diese Studie so spannend, dass wir dir hier die wichtigsten Erkenntnisse vorstellen wollen. Dafür wurden unsere zwölf Berliner Stadtbezirke auf eine Vielzahl von Kriterien in den sieben Kategorien Arbeit, Familie, Studium, Gastronomie und Nachtleben, Kultur, Sport und Natur sowie Verkehrsanbindung analysiert.

Die Rangliste der Berliner Bezirke: Wer schneidet am besten ab?

  1. Mitte
  2. Charlottenburg-Wilmersdorf
  3. Tempelhof-Schöneberg
  4. Pankow
  5. Steglitz-Zehlendorf
  6. Friedrichshain-Kreuzberg
  7. Neukölln
  8. Treptow-Köpenick
  9. Reinickendorf
  10. Lichtenberg
  11. Spandau
  12. Marzahn-Hellersdorf

Ja, nun, so weit eigentlich nicht wirklich überraschend, oder? Mitte hat die Nase eindeutig vorn in Sachen Kulturangebote. Es gibt dort 71 Museen und 33 Bühnen, die gastronomische Vielfalt ist groß und außerdem zählt der Bezirk 16 Hochschulen. Mitte ist zudem der größte Startup-Hub der Stadt. Insgesamt satte 2.310 Start-ups schmeißen hier täglich ihre Laptops an. Zum Vergleich: Das sind 2,5 Mal mehr Unternehmen als beispielsweise in Friedrichshain-Kreuzberg.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von QIEZ – Dein Stadtmagazin (@qiez.de)

Pankow hingegen sollte gerade für Familien die erste Wahl sein. Denn der Bezirk hat 88 Schulen, 373 Kitas sowie öffentliche Spielplätze mit einer Fläche von über 274.000 Quadratmetern – Spitzenreiter in allen drei Bereichen.

Wer seinen Wohnort nach der Club-Dichte, die hoffentlich irgendwann auch mal wieder eröffnen dürfen, aussucht, der muss nach Friedrichshain-Kreuzberg. 154 Nachtclubs gibt’s hier und satte 633 Restaurants – Stand jetzt. Wir hoffen sehr, dass diese Zahl nicht noch signifikant sinkt in den nächsten Wochen und Monaten! Spätis werden hier übrigens auch die meisten gezählt, nämlich 204 – gefolgt von Mitte mit 165 und Neukölln mit 150 Anlaufstellen fürs Wegbier.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von QIEZ – Dein Stadtmagazin (@qiez.de)

Sportler hingegen dürften sich in Charlottenburg-Wilmersdorf gut aufgehoben wissen. Hier gibt’s die meisten Schwimmbäder, nämlich neun, und Fitnessstudios (35). Dass der Stadtteil rund um die City-West eher viel Wert auf sein Äußeres legt, wissen wir ja auch nicht erst seit gestern.

Und in Sachen öffentliche Bäume verdient Steglitz-Zehlendorf noch kurz Erwähnung: 60.640 Stadtbäume zählt Berlins Südwesten.

Unser Fazit: Wir lieben die ganze Stadt! Mit all ihren Disharmonien und Unzulänglichkeiten hier und da. Beziehungsweise gerade deswegen.

Weitere Artikel zum Thema

Essen + Trinken | Wohnen + Leben
Top 10: Grillplätze in Berlin
Bei schönem Wetter gibt es kaum etwas Schöneres, als unter freiem Himmel ein leckeres Barbecue […]
Tiere | Freizeit + Wellness | Wohnen + Leben
Top 10: Tierpensionen in Berlin und Umgebung
Flugzeug, Krankenhaus oder Geschäftsessen sind nicht unbedingt die richtigen Orte für Hund, Katze und Maus. […]