So verrückt ist unsere Stadt

Das lieben Youngsters an Berlin

Das lieben Youngsters an Berlin
Für junge Leute ist das Brandenburger Tor DAS Wahrzeichen Berlins. Was sie sonst noch von der Stadt halten, zeigt eine neue Umfrage.
Anfang November startete das Buchungsportal Hostelworld.com eine Umfrage, in der die Nutzer über ihre liebsten Stadtteile, Orte mit Grusel-Faktor oder ihr Ausgehverhalten in der Hauptstadt Auskunft geben konnten. Rund 500 - vornehmlich natürlich ziemlich junge - Hostel-Reisende haben ihre Meinung kundgetan - und wir verschaffen euch einen Überblick über die vielleicht nicht ganz repräsentativen aber doch interessanten Ergebnisse.

Fangen wir gleich mal mit dem – für uns als Kiez-Portal – Wichtigsten an. Der Frage nach dem beliebtesten Berliner Bezirk. Bei der Online-Befragung von Hostelworld.com ist Kreuzberg mit einem Stimmenanteil von 24 Prozent auf dem ersten Platz gelandet. Mitte (21 Prozent) und Friedrichshain (20 Prozent) folgen ziemlich dicht. Und was tun junge Menschen gerne, wenn sie in der Hauptstadt unterwegs sind? Richtig: Sie geben sich schön viel Kultur. Ja, wirklich. Laut Hostelworld kommen die meisten der Umfrage-Teilnehmer des Kulturangebots wegen nach Berlin – 80 Prozent davon waren übrigens schon mindestens einmal in Berlin, vier Prozent leben hier und über die restlichen 16 Prozent denken wir jetzt nicht so viel nach …. Ganz vorne liegen dabei die Museen, die von 29 Prozent der jungen Leute aufgesucht werden. Es folgen Theater (12 Prozent) und Konzerte (10 Prozent).

Doch natürlich wird auch das Party-Machen in der aktuellen Umfrage nicht vernachlässigt. Das startet bei den meisten mit Weg-Bier (45 Prozent) und Currywurst (mögen 70 Prozent) und wird dann am liebsten – auf der Terrasse des Weekend fortgesetzt. Die hippe Location empfehlen 25 Prozent der Reisenden. Damit konnte sie den Flughafen Tempelhof (23 Prozent) und das Berghain (20 Prozent) auf die Plätze verweisen. Empfohlene Adressen sind außerdem der Klunkerkranich, Ritter Butzke oder der Salon Zur Wilden Renate. Auch unter dem Stichwort „Urbexing“ (meint das Erkunden verlassener Örtlichkeiten) liefert die Umfrage Erkenntnisse. Ein Drittel der Teilnehmer war schon einmal an solchen Plätzen, dabei rangiert der Plänterwald mit 50 Prozent an Platz eins, es folgt der Teufelsberg. Einige Mutige waren auch schon in der Irakischen Botschaft, den Beelitzer Heilstätten oder der Bärenquell-Brauerei. Diese und weitere „Lost Places“ findest du hier. Übrigens: Nur drei Prozent aller Befragten haben schon einmal beim Karaoke im Mauerpark mitgemacht. Na so was!

(Fast) jeder Berlin-Besuch geht leider auch mal zu Ende. Als Andenken mit nach Hause nehmen die jungen Leute von heute am liebsten ein Ampelmännchen-Souvenir (59 Prozent), einen bedruckten Jutebeutel (33 Prozent) oder ein mehr oder weniger echtes Stück Berliner Mauer (25 Prozent). Weil die Mauer heute natürlich nicht mehr steht, hat sich das Brandenburger Tor laut zwei Drittel der Umfrageteilnehmer zum absoluten Wahrzeichen der Stadt gemausert.

Zum Schluss noch ein Blick auf ein Ergebnis, dass so wirklich nur in Berlin herauskommen konnte. DER Ort für kuriose Begebenheiten ist – na klar – die innerstädtische U-Bahn. Hier haben so manche der Umfrageteilnehmer schon ziemlich verrückte Dinge erlebt. Zum Beispiel Möbeltransporte (38 Prozent), kuriose Darbietungen (ebenfalls 38 Prozent) oder Menschen in S/M-Klamotten (37 Prozent). Doch, wirklich! So abgefahren ist nur Berlin. Oder, wie die User von Hostelworld.com sagen würden: „Berlin, das Tor in eine verrückte Welt!“

Brandenburger Tor, Pariser Platz, 10117 Berlin

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor wird alljährlich anlässlich des Festivals of Lights farbenfroh illuminiert.

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