• Montag, 16. Oktober 2017
  • von Julia Stürzl

Best of Berlin

Unsere Event-Highlights diese Woche – nur für dich

  • Saxophonisten spielen bei einem Konzert
    Diesen Montag starten wir mit Pauken und Trompeten - und natürlich Saxophon beim Scope Jazz-Festival. Foto: StockSnap.io - © Jens Thekkeveettil

Raus aus dem Montagsblues! Mit unseren tollen Highlights ist der Start in die neue Woche doch gar nicht so schlimm. Dich erwarten Lesungen, Poesie, tolle Konzerte von Busty and the Bass, Bodo Wartke und ganz viel Jazz!

16. - 26. Oktober – Fotoausstellung "Lichtraum" (Kreuzberg)

Tausche Kunst gegen Nächstenliebe: Die 20 Studenten des Studiengangs Screen Based Media an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin präsentieren in der Fotoausstellung Lichtraum ihre Fotografien. Diese thematisieren vor allem das Schicksal von Obdachlosen, aber auch andere ergreifende Straßenszenen, vermischt mit Fantasiemotiven. "Viele der Arbeiten lassen im dunklen Grau einen Hoffnungsschimmer erkennen", so Kurator Bungert. Die großartigen Bilder werden nicht nur ausgestellt, sondern auch verkauft – der Erlös kommt der Bahnhofsmission am Zoo zu Gute, die mit dem Geld vor allem Schlafsäcke für Obdachlose kauft. Denn: Winter is coming! Eine rührende Idee, die ganz viel Unterstützung verdient.

Wo: Kühlhaus Berlin am Gleisdreieck
Wie viel: gratis – der Erlös des Verkaufs wird gespendet
Wann: 10 bis 19 Uhr


16. Oktober – Busty and the Bass (Friedrichshain)

Ganze neun Mitglieder hat die Newcomer-Band Busty and the Bass aus Kanada! Nun kommen die Jungs endlich wieder nach Berlin, um ihr gerade veröffentlichtes, neues Album Uncommon Good zu präsentieren – übrigens ihr erstes Album nach drei Singles. Die Band sorgte mit ihrem mitreißenden Sound zwischen Jazz, Hip Hop und elektronischem Soul in den USA und Kanada bereits für ausverkaufte Hallen und begeisterte ihre Fans – darunter zum Beispiel auch die R&B-Legende Macy Gray. Wir sind gespannt auf ein großartiges Konzert!

Wo: Badehaus
Wie viel:
14 Euro
Wann: 19 Uhr


17. Oktober – Schreibend über:leben (Prenzlauer Berg)

"Ich schweige nicht mehr, um zu gefallen", schreibt Salima Sultan, eine der irakischen Dichterinnen, deren Werke an diesem Abend im Haus der Poesie vorgetragen werden. Die Anthologie Mit den Augen von Inana ist eine Sammlung von Geschichten und Gedichten ein Aufschrei gegen die zunehmend patriarchalische Gesellschaft im Irak, die die Freiräume von Frauen weiter erstickt. Die Dichterinnen werben mit diesem Buch für mehr Sichtbarkeit weiblicher Literatur im Irak. Aber was wird im Land geschrieben? Im Gespräch mit den Autorinnen gewinnt der Zuhörer einen Einblick in ein Land voller Konflikte und die Kraft des Schreibens in Zeiten der Krise.

Wo: Haus für Poesie
Wie viel: 4 bis 6 Euro
Wann:
19 Uhr


18. - 30. Oktober – Scope Festival (berlinweit)

So schön kann Melancholie sein! Das finnische Jazzfest Scope Festival kommt zum zweiten Mal nach Berlin und bringt diesmal eine Mischung aus Newcomern und Stars der skandinavischen Jazzszene in die Berliner Clubs. Matti Nives vom We Jazz Festival in Helsinki zeigt mit Scope die Vielfalt der nordischen Jazzwelt, die kein homogenes Genre ist, sondern ein Mosaik aus vielen Stilen: So finden sich im Festivalprogramm auch Elektronik, Clubmusik, Experimentelles und Pop. Mit dabei sind diesesmal Kiasmos, Nils Petter Molvaer, Girls in Airports, Roh ey, Jay-Jay Johanson, Amok Amor, Bernhoft und viele mehr.

Wo: Berliner Clubs
Wie viel: unterschiedlich, ganzer Festivalpass 75,60 Euro
Wann:
Beginn zwischen 19 und 21 Uhr


18. Oktober – L’invisible an der Deutschen Oper (Charlottenburg)

Gestorben wird immer. Die hochgelobte Oper L’Invisible von Aribert Reimann – insgesamt seine neunte – handelt vom Tod. Genauer gesagt, von seiner Unausweichlichkeit und von den Räumen, die er in unserem Leben schafft – gleichzeitig bürgerlicher Salon und Märchenschloss, Traum und Alptraum . Wie gehen wir mit den Ängsten und der Hilflosigkeit um, die der Tod in uns hervorruft? Die drei Kurzdramen Der Eindringling, Intérieur und Tintagiles Tod des belgischen Symbolisten Maurice Maeterlinck verbindet Reimann an der Deutschen Oper zu einem mitreißenden, bedrückenden Libretto.

Wo: Deutsche Oper
Wie viel: zwischen 22 und 79 Euro, Tickets hier
Wann: 19.30 Uhr

 

Ein Beitrag geteilt von Katja Lawrence (@blnkaia) am


18. Oktober – Don't worry, be mami

Die Geburt sei nicht einmal das Härteste am Kinderkiegen, sagt Sandra Runge bei ihrer Buchvorstellung Don't worry, be mami. Schlimm werde es erst, wenn man sich um den juristischen Kram kümmern müsse. Stichwort: Elterngeld, Mutterzeit, Elternzeit, Sorgerecht... An diesem Tag hast du die Chance, die Rechtsanwältin und zweifache Mutter Runge kennenzulernen und eigene Fragen zu stellen. Aber keine Sorge: Mit dem Buch bist du auf jeden Fall gegen juristische Fallstricke bestens gewappnet!

Wo: The Lovers - former goertzclub , Anmeldung hier
Wie viel:
Auf Spendenbasis
Wann: 10 bis 12 Uhr


19. Oktober – Der Postillion in Berlin (Mitte)

Seit 2008 erfreut uns das Online-Satiremagazin Der Postillion täglich mit absurd-genialen Pressemitteilungen und Zeitungsartikeln zu aktuellen Ereignissen. Gerade weil das Magazin dabei so ernst bleibt, ist sein trockener Humor so genial. Ein Beispiel: "Trump ordnet Bombardierung von Waldbränden in Kalifornien an" oder "Hipster war schon erkältet, bevor es Mainstream wurde". Für die Live-Tour wurde eine Tagesschau mit irrwitzigen Studien, der beliebte Newsticker ("Geschmacklos: Kannibale will Babybrei umtauschen") und andere Überraschungen auf die Beine gestellt. Die beiden berühmten Postillion24-Sprecher Anne Rothäuser und Thieß Neubert führen durch das Programm. Nichts wie hin!

Wo: Babylon Berlin
Wie viel:
28,90 Euro, Tickets hier
Wann: 19 Uhr


21. Oktober – Good Food Market (Charlottenburg)

Spar dir heute das Fitti und iss dich stattdessen fit! Im Bikini Berlin findet am Samstag im Rahmen der  Berlin Food Week  einen ganzen Tag lang der Good Food Market statt, der sich um die spannendsten Healthy Food and Living Trends der Hauptstadt dreht. Über 30 Manufakturen, Start-ups und Marken geben dir einen Einblick und Kostproben ihrer kulinarischen Produkte – von Algen über Knochenbrühe bis hin zu Tee und Kräuter-Shots . Willst du auch zu Hause gesund kochen, dann melde dich für einen der Workshops an – zum Beispiel bei der Clean-Eating Bloggerin Hannah Frey. Falls du nach dem ganzen Essen doch ein schlechtes Gewissen bekommen solltest, kannst du in der Active Area immer noch ein kleines Training einlegen.   

Wo: Bikini Berlin
Wie viel: gratis
Wann:
10 bis 20 Uhr

 

21. Oktober – Lutz Rode und HYMJJ (Kreuzberg)

Unser Songwriter-Geheimtipp: Lutz Rode hat eine ähnliche Gänsehautstimme wie Henning May von der Band Annenmaykantereit. Rodes Texte sind wunderschön und intensiv, vor allem der düstere Song Kalt und Blau begeistert uns. Seine Stilrichtung wird als Indie-Chanson-Pop beschrieben: beschwingt-leichte Musik mit rauem, ehrlichen Text – so hebt er sich von der Menge ab. Am selben Abend ist die Band HYMJJ zu hören: Ihr eigensinniger Musikstil aus Blues und New Wave mit Einflüssen aus dem Psychedelic der 70er Jahre sticht heraus und setzt sich im Kopf fest.

Wo: Burg Schnabel
Wie viel: 8 Euro, Karten nur an der Abendkasse
Wann:
19 bis 23 Uhr


22. Oktober – Bodo Wartke: Klaviersdelikte (Mitte)

Der verschmitzte Alleskönner aus Hamburg präsentiert am Klavier seine heimlichen Delikte. Ob er nun swingt, rappt, Samba tanzt oder Gedichte rezitiert – mit Bodo Wartke ist Unterhaltung garantiert. Seine Lieder sprühen nur so vor Wortwitz, Charme und manchmal auch schwerer Kritik und einer Prise Melancholie. Die Themen seiner Songs sind dabei ganz alltäglich und deshalb umso schöner – mal hat er Probleme mit Frauen, mal mit dem Erwachsensein oder er wagt einen utopischen Blick in eine Zukunft ganz ohne Werbung. Bitte lieber Bodo Wartke, beglücke uns noch ganz lange mit deinen wundervollen Liedern, um den alltäglichen Wahnsinn zu ertragen! 

Wo: Admiralspalast
Wie viel: 15 bis 40,25 Euro, Tickets hier
Wann: 19 Uhr

Kühlhaus am Gleisdreieck

Luckenwalder Straße 3
10963 Berlin

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Quelle: QIEZ
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