• Freitag, 26. Februar 2016
  • von Susanna Gotsch

Neueröffnungen

Damit bekommst du den vollen Durchblick

  • Kerbholz
    Schön schlicht: die Brillen von Kernholz. Foto: externe Quelle - ©Kerbholz / Marco Klahold

Brillen aus dem Drucker oder aus Holz, traditionelles Tex-Mex-Essen im hippen Ambiente und ein Hotel, das gleichzeitig ein Schwimmbad ist. Berlin überrascht uns diese Woche mal wieder mit einer Reihe an Eröffnungen, die exemplarisch für die Einzigartigkeit unserer lieben Hauptstadt stehen.

Frame Punk (Kreuzberg)

Kein Kopf gleicht dem anderen: Ein schmales Gesicht, ein breiter Nasenrücken oder eng zusammenstehende Augen erfordern jeweils unterschiedliche Brillengestelle. Die Modelle des Labels Frame Punk erfüllen genau diese Anforderungen. Sie sitzen ergonomisch perfekt und sind zudem noch individuell gestaltbar. Wer bei Andreas Ketzlar eine Brille kauft, kann neben Form und Größe auch seine Lieblingsfarbe wählen - dem 3D-Druckverfahren sei Dank. Nach dem Druck werden Korrekturgläser von Carl Zeiss Vision eingesetzt und die Brillenkreation kann ausgeführt werden. Der gelernte Optiker und studierte Optometrist bietet in seinem neuen Brillenladen in der Kreuzberger Manteuffelstraße neben außergewöhnlichen Brillen auch Kinderbrillen, Brillengläser gegen digitalen Sehstress und Sonnenbrillen von Berliner Designern an. 
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Kerbholz (Mitte)

Ein etwas anderes Konzept verfolgt das Kölner Label Kerbholz. Das hat sich auf Brillen und Uhren spezialisiert, die aus nachhaltigen Materialien wie Holz, Baumwoll-Acetat und Schieferstein gefertigt werden. Die neuesten Kreationen, die völlig kitschfrei und schön schlicht daherkommen, werden noch bis Ende März in einem Pop-up-Shop in der Münzstraße präsentiert. Nach dem Offline-Launch sind natürlich alle Modelle auch im Onlineshop erhältlich. Die Preise bewegen sich zwischen 89 und 169 Euro, was für eine besondere Brille völlig akzeptabel ist. Da den vier Inhabern cooles Aussehen nicht reicht, setzen sie auf Nachhaltigkeit. So wird für jedes gekaufte Kerbholz-Produkt ein Baum gepflanzt. Und keine Bange: Im April wird an selbiger Stelle wieder Frozen Yoghurt verkauft. Und vielleicht trägt der eine oder andere dann eine schicke Kerbholz-Sonnenbrille im Gesicht.
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Chupenga (Mitte)

Berlin Burrito Company

Lust auf mexikanisch?

Mitte
Chupenga rockt. Cooles Interior trifft auf traditionelles Tex-Mex-Essen. Diese Mischung kommt bestens an. Mittags platzt der Burritoladen unweit des Gendarmenmarkts aus allen Nähten: Bärtige Männer in Turnschuhen, Anzugträger und Touristen - sie alle fahren ab auf das gesunde Fastfood. Der Bestellvorgang ist denkbar einfach: Du wählst aus Basics (Burrito, Taco oder Salat), Hauptzutat (Hühnchen, Rind, Schwein oder Gemüse), Beilage (Reis, Quino, Bohnen, Linsen, Sauerrahm oder Käse) und Salsa (Tomate, Jalapenos, Kräuter oder mit Rauchgeschmack) aus. Jede Zutat landet sofort auf einem schönen Emailleteller, Extras wie frische Guacamole oder Tortilla Chips können wahlweise und gegen einen Aufpreis dazu bestellt werden. Ausschlaggebend für den Endpreis ist die Hauptzutat, die zwischen 5,90 und 7,90 Euro kostet. Besonders zu empfehlen sind die Aguas Frescas mit Hibiskusblüten oder frischer Limette. Für zwei Euro kannst du dir deinen Becher (ebenfalls aus Emaille) damit immer wieder auffüllen. 
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Ein von chupenga (@chupenga) gepostetes Foto am

Susanna Gotsch

 

Fred Perry (Mitte)

Fred Perry hat seinen Laden auf der Alten Schönhauser einer Verjüngungskur unterzogen. Er wurde renoviert und modernisiert. Die Einrichtung ist nun etwas cleaner und dem "Industriescharme erlegen". Dadurch wirkt der Shop heller und größer, eng und dunkel war schließlich gestern. Was sich außerdem geändert hat, ist das Angebot. Neben der Fred Perry Kollektion "Laurel Wreath" sowie den Kooperationen mit Nigel Cabourn, Bradley Wiggins, Bella Freud und der "Amy Winehouse Foundation"-Kollektion gibt es nun auch die Authentic-Kollektion vom Label mit dem Lorbeerkranz zu kaufen. 
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Hotel Oderberger (Prenzlauer Berg)

1902 wurde in der Oderberger Straße eine Volksbadeanstalt eröffnet. In dem wunderschönen Stadtbad konnte bis Mitte der 80er Jahre dem Schwimmsport gefrönt werden. Dann war Schluss und das wunderschöne Gebäude dem Verfall preisgegeben. Zum Glück gibt es mutige Menschen wie Barbara Jaenschke. Sie hat das Bad umfangreich restaurieren lassen und einen Teil zum Hotel umfunktioniert. Aus den ehemaligen Badekammern sind 70 Gästezimmer, zwei Apartments und zehn Seminarräume geworden. Bis April kann dort noch für 98 Euro in einem Doppelzimmer und für 85 Euro in einem Einzelzimmer genächtigt werden. Danach liegen die Preise zwischen 130 und 180 Euro pro Nacht. Ein Besuch lohnt sich so oder so, denn im ganzen Hotel sind viele Details wie alte Türen oder Seifenhalter zu entdecken. Der Rezeptionstresen besteht aus vielen weißen Fliesen, die aus dem alten Bad gerettet wurden. Ab Oktober kommen auch alle Schwimmbegeisterten auf ihre Kosten, dann kann in dem alten Becken endlich wieder geschwommen und sogar gefeiert werden. 

Kerbholz Pop-Up

Münzstraße 11
10178 Berlin

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Quelle: QIEZ
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