• Dienstag, 03. Mai 2016
  • Von Isabel Stettin

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Top 10: Aussichtspunkte in Berlin

  • Ausblick über Berlin vom Gasometer in Schöneberg
    Über den Wolken...vom Gasometer in Schöneberg aus gesehen wirkt selbst der Berliner Fernsehturm, das höchste Gebäude Deutschlands, ganz klein. Foto: dapd - ©Maja Hitij

Berlin hat viele Schokoladenseiten. Eine davon sind die sonnenbeschienenen Dächer der Stadt. Sehenswürdigkeiten mit Weitblick gibt es zum Glück viele. QIEZ zeigt dir die zehn besten Orte für einen tollen Überblick.

Aussichtsplattformen und Panoramapunkte gibt es in Berlin wie Sand am Meer. Das prominenteste Beispiel ist der 260 Meter hohe Fernsehturm am Alexanderplatz. Über eine Millionen Schaulustige begeben sich Jahr für Jahr auf das Berliner Wahrzeichen. Doch nicht jeder, der Berlin von oben sehen möchte, will dafür auch ewig anstehen und kanpp 20 Euro bezahlen. Deshalb präsentiert dir QIEZ die besten zehn Alternativen zum Klassiker unter den Aussichtspunkten.

Berliner Dom (Mitte)

Im Herzen Berlins sticht der Berliner Dom ins Auge. Dank ihrer zentralen Lage führt kaum ein Weg an der größten Kirche Berlins und ihrer imposanten Kuppel vorbei. Die ist beachtliche 70 Meter hoch. Von hier aus präsentieren sich unter anderem die Museumsinsel, das Rote Rathaus oder der Gandarmenmarkt in der historischen Mitte Berlins. Doch erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Denn zuvor gilt es, immerhin 270 Stufen zu überwinden. Damit diese und der Rest des Doms auch in Zukunft geöffnet bleiben können, verlangt man eine Domerhaltungsgebühr in Höhe von 7 und ermäßigt 5 Euro.
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Funkturm (Charlottenburg)

600 Tonnen bringt der Berliner Funkturm auf die symbolische Waage. Ursprünglich nur als Sendemast entworfen, hat er sich rasch als populäres Ziel für Luftikusse etabliert. Errichtet wurde die Stahlrahmenkonstruktion anlässlich der dritten Deutschen Funkausstellung 1926. Bereits seit den 60er Jahren wird von dort nur noch der Amateur- und Polizeifunk, jedoch kein Rundfunkprogramm mehr ausgestrahlt. Knapp 150 Meter misst der Eisenturm. Die Aussichtsplattform erhebt sich in schwindelerregender Höhe von 125 Metern. Bereits auf halbem Weg kann im Restaurant gerastet werden - ehe man sich bequem im Aufzug nach oben befördern lässt. Kostenpunkt: 5 beziehungsweise 3 Euro.
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Siegessäule (Tiergarten)

Im Tiergarten überragt die Siegessäule alles Umliegende. Nach dem Bewältigen von 285 Stufen können Besucher auf der Aussichtsplattform das Stadtgebiet überblicken und dabei Puste für den Abstieg sammeln. Die 69 Meter hohe Sehenswürdigkeit ist ein Nationaldenkmal und soll an preußische Siege unter Kaiser Wilhelm I. gegen Dänemark, Österreich und Frankreich erinnern. Gekrönt wird die Säule von Viktoria, der Siegesgöttin aus der römischen Mythologie. Die Berliner Schnauze hingegen bezeichnet die glanzvolle Dame gerne etwas schlichter als Goldelse. Für einen moderaten Eintrittspreis von 3 Euro bekommst du ein super Panorama mit genialen Sichtachsen.
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Ein von Stephen (@wyliestephen) gepostetes Foto am

Isabel Stettin


Teufelsberg (Wilmersdorf)

Der Berg mit dem höllischen Namen zeigt sich vergleichsweise harmlos. Inzwischen zur höchsten Erhebung im Stadtgebiet erklärt, misst der Teufelsberg 120 Meter. Der Haufen entstand ab 1950 durch stattliche 26 Millionen Kubikmeter Trümmerschutt. Eingebettet in den Grunewald befindet sich der Berg auf dem Areal der 1937 erbauten Wehrtechnischen Fakultät. Oben stehen Bauten einer Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte. Seit 2011 besteht die Möglichkeit, bei einer Führung das Gelände und dessen Geschichte zu erforschen. Spaziergänger, Mountainbiker und Gleitschirmflieger nutzen den Berg ebenso wie Erholungssuchende.
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Fesselballon HiFlyer (Mitte)

Aufsteigen ohne die Bodenhaftung zu verlieren, das können Touristen wie Berliner im großen Fesselballon am Checkpoint Charlie. Durch ein Stahlseil bleibt man beim Flug ganz fest mit der Erde verbunden. So kann der atemberaubende Ausblick aus 150 Metern Höhe ganz ohne Sorgen erlebt werden. Vom Ballon hat man einen tollen Blick auf den einstigen Verlauf der Berliner Mauer. Etwa 15 Minuten können Insassen des HiFlyers, einem der größten Heliumballons weltweit, ihr Näschen in die Höhenluft strecken, ehe sie wieder Berliner Boden unter den Füßen spüren. Doch die Aussicht hat ihren Preis: 19,90 Euro zahlst du für den Höhenflug.
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Der Kreuzberg (Kreuzberg)

Am Fuß des Kreuzbergs bietet der Viktoriapark inklusive Wasserfall Zuflucht für Spaziergänger und Picknicker. Der Berg selbst liegt immerhin 66 Meter über dem Meeresspiegel und eröffnet damit ein schönes Panorama in grüner Umgebug. Im Gegensatz zu den meisten anderen luftigen Aussichstmöglichkeiten gibt es den Rundumblick auf dem Kreuzberg gratis. Allerdings nimmt hier auch kein Aufzug den schweißtreibenden Gang in die Höhe ab.
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Panoramapunkt am Potsdamer Platz (Tiergarten)

Im Kollhoff-Hochhaus ist der schnellste Aufzug Europas untergebracht, der dich in 20 Sekunden hinauf in die 24. Etage fährt. Architekt und Namensgeber Hans Kollhoff hat das rote Klinkergebäude am Potsdamer Platz mitentworfen. Seit Anfang Juni 2010 ist die Open Air Aussichtsplattform für die Öffentlichkeit zugänglich. Seitdem erwarten dich neben der fantastischen Aussicht, die Dauerausstellung Berliner Blicke auf den Potsdamer Platz sowie das verglaste Panoramacafé zum Entspannen. Um dem Himmel ein Stück näher zu kommen und vom Panoramapunkt aus das Treiben auf dem Potsdamer Platz aus 100 Metern Höhe zu betrachten, zahlen Besucher 6,50 Euro.
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Ein von Suraj Bajaj (@suraj_bajaj) gepostetes Foto am

Isabel Stettin


Glockenturm am Olympiastadion (Charlottenburg)

Die Plattform eröffnet weite Blicke in sämtliche Richtungen. Vom Glockenturm im Olympiapark aus sieht man bei klarem Himmel und entsprechenden Wetterverhältnissen bis zum Alexanderplatz oder nach Potsdam. 1962 wurde der zu den Olympischen Spielen 1936 errichtete Glockenturm neu aufgebaut und überragt seinen ausgebrannten Vorgänger um etwa einen Meter. Auf einer Höhe von 77 Metern thronend, wirkt die Welt rund um das Olympiagelände gleich viel kleiner. Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde der Glockenturm übrigens komplett restauriert. Der Einstrittspreis für Erwachsene liegt bei 4,50 Euro.
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Degewo Skywalk (Marzahn)

Wer die Stadt von einer anderen Seite aber dennoch von oben sehen möchte, findet in Marzahn einen weiteren Aussichtspunkt. Im letzten Jahr hat die Degewo ihren Skywalk eröffnet. Während einer kostenlosen, einstündigen Führung kannst du auf dem Dach eines 25-stöckigen Hochhauses umherlaufen. Die Aussichtsplattform mit ihrem Gitterboden liegt dabei 70 Meter über dem Boden. Der Blick über die Dächer der Marzahner Promenade ist allerdings nicht ohne Voranmeldung möglich. Festes Schuhwerk ist ebenfalls Pflicht.
mehr Infos zum Degewo Skywalk

Müggelturm (Köpenick)

Die Müggelberge bilden mit 115 Metern die höchste natürliche Erhebung des Stadtgebietes. Südlich des Müggelsees erhebt sich der 30 Meter hohe Müggelturm auf dem Kleinen Müggelberg. Die Aussichtsplattform aus Beton, Stahl und Glas liegt 120 Meter über dem Meeresspiegel. 126 Stufen müssen zurückgelegt werden. Wer diese packt, wird mit einem Blick auf die umliegende Wald- und Seenlandschaft entschädigt. Die angeschlossenen Gebäude unter und neben der Aussichtsplattform sind sanierungsbedürftig. Trotz großer Pläne und neuem Investor ist hier noch nicht wirklich viel geschenen. Der Ausblick für die schönen Fotos kostet dich zwei Euro. Ärgerlich: Auch wer den Turm nicht besteigen will, soll zahlen.
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Isabel Stettin
Quelle: QIEZ
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