• Montag, 11. Dezember 2017
  • von Ivo Kamenov

Top-Liste

Top 10: Eisbahnen in Berlin

  • Kinder-Schlittschuhe, die an einem Balken hängen
    Die Eissaison in Berlin hat wieder begonnen. Wir verraten dir, auf welchen Bahnen du auch bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt die Kufen schwingen kannst. Foto: Unsplash - ©Terry Matthews

Ob leidenschaftlicher Pirouettendreher oder Gelegenheitseisläufer: Es wird Zeit, die Schlittschuhe aus dem Keller zu holen. Hier kommen zehn fabelhafte Eishallen in Berlin, in denen ihr nach Herzenslust Kurven übers Eis drehen könnt.

Sportforum Hohenschönhausen (Hohenschönhausen)

Auf den Eisbahnen des Sportforums wurden Legenden geboren. Katarina Witt trainierte hier und wurde in ihrer Karriere mehrfach Europa- und Weltmeisterin. Auf dem Gelände des Sportforums an der Konrad-Wolf-Straße gibt es neben der freien Eisfläche (offen bis zum 29. März 2018) zwei Trainingshallen und den Wellblechpalast, die ehemalige Heimat der Eisbären Berlin. Die freie Eisfläche befindet sich im Kreis einer 400-Meter Bahn, die von Profis zum Training genutzt wird. Außerhalb der Übungszeiten ist die Bahn auch für die Öffentlichkeit geöffnet, so dass auch einfach so zum Spaß mal ein Rennen gestartet werden kann. Preislich liegt der frostige Spaß bei 3,30 Euro für Erwachsene, ermäßigt 1,60 Euro. Übrigens: Jeden zweiten Freitag im Monat findet die Eisdisco statt (zzgl. 1 Euro).
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Horst-Dohm-Eisstadion (Wilmersdorf)

Benannt nach dem früheren Bezirksbürgermeister Horst Dohm ist dieses Outdoor-Eisstadion das größte in Berlin. Es besitzt eine 6170 Quadratmeter große Eisfläche und eine 400 Meter lange Eisschnelllaufbahn. Seit dem 14. Oktober 2017 und bis zum 25. Februar 2018 kann Schlittschuh gelaufen werden, auch an den Weihnachtsfeiertagen (außer Heiligabend), Silvester und Neujahr. Übrigens: Rund 1000 Leihschlittschuhe von Größe 25 bis 50 liegen hier bereit, für die Kleinsten gibt's Doppelkufengleiter – damit der Anfang nicht ganz so wackelig ausfällt.
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Eisbahn am Neptunbrunnen (Mitte)

Rund um den Neptunbrunnen in der Nähe des Alexanderplatzes wird ab 27. November bis zum 29. Dezember 2017 eine Eisfläche aufgebaut. Kufenkünstler drehen ihre Runden um den geschichtsträchtigen Brunnen, der 1891 eingeweiht wurde und zu den schönsten Brunnenanlagen in Berlin gehört. Die Eisfläche ist circa 600 Quadratmeter groß. Neben der Eisbahn gibt's auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz die Gelegenheit sich mit Waffeln , Punsch und gerösteten Mandeln zu stärken. 
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Auch in diesem Jahr kann man wieder Runden um den Neptunbrunnen drehen. ©picture alliance/dpa Auch in diesem Jahr kann man wieder Runden um den Neptunbrunnen drehen. ©picture alliance/dpa



Eisstadion Neukölln (Neukölln)

Im Werner-Seelenbinder-Sportpark kann bis zum 11. März 2018 im Eisstadion Neukölln über das Eis gelaufen werden. Unter freiem Himmel macht es an der frischen Luft gleich doppelt Spaß. Erwachsene zahlen 3,30 Euro, Schüler und Studenten ermäßigt 1,60 Euro – es gibt aber täglich zu unterschiedlichen Zeiten eine Happy Hour, bei der du nur die Hälfte zahlst. Wer keine Schlittschuhe dabei hat, kann in sämtlichen Größen bis 50 (!) ab 2,50 für eine Stunde Kufenpaare ausleihen. Darüber hinaus dürfen ambitionierte Eisläufer im Eisstadion Eishockey und Iceball als Vereinssport ausüben.
mehr Infos zum Eisstadion Neukölln samt Happy Hour-Zeiten


Erika-Heß-Eisstadion (Wedding)

Unweit der U-Bahn-Station Reinickendorfer Straße liegt das Erika-Heß-Eisstadion. Hier kann man sich an doppelten Rittbergern und Pirouetten unter freiem Himmel versuchen. Da man Kunstsprünge am besten auf einer relativ leeren Eisfläche übt, empfiehlt es sich so früh wie möglich (ab 9 Uhr ist geöffnet) oder zur gemütlichen Abendrunde ab 19.30 Uhr zu erscheinen. Und weil so ein sportlicher Nachmittag schnell mal hungrig macht, gibt's Pommes und süße Leckereien für alle fleißigen Eisläufer im Kiosk neben der Eisbahn.
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Christmas Garden im Botanischen Garten (Dahlem)

Im Botanischen Garten in Dahlem tauchst du ab dem 16. November 2017 bis zum 7. Januar 2018 in eine Märchenwelt ein. Jeden Abend können die Besucher dort durch den Christmas Garden Berlin spazieren. Bereits seit 2013 ist eine ähnliche Kulisse in den Royal Botanical Gardens von London zu sehen. Der Ausflug durch das Lichtermeer ist dort so erfolgreich, dass das Konzept mitsamt den leuchtenden Märchengestalten, Lichterketten und bunten Leuchtfiguren nun bereits zum zweiten Mal auch in der deutschen Hauptstadt zu erleben ist. Wer nicht nur spazieren gehen, sondern gleich auf Kufen durch die Lichterwelt gleiten möchte, wird sich über die Eisbahn freuen, deren Nutzung im Eintrittspreis von 17 Euro (Freitag bis Sonntag: 19 Euro) inbegriffen ist.
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Neben Lichtspielen gibt's im Christmas Garden auch eine tolle Eisbahn. ©picture alliance/dpa Neben Lichtspielen gibt's im Christmas Garden auch eine tolle Eisbahn. ©picture alliance/dpa

 

Winterwelt am Potsdamer Platz (Tiergarten)

Die alljährliche Winterwelt am Potsdamer Platz öffnet Anfang November wieder ihre frostigen Türen. Bis zum 31. Dezember 2017 können Wintersportfans auf der 520 Quadratmeter großen Eisbahn fröhlich ihre Runden drehen. Der Eintritt ist frei, das Ausleihen der Schlittschuhe kostet 2,50 Euro für eineinhalb Stunden. Im Mittelpunkt steht aber die 48 Meter lange Rodelbahn, auf der du mit deinem Snowtube, also einem Reifenrodel, ordentlich an Geschwindigkeit gewinnen kannst. Für Spannung und Spiel sorgt außerdem die 30 Meter lange Eisstockbahn. Auf dieser versuchen zwei gegnerische Teams mit Stöcken eine in der Mitte liegende "Daube" zu treffen. Bei rechtzeitiger Reservierung können Berliner Schulen das Eislaufen am Potsdamer Platz vormittags in den Schulsport integrieren.
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Eisbahn Müggelseeterrassen (Köpenick)

Direkt am Ufer des Großen Müggelsees liegt das Restaurant Rübezahl, das seinen bewegungsfreudigen Gästen vom 11. November 2017 bis März 2018 eine eigens angelegte Eisbahn bietet. Die Eisfläche gehört mit 300 Quadratmetern zu den kleineren in Berlin, durch die Zeltüberdachung kann jedoch bei jedem Wetter gefahren werden. Erwachsene bezahlen pro Laufzeit 6 Euro, Kinder nur 4 Euro. Die Terrassen am Müggelsee eignen sich perfekt für einen romantischen Abend zu zweit. Erst genießt man ein leckeres 3-Gänge-Menü, anschließend fährt man Hand in Hand mit dem Partner über das Eis. Auch Firmenevents und Kindergeburtstage können organisiert werden.
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Eisbahn Lankwitz (Steglitz)

Die Eisbahn Lankwitz startet am 4. November in die Saison. Das hinter dem Schwimmbad in der Leonorenstraße gelegene Outdoor-Eisstadion ist eingebettet in einen Sportpark und grenzt an Grünflächen einer Gartenanlage. Anfänger können an regelmäßigen Kursen der Eislaufschule Berlin teilnehmen und erste Schritte auf dem Eis wagen. Kunstvolle Tanzschwünge können jeden Samstag von 17.30 bis 21.30 Uhr vollführt werden, wenn zur Eisdisco mit aktuellen Hits geladen wird. Wem Eislaufen zu langweilig ist, der kann mit Freunden die Eisbahn mieten und sich Puck, Protektoren und Schläger ausleihen. Für den kleinen Hunger gibt es in einem Imbiss frisch zubereitete Crêpes . Erwachsene zahlen 5 Euro Eintritt, Jugendliche (von 13 bis 17 Jahre) 4,50 Euro und Kinder bis zwölf Jahre 3,50 Euro.
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Auf die Kufen, fertig, los: Im November beginnt die Eislaufsaison in Lankwitz. ©picture alliance/dpa Auf die Kufen, fertig, los: Im November beginnt die Eislaufsaison in Lankwitz. ©picture alliance/dpa

 

Eissporthalle Charlottenburg (Charlottenburg)

Früher ging man in Charlottenburg in die Sporthalle in der Jafféstraße Schlittschuh laufen. Weil sie aber 2001 abgerissen wurde, errichtete man eine neue Sporthalle ganz in der Nähe des Olympiastadions. In der überdachten, seitlich offenen Außenfläche (Eisfläche II) startete die Eislaufsaison dieses Jahr am 16. Oktober. Bis zum 16. März  2018 kannst du auf diesem Eis dein Können zeigen. Zwei Stunden Eislaufen kosten für Erwachsene 3,30 Euro, ermäßigt 1,60 Euro.
mehr Infos zur Eisbahn Charlottenburg

Quelle: QIEZ
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