• Montag, 04. September 2017
  • von Mareile Morawietz

Top-Liste

Top 10: Currywurstbuden in Berlin

  • Currywurst und Pommes in einem Berliner Imbiss.
    Neben den Klassikern haben auch andere Buden ihr ganz eigenes Profil und zählen zu den Kult-Imbissen der Hauptstadt. Foto: pixabay.com - ©kgberlin (CC0)

Gewagt: Die Currywurst-Top-Liste ohne Curry 36 und Konnopke's! Wir finden zwar, dass beide Buden schon aus Tradition ihre Kult-Berechtigung haben, aber lassen sie trotzdem außer Konkurrenz laufen... Hier sind unsere geschmackssicheren Favoriten.

Curry Wolf (Wilmersdorf)

Hier gibt es ausreichend Opium für das Volk! Und dabei ist die gleichnamige Spezialsoße absolut legal. Die geheime Rezeptur kam dem Curry-Wolf-Chef im Urlaub, vermutlich schmeckt die süße und zugleich scharfe Soße deshalb nach Sonne, Strand und Karibik. Ergänzt wird das Geschmackserlebnis durch ein Hefedampfbrötchen oder doppelt frittierte Pommes, die sich knusprig und golden nicht mit einer Nebenrolle zufriedengeben. Wer nicht genug von Curry Wolf bekommen kann, bestellt online einfach ausreichend Vorrat im Weckglas.
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Zur Bratpfanne (Steglitz)

"Das Beste ist uns gerade gut genug", lautet das Motto von Zur Bratpfanne und das schmeckt man auch. Doppelt frittierte Pommes, Currywurst mit und ohne Darm, Bouletten – was nach Standards klingt, ist eine Ansammlung von Spezialitäten. Aufgebaut hat das erfolgreiche Unternehmen 1949 Günter Mosgraber, der mit Freundlichkeit und Fleiß aus einem Bauchladengeschäft einen Kult-Stand erschaffen hat. Seiner Frau Annemarie verdanken wir die würzigen Soßen in perfekter Ketchup-Curry-Gurken-Mischung. Heute führt ihr gemeinsamer Sohn Matthias den Familienbetrieb .
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Witty's am Wittenbergplatz (Schöneberg)

Eine Currywurstbude ist doch kein Politikum? Von wegen: Welche Wurst die Beste der Stadt sei, wird sicher auch unter Bundestagsabgeordneten leidenschaftlich diskutiert. Und zur Eröffnung einer neuen Bude kommt folgerichtig sogar die Bundesministerin für Ernährung... Zumindest erschien 2003 Renate Künast, als Witty’s hier den ersten Bio-Imbiss Deutschlands eröffnete. Durch die Eigenproduktion der Wurstwaren kann Witty’s nicht nur bis heute hervorragende Bio-Qualität garantieren, sondern auch den Fettanteil der Rezeptur um 30 Prozent senken – ohne an köstlichem Geschmack zu verlieren.
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Curry Baude (Gesundbrunnen)

Wurst-Legende Reina Lehmann ist als gelernter Fleischer nicht nur für die Kreationen in seiner eigenen Curry Baude verantwortlich, seine Fleischerei ist der heimliche Zulieferer vieler Currywurst-Erfolgsunternehmen in der Stadt. Dabei ist Reina Lehmann noch immer so bodenständig wie am Anfang seiner Karriere vor mehr als 30 Jahren. Ihm geht es nur um die Wurst und nicht darum, welche Promis in der Fanschlange stehen. Auch wir reihen uns einfach ein und genießen das Wursterlebnis immer wieder gern.
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Dom Curry (Mitte)

Für viele ist die Currywurst heilig, doch ausgerechnet zwischen zwei Domen wird an der guten alten Wurst-Tradition kräftig gerüttelt: Das exquisite Team des Hilton Hotels zeigt sich experimentierfreudig und bietet neben dem Currywurstklassiker auch Wurst-Spezialitäten aus Strauß- und Büffelfleisch an. Sogar eine vegane Variante kann man in dieser Luxusbude bestellen. Wer als echter Gourmet Lust hat, viel Neues in einzigartiger Qualität auszuprobieren, ist hier am Gendarmenmarkt bestens aufgehoben. 
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Ketch'up 35 (Neukölln)

Für RBB-Hörer ist das Ketch’up 35 die beste Currywurstbude der Stadt, zumindest wurde der Imbiss als solcher bereits 2015 ausgezeichnet. Das noch recht junge Unternehmen mischt erst seit 2013 im Currywurstgeschäft der Hauptstadt mit, und zwar mit leckeren Würsten und einem gemütlichen Konzept: Statt kleinem Windschutz und wasserundichten Sonnenschirmen findet man in Britz ein Dach über dem Kopf und eine Bank zum genussvollen Verzehr der Wurstspezialitäten. Aber am Ende geht es nur um den Geschmack und der ist bei Ketch’up 35 aus Erfahrung gut: Mitinhaber Michael Kemmet kommt aus einer alten Berliner Currywurst-Dynastie.
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Jörgs Curry Container (Marienfelde)

Viele Gäste beehren Jörgs Curry Container seit mehr als 30 Jahren. Das nennt man wohl einen wirklich gewachsenen Kundenstamm! Abseits von Touri-Pfaden blüht hier der Enzian unter den Currywurstbuden, die der Berliner Besitzer und Namensgeber Jörg meist selbst öffnet. Was sich hinter dem Erfolgsrezept verbirgt, bleibt geheim. Aber offensichtlich ist, dass es den vielen Menschen, die zu jeder Tageszeit an Jörgs unscheinbare Theke drängeln, immer sehr gut schmeckt. Der Weg nach Marienfelde lohnt sich. 
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Lange's Imbiss (Reinickendorf)

"Wo nicht glatt ist, darf gerannt werden." Für einen Imbiss ist das nicht das schlechteste Motto, spricht es doch für eine saubere Küche, in der nicht einmal Fettspritzer auf dem Boden zu finden sind. Das kleine Team von Fleischermeister Carsten Lange steht in jedem Fall für Schnelligkeit und typische Berliner-Freundlichkeit, dank der die würzige Currywurst noch mal so gut schmeckt. Wer ausnahmsweise Mal keine Lust auf den Imbiss-Klassiker hat, bekommt hier beste Hausmannskost serviert: Mit Eintopf, Königsberger Klopse und Rinderrouladen lassen sich vortrefflich Hunger und Alltagssorgen vertreiben.
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Curry & Chili (Wedding)

"Wenn Männer wegen Würstchen weinen", titelte das Magazin der Stern nach einem Besuch an Berlins schärfster Imbiss-Theke. Und genau das machen die Herren hier wie die Damen fast täglich – denn Frank Spieß serviert Chili-Variationen, die Schmerzen verursachen. Bei den zwölf unterschiedlichen Schärfegraden der Soßenkreationen ist aber auch Leckeres für bekennende Weicheier dabei. Wer die Herausforderung sucht, kann sie bei einem Curry & Chilis Wettessen finden. Antreten sollte man aber nur nach intensivem Schärfetraining
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Schmidt's Imbiss (Lichterfelde)

Seit über 40 Jahren steht das Familienunternehmen für beste Qualität, aber vielmehr noch für die besondere Kreation "Curry mit gedünsteten Zwiebeln". Weil man selbst als Currywurst-Prophet nicht immer nach Lichterfelde reisen kann, kommt uns der Gipfel des Genusses zum Glück regelmäßig entgegen: Schmidt’s findet sich nämlich nicht nur auf dem Lichterfelder Wochenmarkt am Kranoldplatz, sondern dienstags und freitags in Schöneberg auf dem John F.-Kennedy-Platz.
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Quelle: QIEZ
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