• Samstag, 08. Juli 2017
  • von Torsten Hahn

Top-Liste

Top 10: Frühstück und Brunch in Berlin

  • Bunte Teller mit hellem und dunklem Brot und firschem Frühstück
    Die einen nennen es Frühstück, die anderen schon Brunch: Wir lieben die wichtigste Mahlzeit des Tages! Foto: Unsplash - ©Chris Lawton

Wir lieben Frühstück: Ob klassisch oder hip, Hauptsache Qualität und Atmosphäre stimmen. Wo man in Berlin besonders gut Frühstücken und Brunchen gehen kann, verrät dir unsere Top-Liste.

Le Bon (Kreuzberg)

Das Frühstück hier ist inzwischen so populär, dass das etwas beengte Restaurant eigentlich anbauen müsste, um dem Andrang gerecht zu werden. Zum Glück gibt es im Sommer eine kleine Terrasse unter schattigen Bäumen. Wer ein herkömmliches Angebot mit Aufschnitt, Käse und gekochtem Ei sucht, sollte woanders hingehen. Hier steht die neue Generation Frühstücksklassiker im Mittelpunkt: Avocado-Toast, Eggs Benedict mit hausgemachten Muffins oder Shakshuka – das sind in würziger Tomaten-Paprika-Salsa gebackene Eier mit Kichererbsen, Sesamsauce und Koriander-Minz-Salat. Wer es süß mag, bestellt zum Beispiel getoastetes Bananenbrot mit Konfitüre oder karamellisierte Grapefruit mit Ingwer und Minze. Fazit: Moderne Frühstücks-Kreationen, die auch auf Instagram eine gute Figur machen.
mehr Infos zum Le Bon


Datscha (Friedrichshain)

Eine Datscha bezeichnet im Russischen ein ländliches Gartenhaus . Der Begriff wurde in der ehemaligen DDR eingedeutscht. Das Ambiente der Datscha in Friedrichshain changiert entsprechend zwischen rustikal und retro. Neben Klassikern wie Rühreier oder Käsefrühstück, gibt es natürlich russisch angehauchte Frühstücke wie Quarkpfannkuchen mit saurer Sahne, Obst und Konfitüre, gebeizter Lachs mit Rührei, Blinis mit Lachskaviar, Kartoffelpiroggen oder Heringstartar mit Meerrettich. Sonntags wird dann zum Brunch richtig groß aufgefahren: Für viele zählt dieser deswegen zu den besten der Stadt. Für 12,40 Euro werden kalte und warme, süße und deftige Speisen aufgetischt, und zwar so üppig, dass ein eiskalter Wodka danach obligatorisch ist. Toll finden wir, dass es auch jede Menge Fisch auf dem Buffet gibt. Tipp: Inzwischen hat die Datscha sogar eine Dependance in der Kreuzberger Graefestraße.
mehr Infos zur Datscha


Roamers (Neukölln)

Das Roamers kann man getrost als Referenz für das mega-hippe Neukölln bezeichnen: Vollbärte, Tattoos, unkonventionelle rustikale Einrichtung und ein Faible für sukkulente Pflanzen , die in ihrer Hipness eine Renaissance erleben. Aber man würde dem Roamers Unrecht tun, wenn man dieses Kleinod darauf reduzierte. Die Frühstücke sind umwerfend, eigentlich müsste man sie Kunstwerke nennen, weil sie eine unverwechselbare Bildsprache besitzen. Die wechselnden Kreationen werden meist auf Holzbrettern angerichtet und mit frischen Kräutern oder sogar Blumen dekoriert. Zum Beispiel Spiegeleier mit Holunderblüten, Pfifferlingen, karamellisiertem Ziegenkäse, Avocado und einem kleinen Salat. Die Macher wissen das alles auch perfekt in Szene zu setzten - auf Instagram und Facebook zum Beispiel. Ein Geheimtipp ist das Roamers verständlicherweise nicht mehr. Leider!
mehr Infos zum Roamers

Nikolaus Triantafillou


Silo Coffee (Friedrichshain)

In der Kaffee-Bar unweit vom Boxhagener Platz bekommt man nicht nur richtig guten Kaffee , der von den Eigentümern selbst geröstet wird, sondern auch süßes und herzhaftes Frühstück: Pancakes aus dem Ofen etwa, serviert in kleinen gußeisernen Pfännchen mit Beeren, Ahornsirup und Mascarpone. Auch das unvermeidliche Avocado-Toast darf hier nicht fehlen. Besonders gut finden wir, dass man sich sein Frühstück sogar nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen kann: pochierte Eier mit Toast, die man dann mit gebackenen Bohnen, Ziegenkäse, Pilzen oder Avocado kombinieren kann. Die Zutaten stammen wenn möglich von lokalen Produzenten – zum Beispiel vom Ökodorf Brodowin oder aus der Markthalle Neun


A Never Ending Love Story (Charlottenburg)

Bonbonfarbene Wände treffen auf schwere, rustikale Holztische – Charlottenburg hat jetzt auch ein kleines Szene-Café, in dem sich das junge West-Berliner Publikum wohl fühlt. Auf der Frühstückskarte stehen Klassiker wie Pancakes oder Rühreier in verschiedenen Variationen. Und wer Lust auf pikante Guacamole, gesunde Smoothies oder hippe Chia-Bowls hat, kommt hier auch auf seine Kosten. Das wird Liebe sein!
mehr Infos zum A Never Ending Love Story


Café Ora (Kreuzberg)

Bis vor kurzem war das Ora noch eine Apotheke, die aus der Zeit gefallen schien – mit schweren, kunstvoll gedrechselten Holzregalen, in denen Erlenmeyerkolben und antiquierte Drogerie-Gefäße aus Porzellan standen. Als das Apotheker-Paar sich zur Ruhe setzte, haben die Nachmieter die Einrichtung für ihre Brasserie einfach übernommen. Gut so! Denn herausgekommen ist ein wirklich atmosphärisches Interior-Konzept zwischen Wiener Kaffeehaus und Pariser Bistro. Das Angebot von French Toast bis zu pochierten Eiern ist zwar eher klein, dafür aber in jeder Hinsicht tadellos. Vor allem das selbst gebackene Sauerteigbrot ist eine Wucht.  
Nikolaus Triantafillou


Benedict Berlin (Wilmersdorf)

In Tel Aviv ist das Benedict ein extrem angesagter Frühstücks-Hot Spot, immer rappelvoll und täglich 24 Stunden geöffnet. Jetzt gibt es den Hotspot also auch in Berlin, die erste Filiale außerhalb Israels. Hier dreht sich alles Tag und Nacht nur ums Frühstück. Selbstredend werden hier die namensgebenden Eggs Benedict in diversen Variationen zubereitet – mit Räucherlachs, mit Pilzen oder mit Shrimps und Spargel. Ansonsten reist das Angebot kulinarisch einmal um die Welt: Ob deutsches, englisches oder russisches Frühstück, ob spanische Frittata oder vietnamesisches Omelett – hier wird jede regionale Vorliebe bedient. Auch ein typisch israelisches Frühstück gibt es, das mit Eiern, einer Art Feta-Käse und Thunfischsalat serviert wird. 


Zuckerfee (Prenzlauer Berg)

Erste Anlaufstelle für Naschkatzen! Kulinarisch dreht es sich hier vor allem Frühstücke, die immer auch eine zuckersüße Hauptzutat haben. So kommt das The Sugarplum fairy mit Pancakes und warmen Heidelbeeren plus Rührei und Bacon an den Tisch. Außerdem: Waffeln, Kaffee und heiße Schokolade. Auch die Einrichtung kann man als süß bezeichnen: goldener Stuck, pastellfarbene Wände und Kronleuchter passen hervorragend zum Konzept.
mehr Infos zur Zuckerfee


House of Small Wonder (Mitte)

Das Konzept stammt aus New York, wo im hippen Stadtteil Williamsburg das erste House of Small Wonder eröffnete. Die Berliner Dependance ist eine wirklich wundersame Location, etwas versteckt über eine Wendeltreppe zu erreichen, lichtdurchflutet, mit vielen Grünpflanzen und floraler Tapeten . Ein bisschen fühlt man sich hier wie in einer idyllischen Gartenveranda. Das kulinarische Konzept: Frühstück, Brunch und Lunch – modern interpretiert mit etwas japanischen Einschlag. So werden die Eier beispielsweise mit Joghurt-Scones und Wasabi-Hollandaise serviert.
mehr Infos zum House Of Small Wonder
Nikolaus Triantafillou


Café Einstein (Tiergarten)

Berlin war einst berühmt für seine klassische Kaffeehaus-Kultur. Davon ist heute fast nichts mehr übrig geblieben. Einer der wenigen Orte, wo die gute alte Kaffeehaus-Tradition noch hoch gehalten wird, ist das Café Einstein – allerdings nach Wiener Art. In einer prachtvollen Neorenaissance-Villa beginnt der Tag stilvoll mit einer Melange, serviert von livrierten Kellnern, dazu druckfrische Tageszeitungen und eine Frühstücks-Etagere mit Lachs, Käse, Geflügelsalat mit Madras-Curry, Ziegenkäse, Obst und Ei. Oder für den kleinen Hunger: das Wiener Frühstück mit zwei Semmeln, Butter, Marillenmarmelade und Eier im Glas. Wer hier frühstücken geht, mag es classy und pfeift auf hippe Frühstückskreationen.
mehr Infos zum Café Einstein

Quelle: QIEZ
Möchten Sie einen Beitrag schreiben oder eine Bewertung vornehmen?
Weitere Artikel zum Thema "TOP-LISTEN"

TOP-LISTEN

Top 10: Eisbahnen in Berlin

Top 10: Eisbahnen in Berlin

Ob leidenschaftlicher Pirouettendreher oder Gelegenheitseisläufer: Es … mehr Berlin

TOP-LISTEN

Top 10: Tipps für die Herbstferien

Top 10: Tipps für die Herbstferien

Die Herbstferien sind auch deshalb so schön, weil wir uns ohne schlechtes … mehr Berlin

TOP-LISTEN

Top 10: Gute Gründe, nachts wach zu bleiben

Top 10: Gute Gründe, nachts wach zu bleiben

"In der Nacht, wenn das Gute schläft und das Böse wacht" – Die Nacht ist … mehr Mitte

TOP-LISTEN

Top 10: Die schönsten To-Dos am Wannsee

Top 10: Die schönsten To-Dos am Wannsee

Wir haben für dich die schönsten Freizeitbeschäftigungen rund um den … mehr Spandau, Zehlendorf

TOP-LISTEN

Top 10: Tipps für deine Wohnungssuche in Berlin

Top 10: Tipps für deine Wohnungssuche in Berlin

Das Semester ist gerade gestartet und du sitzt immer noch ohne Wohnung … mehr Berlin

TOP-LISTEN

Top 5: Adressen für Kostüme

Top 5: Adressen für Kostüme

Ob Skelett, Zombie oder Hexe – zu Halloween ist Verwandeln ausdrücklich … mehr Berlin

Artikel versenden

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein (z.B. name@xyz.de).
Mehrere Empfänger werden durch Kommata getrennt.

* Pflichtfelder

Hast Du bereits ein QIEZ-Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

ODER
Falls Sie sich mit Ihrem Facebook-Konto auf Qiez.de registriert haben, klicken Sie auf den nebenstehenden Button, um sich mit Ihrem Facebook-Konto anzumelden.

Passwort zurücksetzen