• Samstag, 17. Februar 2018
  • von Ronja Hegemann

Top-Liste

Top 10: Bars in Berlin

  • Cocktail in einem Kupfer-Becher mit Minze und Eis.
    Wir verraten dir, wo du in Berlin die besten und aufregendsten Cocktails schlürfst. Foto: Unsplash - ©Adam Jaime

Lust, mal wieder die Nacht zum Tag zu machen? Mit Freunden oder allein richtig guten Alkohol in sexy Cocktails oder fancy Longdrinks genießen und alles andere zu vergessen? Dann haben wir hier genau die richtigen Bars für dich!

Buck and Breck (Mitte)

Diese winzige Bar bietet Platz für gerade mal 14 Leute. Auch sonst geht es höchst exklusiv zu: Ein kleines Klingelschild gewährt – mit etwas Glück – Einlass. Drinnen dominiert schwarz mit wenigen goldenen Akzenten. Nichts soll schließlich ablenken von den exzellenten Short-Drinks. Nicht mal die Markenangaben auf den Flaschen – die werden einfach weggelassen. Im Buck and Breck ist man somit ganz auf den Sachverstand des Bartenders angewiesen. Und der macht seine Sache gut: Die Bar wurde 2016 in die Liste der 50 weltbesten Bars aufgenommen. Dafür weiß man bis zum Schluss nicht ganz genau, wie hoch die Rechnung wird. Denn nirgends stehen Preise.
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Herr Lindemann (Neukölln)

Fast schon gesund trinkst du bei Herr Lindemann, denn das Konzept der Bar orientiert sich an Cocktails auf Kräuterbasis – gezupft, geschüttelt und gemixt wird im Richardkiez seit 2017 . Die Drinks sind allesamt Eigenkreationen vom Team und nicht einfach schnöder Standard. So außergewöhnlich wie die Zutaten, sind auch die Namen der Cocktails: der Signature Drink Ziegenpeter verzaubert mit Ziegenkraut infusioniertem Rum, Wermut, Zitronen-, Grapefruitsaft und Bitters. Super lecker ist auch der Thymian Fizz. Hier trinkst du stilvoll und gemütlich, denn der Shabby-Chic-Look der Einrichtung ist mit viel Grün auch ganz dem Thema Kräutern gewidmet.
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Fairytale Bar (Friedrichshain)

Im Januar 2015 eröffnet – und schon als beliebtester Newcomer und mit dem Mixology Award 2016 für die Barkarte des Jahres ausgezeichnet. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, schließlich bezaubert die Fairytale Bar tatsächlich mit einer märchenhaften Karte, die als wunderbares Bilderbuch mit Probierhäppchen, angenehmem Duft und einer Überraschung daherkommt. Angeboten werden hochwertige Cocktails mit so fantasievollen Namen wie Freiheit über den Wolken oder Princess Frost. Dazu wird Barfood gereicht, eine Mischung aus Oliven, Wurst, Gemüse und Käse. Neben den Drinks gibt es im Fairytale jede Menge Uhren, Glasglocken, Schmetterlinge und weiße Kaninchen zu entdecken. Das ganze Setting erinnert nicht nur dank des blauen Raupen-Maskottchens an Alice im Wunderland.
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Victoria Bar (Tiergarten)

Hier beweist endlich mal eine Frau, dass das Barhandwerk nicht nur in Männerhänden gut aufgehoben ist. Die "First Lady der Berliner Barszene" Beate Hindemann eröffnete ihre Lounge-Bar im Retro-Stil gemeinsam mit ihrem Kollegen Stefan Weber (Barkeeper des Jahres im Gault-Millau 2001) schon Anfang des Jahrtausends. Seitdem hat man sich durch außergewöhnlich gute Cocktails eine treue Stammkundschaft und viele neugierige Erstbesucher erarbeitet. Sogar die New York Times lobte schon: "Looks like a setting for Mad Men – but it´s a real place by real bartenders for real drinkers!" Nette Annehmlichkeit: Als gute Grundlage für feucht-fröhliche Nächte kann man sich in der Victoria Bar auch ein leckeres Pastrami- oder Club-Sandwich bestellen. Und ein Buch über die Kulturgeschichte des genussvollen Trinkens hat man auch schon herausgebracht.
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Schwarze Traube (Kreuzberg)

So unaufgeregt wie der Wrangelkiez selbst ist auch die in ihm beheimatete Schwarze Traube. Eine Karte sucht man hier vergebens. Alle Drinks werden passgenau auf den Geschmack und die Stimmung des Gastes zugeschnitten. Und das so gut, dass Kritiker und Cocktail-Liebhaber die Bar schon seit ihrer Eröffnung 2012 zu ihren Lieblingen zählen. Inhaber und Barkeeper Atalay Aktas wurde 2013 außerdem zu Europas bestem Bartender gekürt. Im Finale begeisterte er die Jury mit dem Piano Player, einem Cocktail aus Gin, Limettensaft, Himbeeren, Vanillesirup, Eiweiß und Ingwer. In Sachen Interior setzt man in der Schwarzen Traube auf eine Mischung aus Shabby-Chic, barocken Blumenmustern und rohen Backsteinwänden.
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Becketts Kopf (Prenzlauer Berg)

Schon mal von Samuel Beckett gehört? Schließlich gehört der irische Schriftsteller zu den ganz Großen . Ihm und seinen Werken widmet sich eine Bar mitten im Prenzlauer Berg, die hinter einem Klingelschild eine Parallelwelt in Rot eröffnet. Auf eleganten Ledersesseln entspannst und plauderst du und die Barkeeper beraten dich kompetent. Die lange Liste von Cocktails und Spirituosen steckt voller Klassiker aber auch Extravaganz und das Barfood ist ziemlich anders als sonst: zum Beispiel kannst du hier Entenrilette mit Backpflaumen-Crumble oder Schokofudge essen. Wichtig: Bevor ihr an der Klingel nicht eingelassen werdet, solltet ihr reservieren, denn die Platzzahl ist beschränkt.
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Stagger Lee (Schöneberg)

Hello USA! Wer sich nach einer klassischen Bar im amerikanischen Stil sehnt, wird in der Nähe des Nollendorfplatzes fündig. Holzvertäfelung, schwere Ledersofas, Schummerlicht – hier könnte gleich Al Capone um die Ecke kommen. Der Name Stagger Lee stammt passenderweise von einem Kriminellen aus St. Louis, der 1895 zum Mörder wurde, weil ihm das Opfer seinen Stetson-Hut weggenommen hatte. Viel freundlicher geht es in der Schöneberger Bar zu. Findest du auf der Karte nicht auf Anhieb das, was dir zusagt, sprich einfach mit dem Personal. Die meisten Drinks basieren übrigens auf amerikanischen Zutaten wie Bourbon oder Tequila. Das runde Gesamtkonzept und die Qualität wurden 2012 mit dem Titel Bar des Jahres bei den Mixology Awards belohnt. Vor dem Einlass ins Stagger Lee musst du klingeln und am Wochenende besser reservieren!
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Booze Bar (Friedrichshain)

Im gehypten Simon-Dach-Kiez versteckt sich eine echte Perle gehobener Trinkkultur, die von vorneherein mit dem Slogan "No Shisha. No Happy Hour. No Shit." für sich einnimmt. Auch hier werden die Drinks nach individuellem Gäste-Wunsch zusammengebastelt. "Wo willst du hin?", ist die Frage, auf die man sich schon bei der Anfahrt freuen darf. Denn mit viel Feingefühl und edlen Spirituosen sorgt das Team hinterm Tresen stets für neue Geschmacksüberraschungen. Dafür wurde die Booze Bar mit dem Mixology Award 2015 ausgezeichnet und dieses Jahr ist das Team wieder als Barteam des Jahres nominiert. Genossen werden die Drinks entweder im vorderen Bereich, der mit Tischkicker und Bud Spencer-Poster entspannt daher kommt oder hinten auf schönen Holzmöbeln. Am Wochenende sorgt meist ein DJ für tanzbare Musik.
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Zyankali Bar (Kreuzberg)

Trinke ich wirklich einen Cocktail, oder werde ich hier gerade vergiftet? Anatomische Poster, echte Krankenhausbetten und ein rosa-weißes Licht aus Neonröhren – da kommen gleich mal ganz andere Gefühle auf. Auch die Drinks haben es echt in sich: Aus Reagenzgläsern und Erlenmeyerkolben trinkst du den tiefblauen Hausabsinth, flaschengereifte Cocktails oder jede Art von Likör. Die Karte umfasst 11 Seiten PLUS Biersortiment. Warnhinweise beachten! Eine schmale Wendeltreppe führt nach unten in den Keller, in dem Kicker und Billard stehen. Wem alles zu viel wird, kann sich mit 15 Minuten Sauerstoff über eine Atemmaske versorgen lassen.
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George R (Moabit)

Soll mal einer sagen, in Moabit sitzen sie auf dem Trockenen. Versteckt in einer Seitenstraße mixen die Jungs vom George R mit ihren Shakern Großartiges um die Wette. Klar bekommst du hier auch Draft Beer und diverse Schnäpse wie Genever. Für uns muss es hier aber eigentlich immer ein Cocktail von der wechselnden Karte sein. Nie genug hat man zum Beispiel vom Gimlet – ein fast vergessener Klassiker mit Gin und Lime Juice. Den hat George Remus bestimmt auch gern getrunken. Namenspate für die Bar ist der legendäre Schwarzhändler aus Amerika, der zur Zeit der Prohibition mit illegal gebranntem Schnaps ein Vermögen machte.
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Quelle: QIEZ
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