• Samstag, 23. April 2016
  • von Julia Wernicke

Top-Liste

Top 5: Craft Beer Bars in Berlin

  • Craft Beer Gläser Anstoßen
    Schon das Glas macht den Unterschied: Craft Beer wird oft in bauchigen Gläsern mit Stiel ausgeschenkt. Foto: dpa

Am 23. April wurden 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot gefeiert. Dass Bier aber auch mit mehr als Hopfen, Malz, Gerste und Wasser richtig gut schmeckt, beweist der aktuelle Hype ums Craft Beer. Wo du das richtig gut trinken kannst, verraten wir hier.

Straßenbräu (Friedrichshain)

Eine der neuesten Berliner Craft Beer Bars findest du nahe dem S-Bahnhof Ostkreuz. Zwischen diversen Restaurants wirkt sie hinter der großen Glasfront auf den ersten Blick recht steril. Mauerwerk, große Glühbirnen und ein Braukessel strahlen Industriecharme aus. Zentrum des Geschehens ist der Tresen mit zehn Zapfhähnen, dahinter eine Tafel mit den Craft Beer Sorten des Tages. Kundige lesen dort Bierstil, den Alkoholgehalt und die Bitterkeit des Bieres ab, Laien werden vom Personal beraten. Die kennen sich bestens aus, immerhin werden alle ausgeschenkten Biere vor Ort produziert. Unser Liebling: Galaxy Double IPA (mit 6,50 Euro für 0,3 Liter das Teuerste auf der Karte). Weil die Hopfensorten darin sehr selten sind, steht es leider nicht immer auf der Karte. Übrigens: In der Bar mit Brauerei finden auch Braukurse statt!
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Hopfenreich (Kreuzberg)

Das Hopfenreich ist eine Institution im Wrangelkiez und die selbsternannte erste Craft Beer Bar Berlins. 22 ausgewählte, internationale Biere fließen aus den Zapfhähnen. Mit einem leeren Fass werden meist neue Sorten angeschlossen. Die Auswahl wechselt also häufig. Außerdem stehen diverse Sorten in der Flasche kalt. Bierliebhaber können mit dem geschulten Barpersonal fachsimpeln. Häufig finden auch Events wie Tab-Takeovers statt, bei denen internationale Brauer einen Abend lang ihre Kreationen ausschenken. Die Bar kann aber auch Weine, Longdrinks, Kaffee und Alkoholfreies. Achtung: Hier ist Selbstbedienung angesagt. Aber so lernst du wenigstens den berühmten Bar-Igel kennen.
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Julia Wernicke


Das Meisterstück (Mitte)

Hier gibt es die wahrscheinlich vielfältigste Auswahl an Craft Beer in Berlin: Um die 70 Biere aus aller Welt sind am Hausvoigteiplatz im Angebot. Zum Durchprobieren braucht man da schon eine Weile. Und weil bei so viel Flüssigem auch mal was Herzhaftes sein muss, sind auch Brot und Räucherwaren aus eigener Produktion im Angebot. Während man es sich also zwischen Kuckucksuhren und alter Tapete gemütlich macht, wird am hauseigenen Grill Lachs geräuchert und Wurst gebrutzelt, was das Zeug hält. Das hat sich allerdings auch bei vielen Touristen herumgesprochen. Die sind bei den hochpreisigen Bieren von bis zu 9,50 Euro für ein 0,3er Glas englischen Milk Stouts vielleicht auch etwas schmerzfreier als die Berliner.
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Lager Lager (Neukölln)

Eigentlich ist Lager Lager ja ein Craft Beer-Shop. Der Laden in Kreuzberg gehört zu den wenigen, die Bier frisch gezapft zum Mitnehmen anbieten. Dafür musst du nicht mit einem Bierglas durch die Straßen laufen, sondern acht wechselnde Fassbiere werden im Growler (einer Art Glaskaraffe) abgefüllt. Außerdem stehen viele internationale Craft Biere in Flaschen im Regal. Sie stammen aus experimentierfreudigen und unabhängigen Brauereien. Und weil die Verkostung außergewöhnlicher Biere gemeinsam besonders viel Spaß macht, stehen in zwei separaten Räumen des Ladens auch Holztische. So wird der Shop am Abend zur geselligen Bar.
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Kaschk (Mitte)

Treffen sich ein Kaffeejunkee, ein Spielsüchtiger und ein Bierfreund ... Das ist kein Witz, sondern ganz normaler Alltag im Kaschk. Im Keller kann man sich am in den USA beliebten Spiel Shuffleboard versuchen, vom Morgen bis in den Abend wird Kaffee von hoher Qualität gebraut. Dazu passend gibt es auch Frühstück sowie andere Snacks. Und dann wären da eben noch die Biere. Bis zu zwölf Sorten Craft Beer vor allem aus Skandinavien und Deutschland kann man sich zwischen Holzbänken und Bücherregalen schmecken lassen.
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Julia Wernicke
Quelle: QIEZ
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