• Sonntag, 11. November 2012
  • von Eve-Catherine Trieba

Top-Listen

Bio in Berlin

  • Kühe in Brandenburg
    Dieses Brandenburger Rind darf sein Leben genießen. Wo Sie in Berlin Produkte von glücklichen Kühen erwerben können, verrät Ihnen QIEZ.de. Foto: dapd - ©Theo Heimann

Du möchtest beim Verzehr deines Wurstbrotes kein schlechtes Gewissen haben? Du willst regionale Bauernhöfe, die auf biologische Landwirtschaft umgestellt haben, unterstützen? Du bist auf der Suche nach Bekleidung aus Baumwolle, die ohne chemische Pflanzenschutzmittel erzeugt wurde? Für alle bewussten Käufer lohnt ein Blick auf unsere Bio-Liste für Berlin!

Biomärkte

Überall in der Stadt laden wöchentliche Öko- und Bio-Märkte zum Schlendern, Kosten und Kaufen ein. Jeden Samstag um 9 Uhr öffnet der Ökomarkt am Chamissoplatz in Kreuzberg seine Türen. Neben viel frischem Obst und Gemüse gibt es Bio-Brot, Käse- und Wurstspezialitäten, verschiedene Imbiss-Angebote und zahlreiche Handwerksstände. Darüber hinaus schlagen die Herzen bewusster Käufer auf dem Ökomarkt an der Thusdeldaallee in Moabit (jeden Mittwoch ab 12 Uhr) und dem Ökomarkt am Leopoldplatz im Wedding (Dienstag und Freitag 10 bis 18 Uhr) höher. Auch hier bieten vor allem regionale Erzeuger Früchtebrot, Kartoffeln und Milchprodukte sowie viele ökologisch und fair produzierte Produkte für den täglichen Bedarf und Geschenkartikel an. Vom Früchtebrot bis zur Bio-Seife kann man hier fast alles finden.

Biobäckereien

Bio-Backwaren Bio-Backwaren

In zahlreichen Berliner Bäckereien kann man Backwaren aus biologischen Zutaten erwerben. Bereits seit knapp 30 Jahren kümmert sich die Bio-Vollkornbäckerei Mehlwurm in Neukölln um die gesunde und vollwertige Ernährung ihren Kunden. Das Sortiment umfasst rund 80 Brot- und Brötchensorten, die allesamt in alter Handwerkstradition hergestellt werden. Auch die Liebhaber von hellen Backwaren und Schleckermäuler kommen dabei auf ihre Kosten: Baguettes, Croissants, Laugenteilchen oder Franzbrötchen gehören ebenfalls zum Angebot. Die kollektiv betriebene Backstube in Kreuzberg stellt bereits seit 1981 aus ausgewählten Rohstoffen köstliche Sauerteig-, Backferment- oder Hefebrote her. Auf der Website kann man sich detailliert über die Herkunft der Zutaten informieren. In zahlreichen Bäckereien und Cafés sowie auf verschiedenen Wochenmärkten in der ganzen Stadt kann man die biologischen Backwaren der Biobäckerei endorphina erwerben. Ob Dinkelbrötchen, Walnuss-Baguette oder Saaten-Toastbrot - auch hier ist die Auswahl groß. Wo genau die leckeren Backwaren zu haben sind, können Sie der Website entnehmen.

Biocafés / Biorestaurants

Viele Cafés und Restaurants in Berlin sind mittlerweile auf biologische Produkte umgestiegen und bieten ausschließlich Gerichte aus ökologisch erzeugten Zutaten an. Im Friedrichshain ist das Bistro Bardot eine empfehlenswerte Adresse für die biologische und vegetarische Bioküche der mediterranen Art. Zur Auswahl stehen etwa Paella (14 Euro pro Person), verschiedene Tartes Flambées (9 Euro) oder ein gemischter Tapasteller (15 Euro). Auch in Moabit kann guten Gewissens geschlemmt werden. Bei Lei e Lui in Moabit fällt die Wahl zwischen Roter Beete-Süßkartoffel-Kokoscremesuppe mit Ingwer und Minze (6 Euro für die große Portion), Kürbis-Karotten-Kastaniengnocchi (16,50 Euro) oder Elsässer Zwiebelkuchen (9,50 Euro) nicht leicht. Ein Ausflug lohnt auch zur Kreuzberger Ökotussi. Neben dem gut sortierten Bioladen lädt ein angeschlossenes Bistro zum Verweilen ein. Dort gibt es leckere Kaffeespezialitäten, Kuchen oder kleine warme Gerichte. Lesen Sie mehr: Berlin vegan und lecker , Schnell und fleischlos glücklich in Berlin

Bioläden

Viel Auswahl in Berlins Bioläden Viel Auswahl in Berlins Bioläden

Unter den Bioläden in Berlin sind die Märkte von LPG und der Bio Company sicher die bekanntesten. Doch auch jenseits dieser Branchen-Riesen hat die Stadt zahlreiche privat betriebene Geschäfte für Bioprodukte zu bieten. Im Kiezladen Kraut und Rüben in Kreuzberg wird bereits seit 1978 Naturkost angeboten. Auch die Neuköllner Biosphäre ist ein unabhängiger Händler für biologisch und sozial fair produzierte Waren. In Steglitz gibt es mit Siebenkorn einen Bio-Laden mit Tradition. Im Friedrichshain gehört das gemeinschaftlich betriebene Wurzelwerk mit seinem demokratischen Organisationsprinzip, einer breiten Produktpalette und den relativ geringen Preisen zu den ersten Anlaufstellen für bewusste Käufer. Im "Rote Insel"-Kiez in Schöneberg bietet die BioInsel auf 180 Quadratmetern rund 6.500 Bioprodukte an. Auch hier ist vom Wein über die Eiscreme bis hin zum Spülmittel ausschließlich fair gehandelte und produzierte Ware erhältlich.

Biokaufhäuser

Sie hätten es gern eine Nummer größer? Das Naturkaufhaus in der Schlossstraße 101 in Steglitz bietet auf sieben Etagen und einer Verkaufsfläche von 3.000 Quadratmetern vom biologisch erzeugten Tee über die erdölfreie Naturkosmetik bis hin zu in Handarbeit gefertigter Bekleidung wirklich alles für den täglichen Bedarf. Sogar ergonomische Möbel, Spielzeug aus unbehandeltem Holz oder spirituelle Accessoires gehören zur Produktpalette. Dabei achten die Betreiber nach eigenen Angaben bei allen Waren auf ökologischen Anbau, faire Produktion und Ernte sowie den umweltschonenden Transport. Der LPG-Markt in der Kollwitzstraße 17 im Prenzlauer Berg darf als "Europas größter Biomarkt" an dieser Stelle ebenfalls nicht fehlen. Auf 1.600 Quadratmetern werden insgesamt 18.000 Bioprodukte angeboten - Tiefgarage, Naturwarenabteilung, BioBistro und Kinderbereich runden das Angebot des Marktes ab. Auch im Prenzlberger Veganz-Supermarkt ist die Auswahl an ökologischen Produkten riesig: Hier kommen vor allem Veganer auf ihre Kosten, doch auch alle anderen Verbraucher, die nach einer Quelle für lactose-, ei- oder glutenfreie Lebensmittel sowie biologisch erzeugte und fair gehandelten Produkte Ausschau halten, werden hier fündig. Im angeschlossenen Bistro gibt es darüber hinaus hausgemachte Kuchen und herzhafte Tagesgerichte.

Bio zum Anfassen

Schau mal: Bio! Schau mal: Bio!

Gerade für Kinder ist es wichtig, ökologische Landwirtschaft mit allen Sinnen zu erleben. Zum Glück gibt es in Berlin zahlreiche Möglichkeiten, artgerechte gehaltene Tiere und den nachhaltigen Anbau von Nahrungsmitteln kennenzulernen - von Ausflügen ins Berliner Umland einmal ganz abgesehen. Der wohl bekannteste Bauernhof in der Stadt ist die Domäne Dahlem in Zehlendorf mit ihren weitläufigen Weiden, vielen Tieren, einem eigenen Museum und zahlreichen Veranstaltungen für kleine und große Besucher. Doch auch der ökologisch geführte Vierfelderhof in Spandau ist eine abwechslungsreiche Anlaufstelle für Familien. Hier können die kleinen Besucher alte Nutztierrassen wie das Angler Sattelschwein, Skudden oder Meißner-Widder kennenlernen und das weitläufige Bauernhofgelände erkunden, während es sich die Eltern im Hofcafé gemütlich machen. Daneben laden auch die Familienfarm Lübars oder die Knirpsenfarm in Lichtenberg ihre Besucher dazu ein, mit Tieren und Natur in Kontakt zu treten. Lesen Sie mehr: Umweltschutz macht Schule

Quelle: QIEZ
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