• Samstag, 21. September 2013
  • von Tina Gerstung

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Die 10 schönsten Parks der Stadt

  • Tiergarten Luiseninsel Blumen
    Die herrlich blühende Luiseninsel im Großen Tiergarten. Foto: Der Tagesspiegel - ©Kitty Kleist-Heinrich
1Kommentar
Gleim-Oase, …
Selbstverständlich ist unser Favorit dieser kleine, surreal erscheinende … mehr

Im Herbst zum Spazierengehen, im Winter zum Schneemann bauen, im Frühling zum Drachen steigen und im Sommer zum Picknicken – ein Ausflug in den Park macht Jung und Alt Spaß, egal zu welcher Jahreszeit. Welche Grünanlagen wann am schönsten sind – das verraten wir Ihnen!

Großer Tiergarten

Der Tiergarten ist mit seinen 210 Hektar Fläche – neben dem Tempelhofer Park – der zweitgrößte Park Berlins, und immerhin auch die drittgrößte innerstädtische Parkanlage Deutschlands. Unser Central Park (der 349 Hektar einnimmt) sozusagen. Was dieses Ausflugsziel für Hauptstädter und Touristen vor allem bietet: viel Grün, reichlich Wasser  und einen beachtlichen Baumbestand. Schließlich ist der Tiergarten – ehemals ein barocker Lustgarten – auch die älteste Parkanlage Berlins. Sehenswerte Plätze sind sicher auch die Luiseninsel oder der Goldfischteich. Was uns hier außerdem gefällt, ist das Café am Neuen See. Fazit: Herrlich zum Lustwandeln im Frühjahr oder Herbst.
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Volkspark Rehberge (Wedding)

Der Volkspark Rehberge (ca. 78 Hektar Fläche, mit angrenzendem Goethepark ca. 115 Hektar) zählt zu den grünen Schmuckstücken Weddings. In dem Landschaftsschutzgebiet können Besucher sich auf den Naturlehrpfad, einen Blindenwanderweg oder ins Wildgehege begeben. Besonders sehenswert ist der drei Meter hohe Rathenaubrunnen, der am Ende der Ahornallee sprudelt. Viel Wald und Naturnähe sowie Sport- und Spielanlagen, Liegewiesen und eine Rodelbahn mit 20 Metern Höhenunterschied zählen zu den Pluspunkten dieses Parks. Fazit: Perfekt für den Familienausflug, durch die Rodelbahn vor allem auch im Winter.
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Viktoriapark (Kreuzberg)

Besonderer Anziehungspunkt des Viktoriaparks (12,8 Hektar Fläche) am Kreuzberg ist sicherlich der Wasserfall, verspricht doch so ein sprudelndes Bächlein Romantik pur im Großstadtalltag. An Silvester kommen nicht nur Kreuzberger auf dem 66 Meter hohen Kreuzberg, der höchsten natürlichen Erhebung in der Berliner Innenstadt, zusammen. An verschneiten Tagen zieht der Park nahezu alle Familien aus dem Kiez zum gemeinsamen Schlittenvergnügen an. Verschiedene sanft geschwungene Abfahrten versprechen Rodelglück für Jung und Alt. Fazit: Das ganze Jahr über ein Publikumsmagnet.
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Grün mit schöner Aussicht

 

Volkspark Friedrichshain

Zum Joggen, Spazieren, Spielen, Grillen und Chillen ein perfekter Ort zwischen Prenzlauer Berg und Friedrichshain - der Volkspark Friedrichshain (circa 49 Hektar) entstand bereits 1846 als erste kommunale Grünanlage Berlins. Im Winter laden gleich zwei Bahnen dazu ein, sich auf den Schlitten zu schwingen. Vor allem die mit rund 150 Metern etwas längere Bahn am Bunkerberg Mont Klamott verspricht mit zahlreichen Buckeln ein rasantes Fahrvergnügen. Zauberschön auch der Märchenbrunnen mit seiner verwunschenen Atmosphäre. Fazit: Der Park, der gern von der Hipster-Klientel in Beschlag genommen wird, ist ein Allround-und Allzeit-Talent.
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Bürgerpark Pankow

Wer das dreiteilige, den italienischen Triumphbögen nachempfundene Eingangsportal an der Wilhelm-Kuhr-Straße durchschreitet, findet sich in einem grünen Paradies wieder. Ein uralter Baumbestand, der bunte Rosengarten, das von Bergziegen bewohnte Tiergehege und ein idyllisches Parkcafé machen den Bürgerpark in Pankow zu einem beliebten Naherholungsziel, dessen weitläufige Wiesenflächen jedoch selbst an warmen Sommertagen nicht überlaufen sind. Auch für Kulturinteressierte lohnt ein Streifzug durch den mit rund 12 Hektar größten Park Pankows: In der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegten und 1907 zum Bürgerpark umgebauten Anlage stößt man immer wieder auf versteckte Skulpturen und Denkmale, die beispielsweise an den tschechoslowakischen Autor Julius Fučik oder an Heinrich Mann erinnern. Für Familien besonders lohnenswert: Ein Abstecher zum benachbarten Kinderbauernhof Pinke Panke. Fazit: Ein Park, der ausnahmsweise mal nicht so voll und vor allem zur Rosenblüte (im Juni) einen Ausflug wert ist.
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Park am Gleisdreieck (Kreuzberg)

Erweiterung des Parks am Gleisdreieck

Willkommen im Westen!

Kreuzberg, Schöneberg
Der Neuling unter den Parks! Das jahrzehntelang für die Öffentlichkeit unzugängliche Areal am Gleisdreieck ist seit Juni 2013 wieder in den Stadtraum integriert. Der neue sogenannte Westpark (rund 9 Hektar Fläche), der eine grüne Verbindung zwischen Yorckstraße und Schöneberger Ufer schafft, wurde anderthalb Jahre nach seinem östlichen Pendant (rund 17 Hektar groß) eröffnet. Zu den Besonderheiten zählen die 1300 Quadratmeter große Skateanlage im Ostteil, eine hölzerne Sonnenterrasse sowie das Pilotprojekt "Gärten im Garten" im Westteil. Fazit: Gut für Skater, Erholungssuchende und Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die den Naturerfahrungsraum erkunden können – im Sommer gibt’s dienstags und freitags ordentlich was zum Planschen.
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Schlossgarten Charlottenburg

Der 55 Hektar große barocke Garten entführt den Besucher in vergangene Zeiten und lädt zum gedankenverlorenen Lustwandeln ein - auch wenn die Stadt den einst vor den Toren Berlins gelegenen Park längst "umzingelt" hat. Angelegt um 1697 als erster deutscher Garten im französischen Stil, ist die Anlage heute der älteste erhaltene Park Berlins. Bis heute besticht sie mit geometrischen Formen, Teichen und Wassergräben sowie historischen Gebäuden und Gartenanlagen. Besonders sehenswert sind unter anderem das Teehaus Belvedere von 1788, der Schinkelpavillion aus dem Jahr 1824 oder das Mausoleum von Königin Luise. Im hinteren Teil des Schlossgartens findet man Spiel- und Liegewiesen sowie einen Spielplatz. Noch ein Tipp für alle, die einen längeren Spaziergang unternehmen wollen: Vom Schlosspark aus kann man am Südufer von Spree und Landwehrkanal bis zum Großen Tiergarten (siehe oben) wandern. Fazit: Für Liebhaber klassischer Parkanlagen ein absolutes Muss!
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Leise-Park (Prenzlauer Berg)

Eine verwunschene, wilde Grünanlage mitten in Prenzlauer Berg vermutet kaum jemand. Genau so etwas ist der rund 16 Hektar kleine Leise-Park, der im Juni 2012 auf einer Teilfläche des früheren Friedhofs der Gemeinden St. Nikolai & St. Marien entstanden ist. Eine Auswahl an Grabmalen wurde erhalten und gibt Zeugnis von der früheren Nutzung. Auch einige coole Spielgeräte wie etwa ein Holzaussichtsturm oder eine breite Hängematte sorgen für Aufenthaltsqualität. Achtung: Hunde sind verboten! Fazit: Für alle Romantiker, Dschungelkämpfer, Kindergeburtstagsveranstalter und Erholungssuchende ist der Leise-Park zu jeder Jahreszeit ein wahres Kleinod.
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Psssst! im Leise-Park

 

Volkspark Jungfernheide (Charlottenburg-Nord)

Dieser an Spandau angrenzende Volkspark (rund 144 Hektar groß) darf sich zweitgrößter Park Berlins nennen. In Sachen "Ich biete meinen Besuchern etwas" ist er auch ganz vorne mit dabei: Hier befinden sich Wald, ein Freibad, eine Plansche, der Jungfernheidesee, ein Gartentheater, eine Kindererholungsstätte, ein Gehege für Wildtiere, eine Baumschule, ein Abenteuerspielplatz, ein Hundeauslaufgebiet sowie der beliebte Waldhochseilgarten. Bestimmend ist der am östlichen Rand der großen Liegewiese errichtete ca. 38 m hohe expressionistische Wasserturm. Fazit: Für Hundebesitzer und Kletterer hervorragend geeignet, im Winter kann im westlich angrenzenden Siemenspark gerodelt, im Sommer im Strandbad – mit schönem Sandstrand - gebadet werden.
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Schillerpark (Wedding)

Ein echter Volkspark sollte diese rund 29 Hektar große Grünanlage im Stadtteil Wedding werden, als sie 1903 angelegt wurde. Daher ist der nahezu im ursprünglichen Zustand erhaltene Schillerpark funktional gestaltet - mit großen Rasenflächen für Spiel und Entspannung sowie vielen einheimischen Bäumen wie etwa Linden, Kastanien, Eichen, Ulmen und Ahorn. Der Blickfang im südöstlichen Teil des Parks: die große Terrassenanlage mit dem Schiller-Denkmal und einem Rosengarten zu seinen Füßen. Der nordwestliche Teil des Parks wird durch die Barfusstraße abgetrennt und überrascht den Erstbesucher mit einer hügeligen landschaftsartigen Gestaltung, die zu Spaziergängen einlädt. Für Kinder gibt es mehrere Spielplätze und ein Planschbecken - und jede Menge freilaufende Kaninchen zum Bestaunen. Fazit: Viel Platz zum Spielen, eine sehenswerte Bastion und zwei unterschiedlich gestaltete Sektoren: der Schillerpark verbindet Volkspark-Charakter und Vielfalt. Für Spaziergänger zu jeder Jahreszeit einen Abstecher wert.
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Quelle: QIEZ
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1 Beitrag zu diesem Artikel
GleimOase GleimOase 13.02.2014 23:38:27
Gleim-Oase, Skulpturenpark am Gleimtunnel
Selbstverständlich ist unser Favorit dieser kleine, surreal erscheinende Park mitten auf einer viel frequentierten Straße! Mit seinen ungewöhnlichen Gitterrostskulpturen, der angenehmen Durchwegung und der Mischung aus wildem Wuchs und kontrollierter Begrünung ist er etwas ganz besonderes - und man kann wirklich chillen dort!
Auch seine Geschichte ist einzigartig: Als die Mauer stand ist diese Straße eine Sackgasse gewesen, und da hatte man einfach 1985 diesen Park hingebaut als kleine Oase für die Bewohner des dortigen Seniorenheims und naheliegenden Anwohnern, damit sie nicht ganz bis zum Humboldthein latschen müssen.
Den meisten Zeitgenossen ist sie wohl eher als etwas groß geratene Verkehrsinsel vertraut. Ein Relikt des kalten Krieges, welches eine große Wärme ausstrahlt.
Wer sie besuchen möchte sollte es bald machen. Sie ist wahrscheinlich nur noch bis zum Herbst 2014 zu erleben.
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