• Sonntag, 13. Oktober 2013
  • von Eve-Catherine Trieba

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Die schönsten (Schloss-)Gärten der Stadt

  • Pfaueninsel
    Romantische Pfaueninsel: Das weiße Schloss mit seinen charakteristischen Türmen und der sie verbindenden Brücke ist im Stil eines römischen Landhauses gebaut. Foto: Der Tagesspiegel - ©Thilo Rückeis

Egal, ob sie exotische Pflanzen und historische Gartenanlagen bestaunen möchten oder einfach nur bei einem gemächlichen Spaziergang die Seele baumeln lassen wollen, in diesen Berliner Gartenanlagen kommen alle Besucher auf ihre Kosten.

Botanischer Garten (Steglitz/Zehlendorf)

Der Klassiker unter Berlins Gärten. Der Botanische Garten, zwischen Dahlem und Lichterfelde gelegen, umfasst eine Fläche von 43 Hektar und beherbergt Gewächshäuser mit einer Gesamtfläche von 6.000 Quadratmetern. In den verschiedenen Gartenanlagen, etwa dem Arboteum, dem Italienischen Garten oder dem Sumpf- und Wassergarten, können die Besucher insgesamt 22.000 (!) verschiedene Pflanzenarten entdecken. Wer einen botanischen Spaziergang durch die ganze Welt unternehmen möchte, ist in der Pflanzengeographischen Abteilung genau richtig. Ob Alpenwiese, nordamerikanischer Wald oder afrikanische Steppe - hier wähnt man sich wirklich ganz weit weg von Berlin. Am Sonntagvormittag und an jedem zweiten Mittwoch im Monat können sich Besucher die Vielfalt des Botanischen Gartens im Rahmen einer Führung näher bringen lassen und wenn es in Strömen regnet, lädt das Botanische Museum zu einem informativen Besuch ein.
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Gärten der Welt (Marzahn)

Schöner kann ein Garten nicht sein! Die rund 21 Hektar große Anlage nimmt den Besucher mit auf eine Reise durch die Welt der Gärten. Ob der Chinesische "Garten des wiedergewonnenen Mondes" mit See, Teehaus und "Pavillon des ruhigen Mondscheins", der Orientalische Gartenhof mit überdachten Arkaden und reichen Ornamenten oder der Balinesische Garten mit seiner tropischen Pflanzenpracht, hier wird kulturinteressierten Pflanzenfreunden einiges geboten. Auch Irrgarten und Labyrinth, ein Japanischer Trockengarten oder die regelmäßig angebotenen Veranstaltungen wie etwa die "Koreanische Teezeremonie" oder "Qigong" lohnen einen Ausflug nach Marzahn.
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Wallfahrtsort für Gartenenthusiasten

Botanischer Volkspark Blankenfelde (Pankow)

Die selbst vielen Berlinern unbekannte Anlage im Norden der Stadt wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auf einem ursprünglich als Rieselfeld vorgesehenen, 34 Hektar großen Areal angelegt. In den kommenden Jahrzehnten nutzte man das Gelände unter anderem als Schulgarten, Versorgungsfläche in Kriegszeiten und als Zentralstation der "Jungen Naturforscher". Nach der Wende in den Status eines "Gartendenkmals" erhoben, blieb die Zukunft des Areals lange ungewiss. Erst seit 2011 ist die Grün Berlin GmbH mit der Wiederbelebung und der Pflege des botanischen Gartens betraut. Besucher der verwunschenen Anlage dürfen sich unter anderem auf einen alten Baumbestand, eine "Geologische Wand", Bauerngärten, Damwildgatter und einen Staudenschaugarten freuen. Darüber hinaus werden Imker-Kurse sowie thematische GPS-Wanderungen angeboten. Und das beste: Selbst an schönen Sommertagen hat man den Park manchmal ganz für sich allein.
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Britzer Garten (Neukölln)

Mehr als doppelt so groß und ebenso schön ist diese Parkanlage in Britz, deren Zentrum ein riesiger künstlicher See bildet, der von zwei sprudelnden Quellen gespeist wird. Neben den verschiedenen Gartenanlagen (zum Beispiel dem Rosen- oder dem mittelalterlichen Burg- und Kräutergarten) machen vor allem die von Liegewiesen umgebenen Spielbereiche den besonderen Reiz des Parks aus. Familien können hier etwa den Wasserspielplatz unsicher machen, das Lehmdorf weiterbauen oder das Tiergehege mit Schafen, Ziegen und Eseln erkunden. Weiteres Highlight des Britzer Gartens: Das "Dahlienfeuer", das den Park von Ende August bis zum ersten Frost zum Leuchten bringt.
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Park Glienicke (Zehlendorf)

Der englische Landschaftspark, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Peter Joseph Lenné angelegt wurde, ist berlinweit einzigartig und gehört zum UNESCO-Welterbe der Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin. Die Anlage gliedert sich nach englischem Vorbild in drei Teile: Blumengarten, Pleasureground und Park. Auf dem weitläufigen, malerischen Areal, welches das Schloss Glienicke umgibt, können Besucher viele pittoreske Einzelheiten entdecken. Wasserspiele, Laubengänge, malerische Bauten - unter ihnen das von Schinkel entworfene "Casino" -, weitläufige Wiesen und malerische Waldwege machen den etwa 116 Hektar großen Park zu einem Kleinod der historischen Gartenkunst.
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Pfaueninsel (Zehlendorf)

Ein paradiesisches Eiland mitten in der Havel: Uralte Eichen stehen hier neben exotischen Gehölzen wie Ginko, Tulpenbaum oder Kolorado-Tanne, ein weißes Schloss wacht über Wiesen und Wälder, freilaufende Pfaue streifen umher und vom Ufer aus lassen sich die vorbeiziehenden Boote beobachten. Zu erreichen ist die 67 Hektar große Parklandschaft, die um 1800 zunächst unter Friedrich Wilhelm II. und schließlich unter dessen Sohn zu einem landschaftlich reizvollen Lustgarten ausgebaut wurde, bis heute nur mit der Fähre. Zu den wohl berühmtesten regelmäßigen Besuchern der Pfaueninsel gehörte die Gemahlin von Friedrich Wilhelm III., Königin Luise. Heute ist die gesamte Insel ein Naturschutzgebiet, die historischen Gebäude gehören zum Weltkulturerbe. Ein besonderer Tipp: An fünf Hörstationen können sich Besucher näher mit der Inselgeschichte vertraut machen.
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Comenius-Garten (Neukölln)

Eine grüne Oase nennt auch das Böhmische Dorf in Neukölln sein eigen. Der 1,2 Hektar große, in den 80er Jahren auf dem Gelände einer ehemaligen Mietskaserne angelegte Garten ist dem tschechischen Philosophen und Theologen Johann Amos Comenius (1592 bis 1770) gewidmet. Auf einem Rundweg, der weite Teile des umliegenden Kiezes miteinbezieht und am Richardplatz beginnt, schreitet der Besucher symbolisch die Stationen des menschlichen Lebens ab. Darüber hinaus sollen mit gartenarchitektonischen Mitteln Inhalte aus Philosophie und Anthrolologie vermittelt werden. Rosenhain, Irrgarten, Arzneigärtlein, Gartenlaube und ein Friedhof aus dem 18. Jahrhundert sind nur einige der zu durchlaufenden Stationen. Zu den präsentierten Pflanzen gehören mehrere Dutzend Rosenarten, Obstbäume und Wildkräuter.
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Quelle: QIEZ
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