• Dienstag, 07. Juni 2016
  • von ARTatBerlin.com

Top-Liste

Top 10: Ausstellungen im Juni

  • Dieses Bild ist aktuell in der Circle Culture Gallery zu sehen: Zeta, 2016, Sprühfarbe auf Metall.
    Dieses Bild ist aktuell in der Circle Culture Gallery zu sehen: Zeta, 2016, Sprühfarbe auf Metall. Foto: externe Quelle - ©XOOOOX

Ist das Kunst oder kann das weg? ARTatBerlin.com weiß genau, welche Künstler sehenswert sind. Sie sind immerhin die Hauptstadtexperten für zeitgenössische Kunst. Auf QIEZ verraten sie jeden Monat, welche Ausstellungen du nicht verpassen solltest ...

Die Versenkung - Neo Rauch (Mitte)

Glauben wir an das große Ganze oder an die Summe der Teilchen? Oft sind heute in der Kunst viele kleine Fragmente aufeinander abgestimmt. Bei dem Maler Neo Rauch ist das anders. Er kreiert ganze Räume, die mehr sind als nur ein Projekt oder eine Saison. Seine Werke empfinden manche als provokant. Jedenfalls kann man sie sich jetzt in Mitte anschauen.
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Bis: 02.07.2016
Wo: Galerie Eigen+Art, Auguststraße 26
Wann: Dienstag bis Samstag 11 bis 18 Uhr


Freedom Hospital - Hamid Sulaiman (Kreuzberg)

Hamid Sulaiman wurde 1986 in Damaskus geboren. Er studierte dort Architektur und Kunst. Er beteiligte sich am arabischen Frühling und am Widerstand gegen das Assad-Regime. Kurz darauf wurde er verhaftet und gefoltert. Doch ihm gelang die Flucht nach Europa. Seither hat Sulaiman an Gruppenausstellungen in Frankreich, Österreich, Italien, Großbritannien und Deutschland teilgenommen. Sein Markenzeichen: eindringliche, ausdrucksstarke Tuschzeichnungen. Aber er schuf auch einen Comic: Der erzählt vom Leben in Syrien, von der permanenten Bedrohung durch das Assad-Regime und durch IS-Milizen. Er zeigt, was hinter den Schlagzeilen und Flüchtlingsdebatten meist verborgen ist: Wie es sich in diesem wahnwitzigen Bürgerkrieg lebt und stirbt, wie man mit der täglichen Gewalt zurechtkommt oder eben nicht, wovor die Syrer flüchten oder was sie erdulden, wenn sie bleiben.
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Bis: 18.06.2016
Wo: Galerie Crone, Rudi-Dutschke-Str. 26 , 10969 Berlin
Wann: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Freedom Hospital, 2012-2016 Tusche auf Papier 42 x 59,4 cm. ©Hamid Sulaiman Freedom Hospital, 2012-2016 Tusche auf Papier 42 x 59,4 cm. ©Hamid Sulaiman


Der ewige Moment - Martin Heinig  (Charlottenburg)

"Bilder sind wie Persönlichkeiten, die wir mit ein wenig Glück kennenlernen dürfen und mit weit mehr verstehen lernen: Spiegelbilder der eigenen Seele ..." Für Martin Heinig ist jedes Bild ein neues Abenteuer, das durch den Pinsel in seiner freien Malerei entsteht, ganz ohne Programm. Der Meisterschüler von Georg Baselitz hat immer wieder in China und Brasilien gelebt. Beide Stationen liefern auch Inspiration für seine Malerei. Und die ist, wie Heinig so schön sagt: "Aufwühlend und doch meist nicht aufdringlich, eher still, geheimnisvoll, darauf wartend, entdeckt zu werden."
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Bis: 30.06.2016
Wo: Galerie Brockstedt, Mommsenstraße 59, 10629 Berlin
Wann: Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr und Samstag 10 bis 14 Uhr
 

Bonjour Monsieur Baselitz! - Georg Baselitz (Mitte)

Georg Baselitz, 1938 im sächsischen Deutschbaselitz als Georg Kern geboren, lebt heute in Bayern und zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Seit 2005 nimmt er in seinen Remix-Werken Bezug auf seine eigenen Arbeiten und Motive, mit denen er Weltruhm erlangte. Jahrzehnte nach deren Entstehung stellt er sie erneut auf den Prüfstand und erschafft sie gemäß seiner gegenwärtigen Kunstanschauung stilistisch neu: "Ich gehe und drehe mich um mich selbst." So basieren Big Night I (Remix) und Big Night IV (Remix) auf dem berühmten Bild Die große Nacht im Eimer von 1962, welches zu seiner Zeit einen enormen Skandal auslöste.
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Bis: 02.07.2016
Wo: Jordan/Seydoux, Auguststr. 22, 10117 Berlin
Wann: Dienstag bis Samstag 12 bis 18 Uhr


Mark me - William Bradley (Charlottenburg)

Auf Einladung von 68projects arbeitete Bradley im Frühsommer 2016 drei Monate in Berlin. Entstanden ist ein Zyklus abstrakter, leuchtender Zeichnungen und Gemälde. William Bradley untersucht in seinem Werk die Formensprache und die historischen Wurzeln der abstrakten Malerei: Er spielt mit Verweisen auf die Kunstgeschichte und auf das Werk von Künstler/innen wie John Hoyland, Sandra Blow und Eduardo Chillida. So findet er eine zugängliche und zeitgemäße Bild- und Formensprache. Hier steht nicht die Welt des Künstlers im Mittelpunkt, sondern die Fantasie des Betrachters.
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Bis: 23.07.2016, Vernissage: 11.06.2016
Wo: 68projects, Fasanenstraße 68, 10719 Berlin
Wann: Dienstag bis Samstag 11 bis 18 Uhr

Take The Leap, 2016, Öl auf Leinwand, 120 x 180cm. ©William Bradley Take The Leap, 2016, Öl auf Leinwand, 120 x 180cm. ©William Bradley


Bluff Manners - XOOOOX (Mitte)

In der Einzelausstellung Bluff Manners vermittelt der Berliner Künstler XOOOOX einen tiefen Einblick in sein aktuelles Werk. Ausgestellt sind Arbeiten aus den vergangenen zwei Jahren, die Malmittel auf Acryl und Sprühfarbe reduziert. Lässt man sich auf die Arbeiten ein, so entsteht ein fruchtbarer Dialog, der geprägt ist von Fragestellungen und individuellen Erfahrungen. Abstraktion und bildinterne Kontraste wirken fast anstößig. Mit den Worten Henri Nannens ist das durchaus positiv besetzt: "Kunst muss anstößig sein, sie muss Denkanstöße geben."
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Bis: 11.06.2016
Wo: Circle Culture Gallery, Gipsstraße 11, 10119 Berlin
Wann: Dienstag 14 bis 18 Uhr, Mittwoch bis Samstag 12 bis 18 Uhr


Perilous Hope - A Documentary on Refugees - Neal McQueen (Schöneberg)

Neal McQueen versteht sich als unabhängiger Fotograf und humanitärer Aktivist. Die Fotografien des Non-Profit-Projektes von Neal McQueen werden zum ersten Mal in einer Galerie ausgestellt. Sein Werk prägen Unmittelbarkeit, persönliche Nähe zu den von ihm porträtierten Menschen und zu ihre dramatischen Lebensverhältnissen. Präsentiert werden die Fotografien und Texte auf großen Papierfahnen, die den spontanen Entstehungsprozess der Aufnahmen unterstreichen.
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Bis: 30.06.2016
Wo: Galerie Hilaneh von Kories, Belziger Straße 35, 10823 Berlin
Wann: Dienstag bis Freitag 14 bis 19 Uhr, Samstag 12 bis 15 Uhr


hunting clouds in the moonlight - Radu Belcin/Flavia Pitis (Mitte)

Die Handlungen der Personen in Radu Belcins und Flavia Pitis Bildern zeigen, wie außergewöhnlich wir unser Leben gestalten können, wenn wir die Routine verlassen und unsere gewohnten Denkmuster überwinden. Und wenn wir einfach mal Dinge tun, die in unserer gegenwärtigen Gesellschaft eigentlich nutzlos erscheinen.
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Bis: 11.06.2016
Wo: Galerie Martin Mertens, Linienstraße 148, 10115 Berlin
Wann: Dienstag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr


Das Denkmal ohne Pass - KwieKulik (Kreuzberg)

Die Werke entstanden in den 1970er Jahren, sind aber auch heute höchst aktuell. Es geht um die Ohnmacht gegenüber dem übermächtigen Staatsapparat. Diese Kunst ist als Kommentar auf die gegenwärtige politische Lage in Europa gedacht und zeigt, dass sich die Geschichte leider immer wiederholt. Das Künstlerpaar KwieKulik war zwischen 1971 und 1987 in Polen aktiv und gilt als eines der wichtigsten Phänomene der europäischen Nachkriegskunst. Das Duo initiierte unzählige Performances und künstlerische Demonstrationen. Ihr Gesamtwerk beinhaltet verschiedenste Formen des Archivs, Filme, Installationen und die Dokumentation ihrer Aktionskunst.
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Bis: 30.07.2016
Wo: Zak Branicka, Lindenstraße 34, 10969 Berlin
Wann: Dienstag bis Samstag 11 bis 18 Uhr


Im Widerschein - Scherben - Uwe Wittwer (Schöneberg)

Während des Zweiten Weltkrieges wurden zahlreiche Kulturgüter verlagert und zerstört. Dieses Kapitel der jüngeren Geschichte greift der Schweizer Künstler Uwe Wittwer in zehn großformatigen Gemälden und einer umfangreichen Serie von Aquarellen auf (2014 - 2016). Während die Gemälde den großen europäischen Rahmen stecken, sind 94 Werke auf Papier allein den Berliner Verlusten gewidmet: Sie reflektieren die fast 500 verschwundenen Gemälde des einstigen Kaiser-Friedrich-Museums, die in den Tagen nach Kriegsende unter nie vollständig geklärten Umständen verbrannten.
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Bis: 18.06.2016
Wo: Galerie Judin, Potsdamer Straße 83, 10785 Berlin
Wann: Dienstag bis Samstag 11 bis 18 Uhr

Reiter negativ, 2014. ©Uwe Wittwer Reiter negativ, 2014. ©Uwe Wittwer

Quelle: QIEZ / externe Quelle
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