• Sonntag, 16. Juli 2017
  • von Isabel Ehrlich

Top-Liste

Top 10: Russische und osteuropäische Restaurants

  • Borschtsch in weißer Porzellanschüssel mit Brot und Knoblauch
    Ein Klassiker der russisch-ukrainischen Küche: Borschtsch, eine Rote Beete-Suppe, die es mit oder ohne Fleisch gibt. Foto: istockphoto.com - ©reanas

Pelmeni und Wareniki, Borschtsch und Blini: Wer diese Spezialitäten einmal wirklich gut zubereitet probiert hat, weiß warum immer mehr Berliner die osteuropäische Küche lieben. Hier unsere Top 10 der besten Restaurants in Berlin.

Matreshka (Friedrichshain)

Die namensgebenden Holzfiguren findet man im Matreshka nicht nur auf den Tischen, sondern auch gedruckt auf der Tapete. Ansonsten ist das Restaurant in der Nähe des Ostkreuzes mit einfachen Holztischen und wenig Schnickschnack eingerichtet – und trotzdem gemütlich. Das Team des Matreshka setzt auf moderne osteuropäische Küche – und dazu gehören Blini genauso wie georgische Aubergine oder Moskauer Schnitzel. Deftig ist es allemal. Die Speisen werden komplett eigenhändig zubereitet und zu absolut annehmbaren Preisen angeboten. Dazu gibt es unter anderem eine große Auswahl an gängigen und weniger bekannten Wodkasorten. Qualität spricht sich herum: Inzwischen sollte man im Matreshka abends am Wochenende besser reservieren.
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Potemkin (Schöneberg)

Seinen ganzen Charme kann das Potemkin im Sommer oder bei halbwegs angenehmen Außentemperaturen spielen lassen. Dann sitzt man vor dem Restaurant und genießt die Wärme und den Blick auf den grünen Viktoria-Luise-Platz. Doch der Besuch lohnt für Freunde der russischen Küche zu jeder Jahreszeit. Nicht nur, dass der Innenraum des – nach dem berühmten Film von Sergej Eisenstein benannten – Lokals dank seiner pinken Akzente und subtilem Disco-Look etwas Besonderes ist. Auf der Karte finden sich viele bekannte und weniger bekannte russische und osteuropäische Gerichte, darunter Boeuf Stroganoff, Borschtsch oder Wareniki. Wer sich für diese Küche nicht begeistern kann, bekommt auch einige internationale Gerichte wie Scampi, Bandnudeln und ein Wok-Gericht. Die  Kuchen und Torten  sind perfekt für einen Nachmittags-Snack.
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Restaurant Pasternak (Prenzlauer Berg)

Am Wasserturm residiert schon seit Jahren das Restaurant Pasternak – eine echte Institution, die russische und jüdische Küche anbietet. Dunkle Holzmöbel, weiße Tischdecken und Kornleuchter an der Decke sorgen für ein zurückhaltend-elegantes Ambiente. Die Karte des Pasternak unterscheidet bei manchen Gerichten zwischen "schwäbischen" und "russischen" Portionen. Neben russischen Klassikern wie Blini, Pelmeni, Wareniki und mehreren Schaschlik-Varianten gibt es in dem Restaurant auch jüdische Spezialitäten wie den Gefillte Fisch, gehacktes Karpfenfilet mit Rote-Beete-Carpaccio. Am Wochenende bietet sich das Pasternak auch zum Brunchen an. Wie überall im Kollwitzkiez kann es dann jedoch voll werden.
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Nikolaus Triantafillou


Samowar (Charlottenburg)

Eines der älteren russischen Restaurants in Berlin ist das Samowar in Charlottenburg. Dass es schon seit 1979 existiert, verwundert nicht – die Lage  direkt neben dem Schloss  kann man getrost als privilegiert bezeichnen. Doch ohne die überzeugende russische Küche mit leicht französischem Einschlag hätte sich das Samowar auch am Luisenplatz nicht so lange gehalten. Neben Pelmeni oder Blini gibt es etwa das Rinderfilet Rasputin oder einen Fischtopf po Odessky. Lecker sind auch die Wildspezialitäten von Hirsch und Wildschwein. Die Preise der Hauptgerichte liegen etwas höher als bei den Restaurants mit Hausmannskost, sind jedoch angesichts des Standorts nicht überraschend. Dafür sitzt man im Samowar gemütlich im klassisch eingerichteten Gastraum mit dunklem Holzinterieur. Sonntags können sich die Gäste zwischen 9 und 16.30 Uhr für 15,50 Euro am russischen Buffet satt essen.
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Café Voland (Prenzlauer Berg)

Das Voland nennt sich Café-Restaurant, obwohl es erst um 18 Uhr öffnet das Ambiente in dem Laden unweit des Bahnhofs Schönhauser Allee erinnert jedoch am ehesten an eine gemütliche Kneipe. Regelmäßig gibt es hier russische und internationale Live-Musik und Tanzveranstaltungen. Auf der Speisekarte stehen russische, ukrainische und kaukasische Spezialitäten zu moderaten Preisen: Pelmeni, Wareniki, Blini und Borschtsch dürften bekannt sein, doch Hühner-Saziwi nach georgischer Art bieten wohl nur wenige Berliner Restaurants an. Auch gibt es nette Snacks wie Standard-Wodka mit Schwarzbrot und Gurke. Die Getränkeauswahl beinhaltet verschiedene russische Wodkasorten und Weine aus Georgien.
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Datscha (Friedrichshain)

Mitten im angesagten Teil Friedrichshains hat sich das sympathische Café-Restaurant Datscha etabliert – kein Wunder, dass häufig reger Betrieb herrscht und man mit einer größeren Gruppe besser reservieren sollte. Wer gerne verschiedene Wodkasorten probiert ist hier ebenso gut aufgehoben wie diejenigen, die noch hungrig sind. Neben verschiedenen Variationen von Pelmeni und Wareniki finden sich auf der Speisekarte beispielsweise das Steak Kiewer Art – eingelegt in Wodkamarinade, mit Bratkartoffeln und Salat – oder der Russenburger. Moderate Preise und neue Angebote machen Lust auf regelmäßige Besuche im Datscha. Obendrein gibt es täglich Frühstück und sonntags zwischen 10 und 15 Uhr einen Brunch. Und: Mittlerweile gibt es eine zweite  Datscha-Filiale  in der Graefestraße in Kreuzberg.
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Nikolaus Triantafillou


Café Grüne Lampe (Wilmersdorf)

Das Café Grüne Lampe ist vor allem für sein riesiges Buffet bekannt, auf dem sich georgische, russische und ukrainische Spezialitäten stapeln. Mittlerweile gibt es neben dem Sonntags – und Feiertags-Kaviarbrunch und dem Abendbuffet am Donnerstag auch jeden Samstag ein Abendbuffet ab 18 Uhr. Und weil es so schön ist: Montags bis freitags gibt es von 12 bis 16 Uhr ein Mittagsbuffet. Und die Auswahl lässt kaum Wünsche übrig, weder auf dem Buffet, noch auf der Speisekarte: Deftige Suppen, Pelmeni, Wareniki, diverse Fleischgerichte und Salate. Hungrig geht hier niemand nach Hause.
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Genazvale (Charlottenburg)

Der georgischen Küche hat sich das Genazvale verschrieben. Und die Qualität der Küche wissen vor allem Menschen mit osteuropäischen Wurzeln zu schätzen – das lässt zumindest das Stimmengewirr in entsprechenden Sprachen in dem großen Restaurant vermuten. Besonders beliebt sind die Teigspeisen, etwa die Khachapuri, ein schiffchenförmiges Brot gefüllt beispielsweise mit Ei und georgischem Käse und – oh ja – Butter. Das Ganze sollte man sich unbedingt teilen und zum Beispiel noch ein Gemüsegericht oder einen Salat dazu bestellen, sonst ist es einfach zu mächtig. Die vielen kalten Vorspeisen, etwa mit Kohl, Bohnen und Rote Beete, sind ebenfalls zu empfehlen. 
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Gorki Park (Mitte) 

Charmante Wohnzimmer-Atmosphäre, die eine perfekte Kulisse für ein entspanntes Frühstück-, Mittag- oder Abendessen bietet: Das Gorki Park ist eine echte Institution in Mitte und nicht nur als Restaurant, sondern auch als Kneipe beliebt . Auch hier zählen russische Teigtaschen und Pfannkuchen zu den Klassikern. Probieren sollte man aber auch Golubzi, vegetarische Wirsingrouladen, oder den Russenburger mit hausgemachtem Rinderhacksteak. Das Frühstück ist ebenfalls sehr deftig und bietet verschiedene à la carte-Optionen mit Rührei, Lachs, Blini und Pfannkuchen.
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Nikolaus Triantafillou


Primaria (Friedrichshain)

Auch die bulgarische Küche sollte an dieser Stelle nicht vergessen werden. Laien der osteuropäischen Küche werden vielleicht zunächst keinen großen Unterschied bemerken, wenn sie Begriffe wie Pelmeni und Borschtsch lesen. Aber dann gibt es eben noch andere bulgarische Spezialitäten wie Kartofki im Tontop, also Kartoffeln mit Knoblauch und bulgarischem Schafskäse. Und auch der Lachs-Spinattopf, ebenfalls eine Empfehlung des Hauses, lässt einem das Wasser um Mund zusammenlaufen. Süßes gibt es auch, vor allem die bulgarischen Palatschinken, sind eine Sünde wert . Und all das zu sehr moderaten Preisen. Optisch werden hier charmant Hipster-Schick mit Tradition kombiniert.
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Quelle: QIEZ
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