• Mittwoch, 10. Mai 2017
  • von Isabel Ehrlich

Top-Liste

Top 5: Sharing is caring – Tauschen und Teilen in Berlin

  • Teilen Tomaten Sharing is Caring
    Die Tomatenernte, ein Rad oder einen Schlafplatz - in Berlin kann man fast alles teilen oder leihen. Foto: externe Quelle - ©Unsplash/ Elaine Casap

Ob es um die vielzitierte Bohrmaschine, einen Schlafplatz oder ein Auto geht: Die Lust am Teilen und Tauschen wächst. Weil es Geld spart, die Umwelt schont oder sogar neue Freundschaften entstehen lässt. Hier unsere Top 5 Sharing-Plattformen.

Jaspr

Du hast etwas, das ich nicht habe – und im Gegenzug bekommst du hausgemachtes Tiramisu. So oder so ähnlich funktioniert die Idee der App von  Jaspr . Das junge Start-Up mit Sitz in Kreuzberg bringt Menschen zusammen, die lieber tauschen wollen, statt Geld auszugeben – für Dinge oder Leistungen. Jeder User kann ein Profil anlegen mit dem, was er anbietet und was er sucht. Die App hilft dabei, den passenden Tauschpartner zu finden. Und so kann es passieren, dass ein junger Mann zu einem Smartphone kommt, weil er dessen Besitzer seine Website übersetzt. Oder Yoga-Stunden gegen Game Boy Nutzung getauscht werden. Die Jaspr-App gibt es bei Google Play oder im Apple Store. Nette Bekanntschaften mit den Nachbarn sollen sich auch schon ergeben haben.
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Couchsurfing

Wenn es um das Teilen von temporärem Wohnraum geht, ist derzeit Airbnb in aller Munde. Nicht in Vergessenheit geraten sollte dabei das Netzwerk CouchSurfing, quasi die Mutter aller Hotel-Alternativen. Schon im Jahr 2004 gegründet vermittelt das Netzwerk einen Platz zum Übernachten in privaten Wohnungen – weltweit und im Gegensatz zu Airbnb kostenlos. Vor allem für Rucksacktouristen mit kleinem Budget ist CouchSurfing ideal. Vor allem, wenn sie nicht nur eine neue Stadt, sondern auch noch neue Freunde kennenlernen wollen. Zwar kann es auch mal passieren, dass man auf einer Luftmatratze nächtigen muss, aber hey – es kostet nichts ! Auch hier gilt: Profil anlegen, Anbieter anschreiben und im persönlichen Kontakt alles Weitere klären. Auch wenn es klare Regeln, Sicherheitstipps und professionelle Ansprechpartner auf der Seite gibt: Vertrauen, Respekt und Rücksichtnahme von Gast und Gastgeber bleiben eine tragende Säule dieses Konzeptes. 
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Isi

Leila Berlin

Tatsächlich steht die gute Bohrmaschine ganz oben auf der Liste der Dinge, die bei Leila verliehen werden. Berlins erster Leihladen wurde schon im Jahr 2010 gegründet und setzt auf Direktkontakt: Nach dem Motto "Entrümpelt euch" ist jeder Berliner dazu aufgerufen, Gegenstände mit Nutzwert in den Laden zu bringen, Mitglied von Leila zu werden und im Gegenzug selbst etwas auszuleihen. Andere Mitglieder können sich die Bohrmaschine, den Kindersitz, die Luftmatratze oder andere nützliche Dinge dann borgen und nach einer Weile wieder zurückbringen. Der monatliche Beitrag beträgt überschaubare 1 bis 3 Euro. Soli-Beiträge sind immer gerne gesehen, außerdem finden regelmäßig Treffen und Veranstaltungen statt, um die Community zu stärken.
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Bike Surf

Verhältnismäßig überschaubar ist das Angebot von Bike Surf. Aber mindestens ebenso charmant: Die Plattform vermittelt kostenlose Leihfahrräder, die quer in Berlin verteilt auf Nutzer warten. Die Macher wollen damit nicht nur ungenutzte Zweiräder wieder auf die Straße bringen, sondern auch die Lust am Fahren auf zwei Rädern steigern – nicht zuletzt der Umwelt zuliebe. Hat man sich eines der angebotenen Räder ausgesucht, prüft man die zeitliche Verfügbarkeit, gibt ebenfalls ein paar Daten an und wird dann per Mail über den Standort des Radels informiert. Per Zahlencode wird das Schloss geöffnet – los geht es. Die Plattform vertraut darauf, dass jeder Nutzer das Zweirad nach der Benutzung wieder abgibt und -schließt. Und das scheint gut zu klappen. Auch hier sind Spenden gerne gesehen, um das Projekt am Laufen zu halten. 
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Isi

Fairleihen

Auf den ersten Blick erinnert die Seite an einen Online-Shop wie Amazon – würde nicht unter den USB-Adaptern, Akkuschraubern und Tischen „jetzt ausleihen“ statt „jetzt kaufen“ stehen. Trotzdem ähnelt die Handhabung der Plattform Fairleihen gängigen Internet-Shops: User können Gegenstände in Kategorien wie DVD, Bücher, Fahrrad, Musik oder Werkzeug einstellen. Dazu gibt es in der Regel eine kurze Beschreibung zu dem Produkt, etwa zur Handhabung des Elektrogerätes. Schon im Oktober 2016 vermeldete die Plattform über 2.000 Leihsachen in Berlin. Wer mitmachen will, muss seine Daten angeben und einen Account anlegen. Das Geliehene wird immer direkt beim Verleiher abgeholt. Und natürlich auch wieder zurückgebracht.
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Quelle: QIEZ
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