• Dienstag, 01. Dezember 2015
  • von Judith Jenner

Top-Listen

Schnell und fleischlos glücklich in Berlin

  • Veganes Essen im Dabbawalla
    Das Dabbawalla trumpft mit traditionellen Thali-Gerichten auf. In Indien ist ein Dabbawalla übrigens ein Zusteller, der vor allem Büroangestellten ihr Mittagessen auf Arbeit bringt. Foto: QIEZ - ©MK

Auf Arbeit oder unterwegs schnell einen Snack holen: kein Problem. Es sei denn, man ist Vegetarier. Von wegen! Wir zeigen dir, bei welchen Imbissen auch Veggie-Freunde auf ihre Kosten und Kalorien kommen.

The King of Falafel (Kreuzberg)

Meist sorgt eine Menschenschlange dafür, an der unscheinbaren Luke in der Hauswand nicht einfach vorbeizulaufen. Denn hinter dem Schiebefenster gibt es einen der besten Falafel der Stadt. Eingewickelt in einen Vollkornfladen, mit jeder Menge frischem Salat und wahlweise Hummus oder Nusspaste fügen sich die Kichererbsenbällchen zu einem gigantischen Sandwich, das lange satt macht. Der Vegalloumi, ein frittierter Käse aus Sojamilch, ist die Erfindung des Inhabers. Ihn gibt es ebenfalls im Brot, ebenso wie Makkali (gebratenes Gemüse). Alle Zutaten können auch untereinander gemischt werden. Da es nur vier Sitzplätze vor dem Imbiss gibt, muss möglicherweise der Straßenabsatz als Sitzgelegenheit dienen.
mehr Infos zum The King of Falafel

 

Vöner (Friedrichshain)

Fast 20 Jahre ist es her, dass die Chefs des kleinen Imbiss hungrige Festivalbesucher mit ihrer veganen Version des Döners versorgten. Seit 2006 haben sie einen eigenen Laden im Friedrichshainer Kiez. Wie das Original, schneiden die Vönermacher den Fleischersatz aus Weizeneiweiß vom Spieß herunter. Eingerollt im Dürüm- oder Fladenbrot mit jeder Menge Salat und Gemüse schmeckt er mit hausgemachter Kräuter-, Tahin-Knoblauch oder Tomaten-Chili-Soße. Neben dem selbst erfundenen Klassiker gibt es den Wagenburger mit einem Bratling aus Gemüse und Getreide, Seitan-Nuggets, Pommes und Currywurst. Übrigens hat es der Vöner jetzt auch deutschlandweit Ableger: In Kassel, Leipzig und Bonn gibt es bereits Filialen des Berliner Originals.
mehr Infos zum Vöner

Ein von @ginety gepostetes Foto am

Judith Jenner

 

Glück to Go (Kreuzberg)

In einem indischen Ashram lernten Kirsten und Frank Peters die guten alten Fritten neu kennen, nämlich umhüllt von einer leckeren Masala-Mischung. Das Geschmackserlebnis beeindruckte sie so sehr, dass sie nach ihrer Reise beschlossen, einen "Wellfood-Imbiss" zu eröffnen und den würzigen Snack nach Berlin zu impotieren. Ihre Flying Fries aus Bio-Kartoffeln frittieren sie in hochwertigem Sonnenblumenöl und würzen sie mit einer ayurvedischen Gewürzmischung. In ihrem hellen Ladenlokal bieten die Peters außerdem gesunde Burger in Brötchen mit eiweißreichen Mungbohnen an, zum Beispiel mit Blattspinat und gebratenen Champignons, marinierter Minzzuccini und Pesto oder Roter Bete, Schafskäse und Chutney. Dazu schmecken frisch gepresste Säfte und Shakes.
mehr Infos zum Glück to Go

Momos (Prenzlauer Berg)

Was den Italienern ihre Ravioli, den Polen ihre Piroggen und den Schwaben ihre Maultäschle sind, sind den Menschen im Himalaya ihre Momos. Martin Fehre und Marc Thomas lernten den Snack auf einer Reise nach Nepal kennen und entschlossen sich, in Berlin ihren eigenen Laden aufzumachen. Darin bieten sie die Teigtaschen mit ausschließlich vegetarischer oder veganer Füllung an, beispielweise mit Spinat und Schafskäse, Kartoffel-Kohl-Karotte oder Kürbis und Kichererbsen. Die Momos gibt es entweder gedämpft, gebraten oder in einer Gemüsebrühe. Dazu gibt es Frisches wie Kichererbsensalat, gedünstete Sojabohnen (Edamame) oder frisch gepresste Säfte. Alle Zutaten sind bio.
mehr Infos zum Momos

 

Burrito Baby (Neukölln)

Ein australisch-deutsche Koproduktion ist dieser kleine Texmex-Laden, in dem sehr authentisch gekocht wird. Nur eins fehlt: das Fleisch. Statt Hack oder Hühnchen wandert Sojageschnetzeltes in die Weizenmehrfladen, dazu Guacamole, Reis, frisches Gemüse und gekochte Bohnen. Scharfe Soßen geben dem mit einem Limettenstück servierten Päckchen einen feurigen Geschmack. Für Veganer gibt es statt Saurer Sahne Cashewcreme. Auch lohnenswert: die etwas handlicheren Tacos oder die saftigen Quesadillas. Und weil so viel gutes Essen durstig macht, stehen jede Menge hausgemachte Drinks auf der Karte, zum Beispiel Eistee oder Limetten-Limo. Bei so viel Liebe zum Detail kann die Zubereitung manchmal etwas länger dauern. Nicht umsonst warnt draußen ein Schild "Mexican Street Food – just a little slower".
mehr Infos zum Burrito Baby

Judith Jenner

 

Let It Be (Neukölln)

Am Anfang jeder Bestellung steht die Entscheidung: Galette oder Crêpe? Während Galettes aus glutenfreiem Buchweizenmehl hergestellt werden, dienen den Crêpes Weizenmehl als Basis. Beide sind vegan und gehen wahlweise mit süßem oder pikantem Belag über den Tresen: "Alicia Silverstone" kommt mit Schokocreme und Banane daher, "Ian Mackaye" mit Zimt und Zucker. "Erykah Badu" überzeugt mit Kichererbsencurry und hausgemachtem Chutney und "Ted Leo" mit in Rotwein geschmortem Sojahack und Bohnen. Auf Sojabasis sind auch die Bratlinge der gigantischen Burger, die je nach Saison neu kreiert werden. Auf dem Wies'n-Burger beispielsweise stapeln sich veganer Leberkäs, Sauerkraut, Röstzwiebeln und Senf. Ihr Gemüse beziehen die Inhaber von Bio-Bauern aus der Region und auch bei den Getränken setzen sie auf regionale Lieferanten, zum Beispiel auf Craft Bier aus Berliner Brauereien.
mehr Infos zum Let It Be

 

Yoyo Foodworld (Friedrichshain)

Die Kiezmischung aus Punks, Müttern mit Kinderwägen und Studenten gibt dem Yoyo recht: Fastfood funktioniert auch vegan. Dabei steht auf der Karte alles, was das Schnellesser-Herz begehrt: eine schier endlose Auswahl an Burgern, Pizza, Currywurst, Nudeln, Wraps und Pommes zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Es gibt aber auch Salate, die mit Tofu oder Sojahackbällchen aufgepeppt werden können. Ein Highlight sind die hausgemachten Soßen mit ordentlich Knoblauch drin.
mehr Infos zum Yoyo Foodworld


Vego (Prenzlauer Berg)

Welche Fast-Food-Bude stellt schon ihren eigenen Schokoriegel her? Bei Vego ist das der Fall. Ein rein veganer Schoko-Nuss-Barren gleichen Namens ist unter Kennern wegen seiner edlen Schokolade und seinen fair gehandelten Zutaten beliebt. 2015 räumte er sogar den U.K. Vegan Awards ab. Chapeau! Das gilt auch für das kulinarische Angebot in seiner Heimat, der Vego Foodworld am Helmholtzplatz. Dort erwartet den hungrigen Besucher eine Auswahl an Burgern, zum Beispiel der Hawaii sChicken Burger mit Sojafilet, Ananas, vegetarischem Bacon und Sojakäse. Oder den Nordsjöen Burger mit veganem Fischfilet und Remoulade. Die Spezialität des Hauses ist der Vego-Burger mit frittiertem Tofu, Grillkäse und gegrilltem Gemüse. Besser kein Burger? Pizza, Wraps, Gyros, Currywurst und Schnitzel gibt’s auch noch.
mehr Infos zum Vego

#foodpicwarning I will miss this #berlinveganjunkfoodparadise

Ein von Alessandro Contini (@cntlsn) gepostetes Foto am

Judith Jenner

 

Dabbawalla – Ayurveda Deli Berlin (Schöneberg)

In dem kleinen Imbiss wird nach der ayurvedischen Drei-Konstitutionen-Lehre gekocht. Auf der Karte steht ein indisches Thali mit wechselnden Zutaten wie Reis, Hirse oder Quinoa, dazu Gemüse, Dal aus Linsen oder Bohnen, Chutneys, Raita (Jogurt), Salat und Brot. Immer donnerstags in das Thali vegan. Dann kommt statt Ghee Oliven- und Kokosöl in die Pfanne und der Jogurt wird durch einen veganen Dip ersetzt. Keine Lust auf Indisch? Eine Tagessuppe, Pasta sowie liebevoll zubereitete Salate in der Auslage machen das Angebot komplett. Als gesunden Nachtisch gibt es zum Beispiel leicht gesüßten Pudding aus Chiasamen. Dazu schmecken Kokoswasser, Lassi oder hausgemachter Chai.
mehr Infos zum Dabbawalla

 

Yellow Sunshine (Kreuzberg)

Manchmal muss es einfach ein Burger mit Fritten sein. Dann ist Deutschlands erstes Bio Fast Food Restaurant die richtige Anlaufstelle. Hinter der Theke brutzelt und frittiert die internationale Belegschaft, was das Zeug hält. Allerdings sind Hamburger, Gyros, Schinken, Schnitzel, Nuggets und sogar die Currywurst vegan. Die Burgerauswahl reicht von Mexiko (mit Nachos und scharfer Erdnusssoße) bis Hawaii (mit veganem Käse und Ananas) und kommt als Menü wahlweise mit Salat oder Pommes auf den Tisch. Alle Zutaten sind in Bioqualität. Der gute Geschmack tröstet über das etwas sterile Ambiente hinweg.
mehr Infos zum Yellow Sunshine

Quelle: QIEZ
Möchten Sie einen Beitrag schreiben oder eine Bewertung vornehmen?
Weitere Artikel zum Thema "TOP-LISTEN"

TOP-LISTEN

Top 10: Frühstück und Brunch in Berlin

Top 10: Frühstück und Brunch in Berlin

Wir lieben Frühstück: Ob klassisch oder hip, Hauptsache Qualität und … mehr Berlin

TOP-LISTEN

Urban Gardening in Berlin

Urban Gardening in Berlin

Mit den ersten Sonnenstrahlen startet endlich die Gartensaison. Auch wer … mehr Berlin

TOP-LISTEN

Top 10: Biergärten in Berlin

Top 10: Biergärten in Berlin

Das wundervolle Aprilwetter lockt nach draußen und die Biergarten-Saison … mehr Berlin

TOP-LISTEN

Top 10: Frühjahrsputz in Berlin

Top 10: Frühjahrsputz in Berlin

Hurra, die Sonne zeigt sich wieder! Dadurch wird leider auch sichtbar, … mehr Berlin

TOP-LISTEN

Top 10: Eisdielen in Berlin

Top 10: Eisdielen in Berlin

Heiß auf Eis? Wir von QIEZ sind wahre Eis-Feinschmecker und verraten … mehr Berlin

TOP-LISTEN

Top 10: Wanderungen in Brandenburg im Frühling

Top 10: Wanderungen in Brandenburg im Frühling

Die Sonne lacht, der Frühling ist da. Und wir können nicht anders, als … mehr Brandenburg

Artikel versenden

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein (z.B. name@xyz.de).
Mehrere Empfänger werden durch Kommata getrennt.

* Pflichtfelder

Hast Du bereits ein QIEZ-Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

ODER
Falls Sie sich mit Ihrem Facebook-Konto auf Qiez.de registriert haben, klicken Sie auf den nebenstehenden Button, um sich mit Ihrem Facebook-Konto anzumelden.

Passwort zurücksetzen