• Freitag, 26. August 2016
  • von Maria Kufeld

Top-Liste

Top 10: Restaurants am Wasser

  • Ankerklause
    In der Ankerklause: Hafenbar-Feeling mitten in Kreuzberg. Foto: externe Quelle - ©Wolfgang Borrs

Diese Restaurants sind nah am Wasser gebaut. Und haben damit ein ganz eigenes Flair. QIEZ hat für dich die zehn schönsten Adressen in Berlin und Umgebung zusammengetragen, wo es die tolle Aussicht zum Sundowner und Dinner gratis dazu gibt.

Ankerklause (Neukölln)

Das ist die schönste Hafenbar Berlins - ohne Hafen, dafür mit ganz viel maritimem Schnickschnack. Draußen sitzt man entweder auf der Terrasse quasi auf dem Landwehrkanal oder unter einer alten Linde auf dem Bürgersteig am Neuköllner Maybachufer. Von dort kann man wunderbar zum Spätaufsteherfrühstück (bis 16 Uhr!) das bunte Treiben auf dem Wochenmarkt beobachten. Später geht es mit diversen Burgern, Quesadillas, Salaten und Snacks weiter. Denn in der Ankerklause bleibt man gern auch mal etwas länger als geplant. Dem üppigen Barangebot und der Jukebox sei Dank.
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Altes Zollhaus (Kreuzberg)

Das Alte Zollhaus lockt Sommer wie Winter viele Besucher an den Landwehrkanal. Bei gutem Wetter kann man in seinem wunderschönen Garten die Seele baumeln lassen und einen edlen Tropfen aus der umfangreichen Weinkarte kosten. Bei Schnee und Kälte bullert in den stilvollen Räumlichkeiten ein Ofen und sorgt für heimelige Gemütlichkeit. Auf Qualität und Herkunft wird im Alten Zollhaus besonders viel Wert gelegt. Es gibt nur regionale Produkte aus dem Berliner Umland. Kleiner Tipp: Das Ofenbrot ist köstlich!
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Ein von Harry Keller (@harryfk) gepostetes Foto am

Maria Kufeld


Eagle Lodge (Reinickendorf)

Zwischen Tegeler See und Forst liegt das Hotel Havel Lodge, das mit seinem pittorsken Restaurant bereits seit 1957 Gäste empfängt. Es nennt sich Eagle Lodge und liegt nur 50 Meter vom Hotel entfernt direkt am Wasser. Draußen sitzt man auf der Seeterrasse oder im Biergarten und beobachtet, wie die Segelboote vorbeischippern. Drinnen erinnert der helle Landhausstil an Skandinavien. Seine Küche beschreibt das Haus an der Havel als "bodenständig raffiniert" und "typisch deutsch". Dementsprechend landet täglich Rustikales wie fangfrischer Aal grün, Käsespätzle oder Blut- und Leberwurst auf den Tellern. Wer selbst ein Boot hat, kann übrigens auch direkt vom hauseigenen Schiffsanleger in See stechen.
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Fischerhütte am Schlachtensee (Zehlendorf)

Die alte Fischerhütte diente schon Friedrich dem Großen während seiner Kutschfahrten nach Sanssouci als Gasthaus. Heute speist man am Schlachtensee immer noch in gediegener Atmosphäre. Die überdachte Sonnenterrasse lädt sowohl bei gutem als auch bei schlechtem Wetter zum Verweilen ein. Gute Weine und abwechslungsreiche, saisonale Gerichte stehen auf der Karte. Und wer mit Kind vorbeischauen möchte, nutzt außerdem den großen Abenteuerspielplatz.
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Hafenküche (Lichtenberg)

Etwas versteckt am Rummelsburger See liegt die Hafenküche, die man entweder über den Uferwanderweg zu Fuß oder ganz mediterran mit dem Boot über die Spree erreicht. Täglich geöffnet hat sie sich als günstige wie leckere Lunchadresse im Kiez rumgesprochen. Aber auch zum üppigen Frühstück oder zum Abendessen sitzen die Lichtenberger hier gern auf der Terrasse. Neben Klassikern wie Fish and Chips, Wiener Schnitzel und dem Hafenburger (auch als Low-Carb-Version) wechselt die Karte saisonal. Im Sommer bietet die Hafenküche außerdem Leckeres vom Grill im Biergarten "Hafenkante" und einen Picknickkorbverleih an. Ahoi!
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Maria Kufeld


Kapitän’s Kajüte (Spandau)

Die Kapitän’s Kajüte in Gatow diente den Briten während der Besatzung schon als Rückzugsort für strategische Besprechungen. 1973 war sogar Ihre Königliche Hoheit, Prinzessin Anne aus England zu Gast und über ihren Besuch höchst erfreut. Das können seit dem Sommer 2009 auch die Berliner wieder behaupten. Da eröffnete das Restaurant mit seinem malerischen Blick über den Fluss wieder seine Pforten. Auf der neuen, großzügigen Havel-Terrasse serviert man in erster Linie Fleisch und Fisch. Bei so viel Stil und Urlaubsfeeling wundert man sich dann auch nicht, dass Kajütenklassiker wie Scholle mit Krabben keine 27,50 DM mehr kosten (Speisekartenstand 1970).
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Söhnel Werft (Zehlendorf)

Diese Adresse ist wirklich noch ein Geheimtipp. Zwischen Berlin und Potsdam-Babelsberg liegt das 8000 Quadratmeter große Werftgelände mit Café, Restaurant und Biergarten direkt am Teltowkanal. Zum tollen Blick aufs Wasser wird hier auch noch richtig gutes Essen serviert. Die Speisekarte liest sich mit Gerichten wie Entrecôte vom Husumer Weiderind oder Havelzander mit Mohnjus wirklich edel. Schmecken lässt man sie sich im Schatten der riesigen Bäume oder direkt am Wasser und bleibt vielleicht gleich noch auf einen Kaffee mit hausgemachtem Kuchen.
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Spindler und Klatt (Kreuzberg)

Erst dinieren, dann tanzen! Im Spindler und Klatt sorgen feine Speisen und schickes Ambiente für den Auftakt zu einem abwechslungsreichen Abend. Chefkoch Marek Oertel setzt auf die panasiatisch europäische Küche mit Gerichten wie Wildkräutersalat mit Wassermelone und Mozzarella, gegrilltes Thunfischsteak oder Kabeljau im Bananenblatt mit Ingwer, Limetten, Misosauce und Wasabistampf. Während man auf der riesigen Terrasse an und auf dem Wasser später zum Cocktail übergeht, verwandelt sich das Restaurant innen am Wochenende mit wenigen Handgriffen in einen Club. Den besucht man nach zwei, drei Jägroni oder Manhattans dann vielleicht gleich noch mit. Schon praktisch!
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Maria Kufeld


Ständige Vertretung (Mitte)

Von Stammgästen liebevoll "StäV" genannt, bezeichnet sich die Ständige Vertretung selbst als "Polit-Kult-Lokal". Kann man wohl so sagen. Adenauer, Brandt, Wowereit, Schröder und Merkel waren schon am Schiffbauerdamm zu Besuch. Und da haben wir noch nicht über die anderen Promis gesprochen, deren Besuche hier als Fotozeugnisse an der Wand hängen. Die Bilder gucken sich in so zentraler Lage in Berlin Mitte auch ein paar Touristen an. Das stört aber spätestens beim ersten frisch gezapften 0,2er Gaffel Kölsch auf der Sonnenterrasse niemanden mehr. Zur Kölner Stange genießen Gäste wahlweise Flammkuchen oder StäV-Klassiker wie das Altkanzler-Filet (Currywurst), Boulette oder Kalbsleber "Berliner Art". 
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Waschhaus Alt-Köpenick (Köpenick)

"O‘ zapft is" im ehemaligen Waschhaus Alt-Köpenick. Und zwar das ganze Jahr. Im denkmalgeschützten Gebäude genießt man auch außerhalb der Oktoberfest-Zeit süddeutsche Schmankerl in uriger Atmosphäre. Die Spezialitäten wie Weißwürstl, Obatzda oder Schweinshax‘n verzehrt man im Sommer am besten auf der Terrasse und genießt dabei den herrlichen Blick auf die Müggelspree. Dabei darf ein gescheites Weißbier natürlich nicht fehlen, das sonntags von 11 bis 15 Uhr beim großen Brunch gut reingeht.
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Quelle: QIEZ
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