• Samstag, 04. Januar 2014
  • von Susanna Gotsch

Top-Listen

Karaoke-Bars in Berlin

  • Karaoke
    Schräg singen ist hier erlaubt! Foto: istockphoto.com

Karaoke wird in Japan und vielen asiatischen Ländern wie ein Volkssport betrieben. Auch hierzulande ist das Singen vorm Monitor längst zu einer beliebten Abendbeschäftigung avanciert. Zwar findet man Karaoke-Bars in Berlin nicht an jeder Straßenecke wie in Tokio oder Seoul, aber fast jeder Bezirk nennt mindestens eine sein Eigen. Die Regeln sind denkbar einfach: schief singen ist ausdrücklich erwünscht. Dann hat man am Ende des Abends gewiss viele neue Freunde gefunden. Sich einmal wie ein Star fühlen? In einer unserer liebsten Karaoke-Bars ist es möglich!

Monster Ronson’s (Friedrichshain)

Kaum fällt man aus der S-Bahn, springen einem die Antlitze einiger Popikonen wie Amy Winehouse oder Jennifer Hudson entgegen. In Monster Ronson’s Karaoke-Bar kann man außer im großen Saal auch gemeinsam in Kabinen singen, was von den meisten Gästen dankend angenommen wird. Schließlich lässt sich im kleinen Kreise (sechs bis 16 Personen) leichter entscheiden, was vom breiten Musiksortiment (es reicht von Rap bis Schlager) gespielt werden soll. Die Karaoke-Bar an der Warschauer Straße hebt sich durch überdurchschnittlich viel Szenepublikum und ein charmant-ranziges Interieur von anderen Etablissements der Stadt ab.
 


Rauschgold (Kreuzberg)

Schräg gekleidete, gutgelaunte und singende Menschen trifft man im Rauschgold allabendlich an. Die offizielle Karaoke-Show, für die das Rauschgold bekannt ist, steigt jedoch nur einmal im Monat. Absolutes Highlight für alle Karaoke- und Schlagerfans ist das Public Viewing Spektakel rund um den Eurovision Song Contest in der Bar. An anderen Abenden treffen sich im Rauschgold Queerköpfe und bunte Gestalten zu Veranstaltungen wie Trixi's Resterampe oder Salon Vinyl. Was dann los ist, sollte jeder selber heraus finden. Nur so viel vorab: der Spaßfaktor ist gigantisch.
 
 

Hafenbar (Mitte)

Seit über 40 Jahren schippert die Hafenbar von Nacht zu Nacht. Schließlich lässt es sich umgeben von Fischernetzen und Wetterleuchten erst recht schön ausgelassen schunkeln und im Rudel singen. Das Seemannsgarn spinnt immer noch der Mann der ersten Stunde - Kapitän Klaus höchstpersönlich. Jeden Samstag steigt in der Hafenbar "Kaptains Karaoke" mit dem legendären Joe Hatchiban aus dem Mauerpark in Begleitung des Fabulösen Fabian. In der „ältesten Bar Berlins“ scheppern dann so richtig die Planken unter den tanzenden Holzbeinen. Übrigens: Die gesamte Innenausstattung stammt von einem alten Bananendampfer namens Theodor Storm.

Marianne (Kreuzberg)

In der Marianne steigt immer eine Party. Die Gäste der hübsch eingerichteten Bar suchen unablässig einen Grund zum Feiern – und finden ihn auch! Wenn die Mariannenbar in Kreuzberg nicht gerade zum Karaoke-Singen einlädt, findet man sich mittwochs ab 19 Uhr zum Doppelkopf ein. Außerdem fest im Programm: gemeinsames sonntägliches Tatort-Schauen. Sind die Kommissare im Ersten einmal nicht im Einsatz, dann bespaßen die als Hollywoodstars verkleideten Bardamen ihre Gäste.
 
 

Green Mango (Kreuzberg)

Das Green Mango öffnete 2006 das erste Mal seine Pforten in Neukölln. Seither musste die Karaoke-Bar wegen steigender Beliebtheit zweimal die Adresse wechseln. In der Kreuzberger Bülowstraße erwartet Karaoke-Fans eine 600 Quadratmeter große Partyzone. Wer hier das Mikro in die Hand nimmt, wird für ein paar Minuten zum Superstar, begleitender Live-DJ, Laufsteg und Spotlight inklusive. Nichts für scheue Rehe. Zirka 150.000 Songs stehen für den großen Moment zur Auswahl. Stammgäste schätzen die Bar trotz Größe immer noch wegen ihre familiären Atmosphäre. Wer am Wochenende mit einer größeren Gruppe Singwütiger feiern möchte, sollte einen Tisch reservieren. An dem kann man in der Gesangspause auch Thai-Food und Cocktails genießen.

 

Norebang Karaoke Bar (Wedding)

Wer im Singen koreanischer Songs versiert ist, der findet im Norebang im Wedding eine hervorragende Anlaufstelle. Darüber hinaus reicht das Angebot der Karaoke-Bar von deutschen Schlagern über englische Popmusik bis hin zu japanischen und chinesischen Titeln. Neben zwei großen Hallen stehen den Sängern auch diverse Räume zur Verfügung, die ab 15 Euro pro Stunde gemietet werden können. Ansonsten zahlen die Gäste ein Eintrittgeld von 6 Euro (ein Getränk inklusive) und können vier Stunden feiern. Weil Singen nicht nur durstig, sondern auch hungrig macht, bietet sich im Anschluss ein Besuch im dazugehörigen koreanischen Restaurant an. 
 
 

Kim’s Karaoke (Kreuzberg)

Versteckt in einem Hinterhof eines Kreuzberger Mehrfamilienhauses befindet sich Kim's Karaoke. Hier können eingefleischte Fans das beliebte Partyspiel in seiner original japanischen Version erleben. So mancher Laie mag sich zunächst etwas vor den Kopf gestoßen fühlen, aber Kenner wissen: so hat eine echte Karaoke-Bar auszusehen. Die Einrichtung ist ein Mix aus steril und trashig. Die Auswahl der Titel reicht von japanischen über chinesische, vietnamesische und koreanische Songs bis hin zu spanischen, türkischen und europäischen. Ein weiterer Indikator für die Qualität des Clubs: Kim’s Karaoke wird von vielen asiatischen Gästen besucht. 



King Karaoke Berlin (Charlottenburg)

Schüchtern darf man nicht sein, wenn man zu King Karaoke pilgert. Denn in der Charlottenburger Karaoke-Bar wird auf einer großen Bühne vor teilweise sehr erfahrenen Profi-Sängern gesungen. Aber keine Angst, ausgelacht wird keiner: Jeder Beitrag wird mit kräftigem Applaus bedacht. So können sich auch Karaoke-Anfänger in die Lebnitzstraße trauen und dem Singspaß frönen. Weil der Raum eher schlauchförmig geschnitten ist, befinden sich an allen Plätzen Monitore, die von dort das Mitsingen ermöglichen. Besonders scheue Lämmer, die lieber unter sich bleiben, können natürlich auch ein Separee für vier bis 30 Leute mieten. Im Repertoire befinden sich 300.000 Songs in sage und schreibe neun Sprachen, da sollte für jeden etwas dabei sein.
 


Mal sehn (Tegel)

Auch die Reinickendorfer lieben Karaoke. Einen Ort zum ausgelassenen Rudelsingen finden sie in unmittelbarer Nähe vom Tegeler See und der Greenwich Promenade - im Mal sehn. Jeden ersten Freitag im Monat lädt die Cocktail-Bar zur großen Karaoke-Party ein. Wer lieber unter sich bleibt, kann täglich einen Chill-Out-Raum zum Karaoke-Singen mieten (ab 10 Euro/Stunde). Vom Bar-Personal bekommt die Meute eine professionelle Einweisung in das Profi-Karaoke-System. Dafür ist die Auswahl an Titeln im Gegensatz zu anderen Bars in Berlin mit 2000 Songs etwas beschränkt, sollte aber zum Üben oder für Ereignisse wie einen Junggesellinnen-Abend oder einen Geburtstag völlig ausreichen.
Quelle: QIEZ
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