• Donnerstag, 17. Juli 2014
  • von Robin Klapprodt

Top-Listen

Unsere 10 Top-Tipps für den Sommer

"Dickes B, Home an der Spree. Im Sommer tust du gut und im Winter tut's weh." Na ja, ganz so hart würden wir es nicht formulieren, aber im Sommer ist in Berlin wirklich alles viel schöner. Wie in jeder Stadt. Unsere Tipps für schöne Stunden unter der Sonne findet ihr hier.

Sommerbad Kreuzberg

Dieses legendäre Berliner Freibad wurde erst kürzlich aufpoliert. Nun wärmt eine neue Anlage das Badewasser der bereits seit Ende April geöffneten Einrichtung. Die Dokumentation "Prinzessinnenbad" setzte dem sogennanten Kreuzberger "Prinzenbad" vor einigen Jahren ein kleines Denkmal. Doch wer meint, hier würde man nur auf die im Film porträtierten halbstarken Kreuzberger Jugendlichen treffen, der irrt sich. Das Freibad ist bei Berlinern aller Altersklassen und bei Familien sehr beliebt, hat es doch eine Menge Programm für einen kurzweiligen Sommertag mitten in der Stadt zu bieten. Es gibt zwei 50-Meter-Schwimmbecken, ein Nichtschwimmerbecken mit wirklich rasanter Rutsche und Wasserfontänen, sowie ein Planschbecken, einen tollen Spielplatz mit Matschgarantie und eine sonnige Liegewiese. Natürlich wird mit kleinen Snacks auch fürs leibliche Wohl gesorgt.
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Friedrichshagen am Müggelsee

Nach seiner Gründung durch Friedrich den Großen 1753 entwickelte sich Friedrichshagen im neunzehnten Jahrhundert von einer Arbeitersiedlung zu einem Künstlerdorf. Bekannt wurde der heutige Ortsteil von Treptow-Köpenick vor allem durch den "Friedrichshagener Dichterkreis", eine Vereinigung deutscher Naturalisten, die Ruhe vor der Großstadt Berlin suchten. Zentrum ist die Bölschestraße, die mit ihren malerischen Jugendstil- und Gründerzeitbauten zu einem Bummel einlädt und zahlreiche Galerien und Ateliers beheimatet. Das historische Kino "Union" und das 1930 erbaute "Naturtheater Friedrichshagen" bieten neben Film- und Theaterprogrammen auch Kleinkunstveranstaltungen und Konzerte an, die gerade im Sommer einen Ausflug an den Großen Müggelsee zu einem Erlebnis machen. Der See, dessen Strandbad über 100.000 Besucher jährlich zählt, bildet mit seinen vielen Freizeitmöglichkeiten einen idealen Auftakt oder Abschluss für den Friedrichshagen-Besuch.


Das Autokino (Wedding)

Wer kennt sie nicht, die amerikanischen Coming-of-Age-Filme über die 50er Jahre, den Rock n‘ Roll, den Swing, die Teenager-Liebeleien. Was zu diesen Streifen gehört wie das Ketchup zu den Pommes im Diner, ist das Autokino: Prädigitale Filmmonster toben auf einer im Wind vor- und zurückschaukelnden Leinwand, der Popcorneimer balanciert auf der Handbremse, die Filmmusik knistert aus einem konischen Metalllautsprecher. Ganz so archaisch geht es im Autokino Mitte auf dem Kurt-Schumacher-Damm freilich nicht mehr zu. Der Ton kommt heute aus dem Autoradio, die Filme erstrahlen in UHD-Qualität und das kulinarische Angebot ist groß. Trotzdem werden hier Erinnerungen wach, an die Steve Bolanders und Jim Starks aus Filmen wie "American Graffiti"oder "…denn sie wissen nicht was sie tun", an die gute alte Zeit. Zumindest diejenige jenseits des großen Teichs.
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Grießmühle (Neukölln)

Holzverschläge, eingedellte Autowracks, wucherndes Grünzeug. Wer den etwas anderen Biergarten sucht, wird in Neukölln fündig. Die Grießmühle ist ein Areal, auf dem früher eine Nudelfabrik stand und das mittlerweile als Konzert- und Eventlocation genutzt wird. In schäbig-schickem Ambiente können hier Nachwuchsmusiker in die Tasten hauen bzw. die Saiten schwingen lassen, es gibt Floh- und Kunstmärkte, und ein Schotte namens Neil Numb veranstaltet regelmäßig das englischsprachige Comedy-Programm "Baum Haus Comedy Open Air". Das Konzept fordert beides: Open Minds und Open Doors. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber gern gesehen. Und wem das zu viel ist, der lässt sich einfach mit seinem Bierhumpen unter einem Baum nieder und genießt die Sonne der Sonnenallee. Wenn sie denn scheint.
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Rund um den Ludwigkirchplatz (Wilmersdorf)

Ein Kleinod mitten in Berlin-Wilmersdorf. Einen Steinwurf vom Kudamm entfernt und doch eine andere Welt. Der Ludwigkirchplatz mit seinen Cafés, Bars und Geschäften erinnert vor allem im Sommer an die schattige Leichtigkeit norditalienischer Großstädte, an die Piazza Fontana in Mailand oder die eleganten Ecken Turins. Wenn die Lindenbäume ihr sattestes Grün tragen, ist dieser Altbaukiez aus Gründerzeit- und Art-Deco-Häusern ein sehr lebendiges Viertel, eingerahmt von der Bundesallee im Osten und der Brandenburgischen Straße im Westen. Die Berliner Luft duftet hier international, nach Schawarma, Burgern oder Wasabi, und es findet garantiert jeder den passenden Snack, den Lieblingskaffee oder den richtigen Drink. Gediegen geht es zu bei "Zigarren Herzog", nahezu festlich in der "Weinkost", und wer gerne italienisches Essen zu guten Preisen genießt, dem sei die "Pizza Factory" in der Pariser Straße ans Herz gelegt.

Ludwigkirchplatz Wilmersdorf

Für Flaneure und Genießer

Wilmersdorf


Eisdiele Fräulein Frost (Neukölln)

Fräulein Frost im Reuterkiez ist eine der beliebtesten Anlaufstellen für kalten Genuss in ganz Neukölln. Die abenteuerlustigen Gäste probieren hier Ziegenmilch-Erdbeer oder Gurke-Zitrone-Minze, nicht nur Kinder erfreuen sich aber auch an klassischen Sorten wie Vanille oder Schokolade. Ein Geheimtipp ist das Erdnussbuttereis. Natürlich verkauft dieses Eiscafé in Neukölln hausgemachtes Eis mit Bio-Zutaten – das Fräulein Frost ist ein Ort für Genuss ohne Reue. Im April letzten Jahres hat in Tempelhof in der Manfred-von-Richthofen Straße, Ecke Badener Ring, eine weitere Filiale eröffnet.
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Beach Mitte

Lust auf Baggern? Das geht in Mitte nicht nur im Club, sondern auch am Nordbahnhof. Zwischen der Caroline-Michaelis-Straße und der Gartenstraße befindet sich Europas größte innenstädtische Beachvolleyballanlage. 50 Felder stehen bereit, es werden Kurse und Turniere angeboten, und wer spontan vorbeischauen möchte, kann die Bälle mieten. Es empfiehlt sich jedoch im Voraus zu buchen, die Nachfrage ist groß. Außerdem bietet "Beach Mitte" zahlreiche Specials wie Strandpicknicks, Salsa-Partys und Kinderbetreuung an.
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Körnerpark (Neukölln)

Der im Neobarock erbaute und inzwischen denkmalgeschützte Körnerpark in Neukölln zählt zweifelsohne zu den schönsten Grünanlagen der Stadt. Anfang des letzten Jahrhunderts in einer stillgelegten Kiesgrube angelegt, wird der Park von Jonasstraße und Schierker Straße eingefasst und liegt bis zu sieben Meter tiefer als die angrenzenden Gebäude. Er ist streng axial aufgeteilt, die Vegetation besteht vor allem aus Platanen- und Staudengewächsen. Architektonische Highlights sind die prachtvolle Stufenkaskade mit Springbrunnen und die efeubewachsene Orangerie, in der sich auch das "Café im Körnerpark" und die "Galerie im Körnerpark" befinden. Hier kann man sich Köstlichkeiten wie den "Limetten-Cheesecake" schmecken lassen und Ausstellungen über zeitgenössische Kunst sowie zeitgeschichtliche Themen anschauen. Ein weiterer Höhepunkt sind die vielen Konzerte und Open-Air-Veranstaltungen, die während der Sommerzeit im "Sanssouci Neuköllns" stattfinden.
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Botanischer Garten (Steglitz)

Wer es mal ruhiger angehen und sich von einer anstrengenden Partynacht erholen möchte, der findet in Steglitz einen der größten botanischen Gärten der Welt. Das zur Freien Universität gehörende Areal misst stolze 43 Hektar und beheimatet rund 22.000 Arten aus aller Herren Länder. Dominiert wird die Szenerie vom gewaltigen Jugendstil-Tropenhaus, in dem bizarre Kakteen und andere tropische und subtropische Gewächse bewundert werden können. Im Sommer bietet sich vor allem ein ausgiebiger Spaziergang durch die geografischen Anlagen an, in denen die Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung gezeigt werden - einfach mal zu Fuß von Amerika nach Indien.
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Grillen auf dem Wannsee

Das macht man nun nicht alle Tage: Grillen auf, nicht am See, und zwar mit einem Grillboot, das Platz für bis zu zehn Personen bietet. Man muss dabei übrigens nicht wie die Würstchen brutzeln - unter dem Sonnenschirm gibt’s auch schattige Plätzchen. Anlegestelle des Grill-Bootes Wannsee ist die Imchenallee / Kladower Promenadenhafen. Wer möchte, der kann das Catering gleich mitbuchen. Und: Ein Bootsführerschein ist nicht erforderlich.
mehr Infos zum Grillboot-Wannsee

Quelle: QIEZ
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