• Freitag, 14. April 2017
  • von Eve-Catherine Trieba

Top-Liste

Top 10: Vegane Küche in Berlin

  • Vegetarisches Sandwich
    Dieses vegane Sandwich kommt mit Avocado auf den Tisch. Haben kannst du das im Restaurant Rawtastic. Aber es gibt noch mehr tolle vegane Adressen in Berlin ... Foto: externe Quelle - ©Rawtastic

Die folgenden Restaurants in Berlin beweisen, dass veganes Essen Spaß machen kann und – abgesehen von jeder politischen oder gesellschaftlichen Aussage – einfach gut schmeckt!

Lucky Leek (Prenzlauer Berg)

Seit 2011 serviert der "glückliche Porree" im Prenzlberg vegane Küche auf höchstem Niveau. Eine regelmäßig wechselnde Karte überrascht die Gäste mit Karotten-Crème Brûlée, Rote Bete Gnocchi mit Kirschvinaigrette oder Tatar von geräuchertem Meerrettich-Tofu mit Walnuss und Belugalinsen. Für diese Kreationen wurde man als eines von wenigen veganen Restaurants weltweit mit einem Eintrag im Guide Michelin geehrt. Achtung: Samstag und Sonntag werden ausschließlich Mehrgänge-Menüs serviert.
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Restaurant 1990 (Friedrichshain)

Vielleicht kennst du schon das Vegi-Restaurant Cat Tuong in Prenzlauer Berg. Jetzt hat das Familienunternehmen einen Ableger in Friedrichshain: Im 1990 wird auf erprobte Weise auch jedes Gericht authentisch vietnamesisch und rein vegan gekocht. Neu ist, dass die Portionen als Tapas zum Teilen serviert werden. Umso besser, durch die vielfältige Auswahl auf dem Tisch kannst du endlich die Unterschiede von Seitan, Tempeh und Tofu erschmecken. Und du entdeckst, dass jedes Schälchen seine ganz eigene Würze und Sojasauce bekommt und Gerichte wie Kürbis, karamellisierte Birnen oder Dim Sum ungeahnte Geschmackserlebnisse bieten. Außerdem ist das Restaurant eingerichtet wie ein vietnamesisches Wohnhaus im Jahr 1990 – zu dieser Zeit hat sich veganes Essen nämlich endgültig auf dem Speiseplan des Landes festgesetzt.
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Rawtastic (Prenzlauer Berg)

Das Rawtastic halten wir für einen Meister der rohen Food-Kunst . Die veganen Zutaten werden höchstens auf 40 Grad erhitzt, niemals gebraten oder gekocht. Das verlangt eine Extraportion Fantasie bei der Zubereitung. Und mit der können die Inhaber Tugba Tanören und Simon Francis allemal dienen. So werden nicht nur Klassiker wie Burger und Pizza roh interpretiert. Es landen auch energiespendende Sommerrollen, vegane Käsevariationen, Torten oder köstliche Frühstückskombis auf dem Teller. Dazu gibt es leckere Smoothies und Säfte.
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Eve-Catherine Trieba

Satyam (Charlottenburg)

Bereits seit 1989 serviert man in der Goethestraße indische Spezialitäten ganz ohne Fleisch. Der überwiegende Teil der Karte ist vegan, aber auch die meisten vegetarischen Gerichte können auf Wunsch mit Tofu statt Rahmkäse und Sojamilch statt Sahne zubereitet werden. Vor allem die original südindischen Gerichte bieten Abwechslung zum Curry-Einmaleins: zum Beispiel Uttapam (Reispfannkuchen mit eingebackenem Gemüse und Kräutern, Kokoschutney und Sambhar), Dosas (knusprige Reismehlfladen) mit verschiedenen Füllungen oder heiße Reiskrapfen. Alle Rezepte beruhen auf den Grundlagen des Ayurveda. Zu salzig, zu mächtig oder zu scharf ist deshalb kein Gericht.
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Alaska Bar (Neukölln)

Wie viel Spaß vegane Küche machen kann, beweisen im Reuterkiez die leckeren Tapas in der Alaska Bar. Auf dem Teller landen Kleinigkeiten mit spanischen, mexikanischen oder auch asiatischen Einflüssen, etwa Blaukartoffel-Focaccia, Tortilla-Sandwiches und grüne Erbsensuppe. À la carte gibt es das Ganze ab einem Euro – und Montag bis Freitag von 18 bis 21 Uhr sogar umsonst zu jedem bestellten Drink. Auch sehr empfehlenswert: die Pop-up Dinner, die von Zeit zu Zeit von veganen Köchen in der Alaska Bar zelebriert werden. Und wie es sich für eine anständige Bar in Neukölln gehört, dürfen auch Cocktails und Musik nicht fehlen.
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The Bowl (Friedrichshain)

Im Mai 2015 hat dieses Restaurant seine Türen geöffnet – und gehört zu den angesagtesten veganen Adressen der Stadt. Clean Eating nennt sich das Konzept: Alles ist vegan, gluten-, zucker- und zusatzstofffrei. Serviert wird, passend zum Namen, in großen Schüsseln. Die Auswahl fällt zwischen Leckereien wie der Buddha Bowl mit Sumatra-Curry, Wildreis und Avocado, der Macro Bowl mit Tempeh, Cashew-Käse-Sauce und Wakame-Gurken-Salat oder den vielen verschiedenen süßen Bowls allerdings echt schwer. Hingehen, durchprobieren! Lies dazu doch einfach unseren ausführlichen Erfahrungsbericht .
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Ein von THE BOWL (@thebowlberlin) gepostetes Foto am

Eve-Catherine Trieba

Vaust (Charlottenburg)

Ein veganes Wirtshaus? Auch das kannst du in Berlin haben. Bei Diplom-Braumeister Wolfgang Grabolle dreht sich an erster Stelle alles um gutes Bier. Verkauft werden (in der BrewBaker Brauerei in Mitte) hausgebrauter Gerstensaft und andere Bierspezialitäten. Auf den Teller kommt dazu deftige vegane Hausmannskost wie Berliner Soja-Roulade, gefüllt mit Gurken, Zwiebeln und Veggie-Speck, oder Quinoa-Salat mit Petersilien-Kapern-schwarze Oliven-Gremolata, gebratenen Zuccinistreifen und Kürbis-Birnen-Mousse. Die Karte wechselt saisonal und kann online begutachtet werden.
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Sfizy Veg (Neukölln)

Vegane Pizza? Ja, auch das schmeckt lecker, wie dieser Laden in der Treptower Straße beweist. Die nach eigenen Angaben erste vegane Pizzeria Europas serviert tierleidfreie Küche mit Leidenschaft. Das Angebot umfasst Bruschetta, Antipasti, Foccacce, Pasta, Panini und vor allem Pizzen in einer schier unendlichen Auswahl. Ob der hungrige Gast sich nun für Spaghetti alla Sfizy mit Tomatensauce, veganem Ricotta, Thymian, Oliven und Rucola oder eine indisch angehauchte Pizza Tandoori entscheidet, alle Produkte basieren auf rein pflanzlichen Inhaltsstoffen. Vor allem die Pizza überzeugt mit ihrem dünnen, knusprigen Boden und schont sogar das Portemonaie.
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Kopps (Mitte)

Frisch, regional und hochwertig kocht man in diesem Restaurant am Koppenplatz. Hier möchte man zeigen, dass deutsche Spezialitäten auch ohne tierische Zutaten richtig gut schmecken. Den Beweis tritt die Abendkarte mit saisonalen Menüs, Suppen, Desserts und verschiedenen Hauptgerichten an. Darunter sind etwa gefüllter Mangold mit Linsen, Pfifferlingen und Kartoffelpüree oder Lauch-Galette mit Vanille-Peperonata, Frühlingszwiebeln, Schmand und Zitronen-Verbene. Darüber hinaus gibt es eine gut sortierte Bar mit leckeren Cocktails. Samstags und sonntags wird bis 16 Uhr ein umfangreiches veganes Brunchbuffet auf die Beine gestellt.
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Eve-Catherine Trieba

Burrito Baby (Neukölln)

Vom Stil her typisch Neukölln und kulinarisch weit vorne: Im kleinen, sympathischen Imbiss-Restaurant in der Pflügerstraße gibt es mexikanisches Streetfood, nur ein bisschen langsamer als bei den üblichen Fastfood-Straßenständen. Ewig warten musst du aber nicht der Slogan just a little slower bezieht sich in erster Linie auf die Sorgfalt, mit der das Essen gemacht wird. Auf der Speisekarte stehen vegetarische und vegane Burritos, Tacos und Quesadillas. Wenn du es pikant magst, ist die Scharfe Mama etwas für dich: Burritos mit Pinto-Bohnen, Soja-Geschnetzeltem, grüner Salsa, Jalapos, Reis, Salatstreifen, Koriander, Käse und saurer Sahne. Auf Wunsch werden Käse und Sahne bei allen nicht-veganen Gerichten durch Cashew-Creme ersetzt. Ebenfalls einen Versuch wert: die hausgemachte Limetten-Limonade.
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Quelle: QIEZ
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