• Dienstag, 05. Mai 2015
  • von Eve-Catherine Trieba

Stunde der Gartenvögel

Zähle deine Piepen!

  • Stunde der Gartenvögel
    Mit der ganzen Familie auf Vogel-Pirsch! Foto: externe Quelle - ©NABU / S. Hennigs

Berlinweit - In Gärten, Parks und auf Balkonen ist derzeit einiges los. Schließlich lässt unsere heimische Vogelwelt den Frühling nicht ungenutzt verstreichen und baut, balzt und trillert was das Zeug hält. Die "Stunde der Gartenvögel" hat geschlagen - der perfekte Zeitpunkt, um als Hobby-Forscher wichtige Daten zum Vogelbestand in unserem Siedlungsraum zu sammeln.

Bereits zum elften Mal organisiert der NABU in diesem Frühjahr die erfolgreiche Aktion, in deren Rahmen Naturfreunde drei Tage lang jeweils eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, auf ihrem Balkon, in ihrem Lieblingspark, auf einem Friedhof oder im Hinterhof zählen. Wo beobachtet wird, ist eigentlich egal - Hauptsache der Standort befindet sich in einem Siedlungsbereich und nicht in der freien Natur. Schließlich wollen die Naturschützer bei der "Stunde der Gartenvögel" wichtige Daten über die Bestände in Stadt und Dorf sammeln. Gerne kann man im Aktionszeitraum 8. bis 10. Mai auch mehrmals an verschiedenen Orten zählen.

Blaumeisen lieben alte Bäume! (C) F. Hecker Blaumeisen lieben alte Bäume! (C) F. Hecker
Und so funktioniert das Ganze: Beobachte eine Stunde lang von deinem gewählten Standort aus die rastenden und vorbeifliegenden Vögel. Notiere jeweils die höchste Anzahl einer Art, die du innerhalb deiner Beobachtungsstunde gleichzeitig siehst (so werden Mehrfachzählungen vermieden!). Wenn du in der Vogelbestimmung noch nicht so bewandert bist, hilft dir die Zählhilfe des NABU mit zahlreichen Abbildungen. Bis zum 18. Mai hast du dann Zeit, deine Ergebnisse online, per Post oder sogar telefonisch an die Verantwortlichen weiterzugeben - und damit den Vogelschutz in Deutschland voranzubringen.

Rund 43.000 Menschen beteiligten sich 2014 an der deutschlandweiten Aktion, davon mehr als 1.200 in Berlin. "Je mehr Menschen teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis", betont Anja Sorges, Geschäftsführerin und Pressereferentin beim NABU Landesverband Berlin. "Berlin wird als grüne Stadt mit einer extrem großen Artenvielfalt wahrgenommen. Doch dazu muss man auch die Grünflächen, Biotope und Schutzgebiete in ihrer Qualität erhalten." Die Zahlen sollen zeigen, ob die Bemühungen um Berlins Natur ausreichen. Als Sorgenkinder sind Mehlschwalben, Mauersegler, Amseln und Grünfinken aus den vergangenen Zählungen hervorgegangen, prächtig entwickeln sich dagegen die städtischen Bestände des Feldsperlings, der im Agrarland ums Überleben kämpfen muss.

Alle weiteren Infos sowie Termine rund um die Aktion findest du hier.

NABU Naturschutzbund Landesverband Berlin

Wollankstr. 4
13187 Berlin

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Quelle: QIEZ
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