Internationale Filmfestspiele

Das erwartet euch bei der Berlinale 2014

Bald ist es wieder soweit - vom 6. bis zum 16. Februar dürfen sich Kinofans auf die 64. Berlinale freuen! Also, am besten schon jetzt das Programm sichten.
Bald ist es wieder soweit - vom 6. bis zum 16. Februar dürfen sich Kinofans auf die 64. Berlinale freuen! Also, am besten schon jetzt das Programm sichten.
Vom 6. bis zum 16. Februar 2014 wird Berlin wieder zur internationalen Kinohauptstadt. Wir verraten dir schon jetzt, auf welche Programmhighlights du dich bei der diesjährigen Berlinale besonders freuen darfst, wann es das komplette Programm gibt und du dich endlich auf Ticket-Jagd begeben darfst.

Die 64. Berlinale fächert sich auch in diesem Jahr in zahlreiche Sektionen auf, in denen Cineasten, Familien, Leckermäuler und Liebhaber des experimentellen Kinos gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Im folgenden erfährst du, in welchen Bereichen die Festivalleitung schon vor Erscheinen des offiziellen Programms Ende Januar ein paar Geheimnisse gelüftet hat:

Wettbewerb:

Eröffnet wird die Berlinale 2014 vom Film „Grand Budapest Hotel“ des unnachahmlichen Regisseurs Wes Anderson („Royal Tenenbaums“, „Die Tiefseetaucher“). Eine Weltpremiere, die mit großen Schauspielernamen wie Tilda Swinton, Ralph Fiennes oder Adrien Brody wieder ein einmaligen Erlebnis für die Sinne verspricht. Außer Konkurrenz läuft auch der lang erwartete „The Monuments Men“, für den Regisseur George Clooney wochenlang die halbe Stadt lahm legte und auch in der Region Komparsen castete. Weitere Programmhighlights sind unter anderem das historische Liebesdrama „Die geliebten Schwestern“ von Dominik Graf („Im Angesicht des Verbrechens“) oder die spanisch/kanadisch/französische Coproduktion „Aloft“ von Claudia Llosa, bei dessen Weltpremiere unter anderem Frauenschwarm Cillian Murphy für Menschenmassen am roten Teppich sorgen dürfte.

Panorama:

In dieser Sektion, in der besondere Neuheiten, Debütfilme und Entdeckungen präsentiert werden, stehen unter anderem der deutsche Beitrag „Stereo“ mit prominenter Besetzung (u.a. Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu), die Europapremiere des Films „Calvary“ von John Michael McDonagh (Regisseur des Kino-Hits „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“) mit Brendan Gleeson („Harry Potter“) oder der französische Beitrag „Is the Man Who Is Tall Happy“ von Michel Gondry („Vergiss mein nicht!“, „The Green Hornet“), ein animierter Dokumentarfilm über den linken Vordenker Noam Chomsky, auf dem Programm.

Forum:

Neu: Das Forum fokussiert sich in diesem Jahr auf Dokumentar-, Spiel-, Experimental- oder Kunstfilme im mittellangen Format von 20 bis 60 Minuten. Darüber hinaus wird in diesem Jahr nicht nur das Kino Arsenal bespielt. In der ehemaligen Kirche St. Agnes präsentiert das Forum Expanded Filme in ungewöhnlichem Rahmen und auch die Berlinische Galerie konnte als Partner für Screenings und Sonderveranstaltungen gewonnen werden.

Generation:

Das Programm für die „Generation Kplus“ und die „Generation 14plus“ kehrt 2014 in den gerade wiedereröffneten Zoo Palast zurück. Das Haus der Kulturen der Welt bleibt als Spielstätte jedoch erhalten und zusätzlich werden im Cinemaxx am Potsdamer Platz die Kurzfilme der Sektion gezeigt. Ein kleiner Vorgeschmack gefällig? „Eine dramatische Dreiecksgeschichte vor der Kulisse brennender Wälder. Die Sommernächte bringen kaum Abkühlung, und die Partys werden umso wilder. Die erste Liebe ist geheimnisvoll, und darin liegt für Billie, Danny und Laura eine Gefahr …“ – diese spannende Geschichte verspricht der australische Film „Galore“ von Rhys Graham allen kinointeressierten Jugendlichen.

Perspektive Deutsches Kino, Berlinale Classics und Hommage:

14 Filme, darunter neun abendfüllende sowie fünf mittellange Spiel- und Dokumentarfilme stehen in diesem Jahr auf dem Programm der Perspektive Deutsches Kino. Als besonderes Highlight präsentieren die Berlinale Classics am 9. Februar in der Philharmonie die Welterstaufführung der digital restaurierten Fassung von Robert Wienes Werk „Das Cabinet des Dr. Caligari“ und den Goldenen Ehrenbär erhält in diesem Jahr der Regisseur Ken Loach. Verbunden ist die Auszeichnung mit einer filmischen Hommage, in deren Rahmen unter anderem Loachs TV-Film „Cathy Come Home“ von 1966 oder „Sweet Sixteen“ aus dem Jahr 2002 gezeigt werden.

Noch nicht genug? Auch „Berlinale goes Kiez“, das „Kulinarische Kino“, das „Berlinale Special“ oder die „Berlinale Shorts“ stehen in diesem Jahr wieder auf dem Festivalprogramm.

Der Ticketvorverkauf für die Berlinale 2014 beginnt etwa eine Woche nach Erscheinen des Festivalprogramms. Karten können entweder online (begrenztes Kontingent!), direkt in den Spielstätten, bei den bekannten Vorverkaufsstellen oder an den Ticket-Countern in den Potsdamer Platz Arkaden, dem Haus der Berliner Festspiele oder dem Kino International erworben werden. Gemeinhin gilt: Der Ticketverkauf für die einzelnen Filme beginnt jeweils drei Tage im Voraus, für Wettbewerbswiederholungen vier Tage im Voraus. Karten für den Kinotag am 16. Februar sind von Anfang an erhältlich. Übrigens: Alle Karten sind schnell weg und Kinofans müssen sich an den Kassen die Beine in den Bauch stehen – aber das gehört schließlich zu jeder Berlinale.

„Es ist schon ein ganz besonderes Gefühl, in den Potsdamer Platz Arkaden zwischen all den Filmfans und Touristen in der Berlinale-Schlange zu stehen. Leider braucht man dazu ziemlich viel Muße – oder Urlaub. Schade, dass ich in diesem Jahr nicht dabei sein kann!“

Potsdamer Platz Arkaden, Alte Potsdamer Str. 7, 10785 Berlin

Telefon 030 2559270

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