Kulinarisches Kino

So lecker wird die Berlinale

So lecker wird die Berlinale
Diese erlesene Runde bekocht dich zum kulinarischen Kino (v.l.): Alexander Koppe, Christian Lohse, Eneko Atxa, Tim Raue und Sebastian Frank.
Potsdamer Platz – Die Berlinale hat mit dem kulinarischen Kino eine feine Foodie-Sparte eröffnet, die zwar klein, aber hochkarätig ist. Mit dabei is(s)t Tim Raue mit einer Kino-Weltpremiere, der beseelte 3-Sterne-Koch Eneko Atxa und lecker Streetfood.

Heimlich still und leise hat sich das Kulinarische Kino zur Berlinale als köstliche Eventreihe etabliert. Und wir waren für dich vorgucken! Unter dem Motto Passion Food kommen ziemlich emotionale bis nachdenkliche Streifen auf die Leinwand. Immer mit einem köstlichen Dreh.

Highlight ist die Film, Food & Talk-Sektion, bei der du das passende Menü zum Film kredenzt kriegst und jede Menge Gesprächsstoff wird gleich mitgeliefert. Am Valentinstag gibt’s zum Beispiel zwei ungesehene – weil Weltpremieren – Chef’s Table-Folgen, in der Tim Raue erst zu sehen und später sein Können zu schmecken ist. Noch einen Stern mehr, sprich 3!, packt der baskische Koch Eneko Atxa drauf, der sich in Soul die Frage stellt, wie die Seele ins Essen kommt und wie das Essen in die Seele. Das findest du am besten selbst raus bei vier Gängen mit Anchovis-Emulsion, Austern, Tartar und Schokolade mit schwarzem Tee.

Im Kulinarischen Kino Goes Kiez zeigt die Dokumentation Theater of Life wie einer der weltbesten Köche Massimo Bottura die internationale Kochelite am Topf versammelt. Für seine Initiative Food for Soul kochen René Redzepi vom Noma und Molekulargott Ferran Adrià aus übriggebliebenen Lebensmitteln Essen für Obdachlose. Passend dazu bekommst du danach in der Markthalle Neun das Broken Bread-Menü.

Allen Trinkern unter Euch seien Schumanns Bargespräche empfohlen. Die Münchner Bartender-Legende zieht mit dir durch die Bars und erklärt dir wie ein Drink durch das Weglassen von überflüssigen Zutaten Balance bekommt.

Apropos überflüssig: Dir sind die 95 Euro fürs Film-Menü-Kombipaket zu teuer? Dann kannst du dir die Dokus auch ohne Essen in einem zweiten Screening für 11 Euro anschauen. Komplett kostenlos wird es zur Teatime. Da wird zum Beispiel mit Vorabanmeldung am 14. Februar das Kochbuch Studio Olafur Eliasson: The Kitchen vorgestellt und kleine Gerichte aus der Studioküche serviert. Einfach eine Mail an kulinarisches.kino@berlinale.de schicken und anmelden.

Auch noch nicht ganz nach deinem Geschmack? Dann gönn dir vielleicht einfach das Berlinale Streetfood. Ab 8. bis 19. Februar versorgen dich diverse Foodtrucks mit Leckereien an der Ecke Alte Potsdamer Straße und Joseph-von-Eichendorff-Gasse.

Tickets für Film, Food und Talk (12. bis 16. Februar) kosten 95, für das Kulinarische Kino Goes Kiez (17. Februar) 40 und für alle anderen Filme 11 Euro. Die bekommst du online unter berlinale.de oder an den Verkaufsstellen Potsdamer Platz Arkaden, Kino International, Haus der Berliner Festspiele und Audi City Berlin. Ab 6. Februar täglich von 10 bis 20 Uhr.

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Der Martin-Gropius-Bau in Berlin-Kreuzberg: Ab Juni 2012 werdne iher die Werke der Fotografin Diane Arbus gezeigt.

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