Stadtteil kurz vorgestellt

Pankow

Für Erfrischung an besonders heißen Tagen sorgt der Brunnen im Bürgerpark in Pankow.
Für Erfrischung an besonders heißen Tagen sorgt der Brunnen im Bürgerpark in Pankow.
Pankow ist alles andere als homogen: Ob beschaulicher Dorfanger, teurer Szenekiez mit Gründerzeithäusern oder bekannte Arenen wie die Max-Schmeling-Halle und das Velodrom, diese Vielseitigkeit zieht an und macht den Bezirk zum zweitbeliebtesten Berlins.

Mit einer Fläche von gut 10.000 Hektar, was in etwa der Größe der Insel Sylt entspricht, ist Pankow der zweitgrößte Bezirk der Bundeshauptstadt. So zählen denn auch 13 Ortsteile dazu: Weißensee, Prenzlauer Berg, Blankenburg, Heinersdorf, Karow, Malchow, Pankow, Blankenfelde, Buch, Französisch Buchholz, Niederschönhausen, Rosenthal und Wilhelmsruh.

Obwohl Pankow der einwohnerreichste Bezirk Berlins ist, hat er aufgrund seiner Größe eine relativ geringe Bevölkerungsdichte. Viele innerstädtische Naturschutzgebiete wie das grüne Areal „Am Faulen See“ an der Grenze zu Lichtenberg und Parkanlagen wie der Botanische Volkspark machen den Bezirk vor allem für Familien attraktiv.

Doch auch Touristen kommen auf ihre Kosten. Das Schloss Schönhausen bietet Einblick in die letzten drei Jahrhunderte deutscher Geschichte, in der Galerie Pankow werden aktuelle Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst vorgestellt und die Alte Pfarrkirche „Zu den Vier Evangelisten“ wartet gleichzeitig mit neugotischen Formen aus dem 19. Jahrhundert, dem „Coventrykreuz“ von 1964 und dem namensgebenden Glasfenster „Vier Evangelisten“ von 1959 auf.

Pankow, Breite Straße, 13187 Berlin

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