Ausgezeichnet speisen

Berliner Meisterköche 2012

Seit 1997 zeichnet die Berlin Partner GmbH jährlich die besten Köche in Berlin-Brandenburg aus.
Seit 1997 zeichnet die Berlin Partner GmbH jährlich die besten Köche in Berlin-Brandenburg aus.
Wer kann in Berlin eigentlich am besten kochen? Eine hochkarätige Jury hat sich dieses Themas schon zum 16. Mal angenommen und wie in jedem Jahr auch für 2012 die Besten der Besten gekürt. Wir verraten Ihnen, wo Sie Ihren Gaumen verwöhnen lassen können und welche Restaurants auch sonst einen Besuch wert sind  ...

Bei der Gala der Berlin-Partner, die am 3. November im Hotel Intercontinental stattfand, war er der Star des Abends: Hendrik Otto. Denn er wurde zum Meisterkoch des Jahres 2012 ausgezeichnet. Am Herd steht er im Lorenz Adlon Esszimmer (zwei Michelin-Sterne) im Hotel Adlon, wo er europäisch inspirierte Gerichte serviert. Allerdings sollten Feinschmecker hier auch gewillt sein, für eine Entenbrust à la presse „Lorenz Adlon“ 75 Euro oder für Birne Helene 26 Euro zu bezahlen.

Wer sich vom Aufsteiger des Jahres bekochen lassen möchte, muss den Pauly Saal in der ehamligen Jüdischen Mädchenschule in Mitte ansteuern. Dort sorgt der gebürtige Salzburger Siegfried Danler-Heinemann für Gaumenfreuden der besonderen Art. Viel Wert legt er dabei auf Produkte aus der Region, weshalb der Pauly Saal sogar über ein eigenes Gewächshaus in der Uckermark verfügt. Auszug aus der Speisekarte: Zweierlei vom Linower Hirsch (36 Euro) oder Stubenküken am Spieß (32 Euro).

Für Wein-Freunde und Szene-Liebhaber

Im Hugos im Hotel Interconti offeriert Chefsommelier und stellvertretender Restaurantleiter Michael Köhle an die 800 Weine, er wird gerne „Botschafter des Weines“ oder „Virtuose“ genannt. Nun kommt ein neuer Titel hinzu: Berliner Gastgeber 2012. Aber nicht nur die Gastfreundschaft und die Weine können sich im Hugos sehen und schmecken lassen, auch die kulinarischen Kreationen (Menü ab 115 Euro) von Thomas Kammeier lohnen einen Besuch.

Klassische Szenerestaurants gibt es in Berlin ja nun nicht gerade wenige. Doch eines darf sich offiziell Berliner Szenerestaurant 2012 nennen: das MANI in der Torstraße. Dort speist man nach spanischer Tapas- oder griechischer Mezes-Manier israelisch-mediterrane Chuzpeles – auch „kleine Schweinereien“ genannt, wie zum Beispiel geröstete Aubergine mit Ziegenkäse (7 Euro), gefüllte Weinblätter (6 Euro) oder Lammrippchen mit Feige (11,50 Euro).


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InterContinental Hotel, Budapester Straße 2, 10787 Berlin

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