Sprossenmanufaktur

Berliner Pflänzchen

Gesund und aus Berlin: In der Sprossenmanufaktur gedeihen Sprossen aus Broccoli, Rettich oder Alfalfa.
Gesund und aus Berlin: In der Sprossenmanufaktur gedeihen Sprossen aus Broccoli, Rettich oder Alfalfa.
Um das Image der Sprosse war es im Verlauf der EHEC-Epidemie nicht gut bestellt. Das bekam auch die Sprossenmanufaktur Berlin zu spüren. Glücklicherweise hat sich das Geschäft um die zarten Pflanzen wieder erholt.

„Was macht ein arbeitsloser Agraringenieur aus Schwaben, der nach Berlin geworfen wird?“ Als Klaus Schacherer sich diese Frage stellte, kam er auf Sprossen. Gemeinsam mit Betriebswirt Wolfgang Funkhauser (50) zieht der 53-Jährige in seiner Friedrichshainer Manufaktur Sojabohnen-, Radieschen- oder Senfsprossen groß.

Die Samen kommen in eine große Drehtrommel und werden dort ordentlich bewässert, bis die zarten Pflänzchen ihre Hülsen verlassen. Die Sprossen werden anschließend in kleinen Päckchen, Säcken oder Kisten verschickt, je nachdem, ob es für einen Großkunden oder den Bioladen um die Ecke sein soll. Bis zu 100 Kilo Sprossen liefern Schacherer und Funkhauser täglich aus.

Doch das Geschäft florierte schon einmal besser. Durch die EHEC-Krise vergangenes Jahr gerieten die Sprossen in Verruf. „Für uns war das ein Totalzusammenbruch“, blickt Funkhauser zurück. Die beiden Geschäftsmänner mussten die Sprossenmanufaktur zwischenzeitlich schließen. Inzwischen hat sich die Lage aber wieder eingependelt. „Unsere Sprossen stehen für Gesundheit und Geschmack, darauf kann man vertrauen“, ist sich Funkhauser sicher.


Quelle: Der Tagesspiegel

Sprossenmanufaktur GbR, Boxhagener Straße 56, 10245 Berlin

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