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Top 10: Restaurants mit Berliner Küche

Top 10: Restaurants mit Berliner Küche
Königsberger Klopse: eine Berliner Spezialität, selbst wenn sie ursprünglich nicht aus der Stadt kommen.
Die Berliner Küche ist rustikal und deftig und wurde über die Jahrhunderte vor allem von Einwanderern geprägt. Von Königsberger Klopsen und Bollenfleisch bis Hoppel Poppel und Kutschergulasch – in diesen urigen Restaurants wird üppig geschlemmt.

Marjellchen (Charlottenburg)

Die traditionelle Berliner Küche wurde durch Einwanderer geprägt – etwa aus Schlesien, Ostpreußen, Mecklenburg und Pommern. Im Marjellchen werden noch viele Gerichte nach solchen alten Rezepten gekocht. Das hat Seltenheitswert in Berlin. Neben Klassikern wie Königsberger Klopsen oder Kalbsleber Berliner Art serviert die sympathische Patronin Ramona Azzaro vor allem deftig-süße Schmorgerichte mit Backobst oder Kümmel wie man sie in Ostpreußen und Pommern so sehr liebt. Etwa geschmorten Schweinekamm mit Backpflaumen und Hefekloß oder das Zwiebelfleisch Lorbass, bei dem es sich um Gulasch vom Schwein handelt, natürlich mit viel Zwiebeln, Kartoffeln und Sauerkraut. Die Einrichtung wirkt wie aus der Zeit gefallen: etwas altbacken, aber irre gemütlich. Unbedingt reservieren!
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Schöneberger Weltlaterne (Schöneberg)

Ob Hackbraten, Boulette, Leberknödelsuppe oder Kohlrouladen: in der Schöneberger Weltlaterne steht original Berliner Küche im Mittelpunkt. Dazu ein frisch gezapftes Bier und gemütlich rustikale Einrichtung – es ist so einfach, die Berliner glücklich zu machen. Aber auch Nicht-Einheimische werden sich in der Alt-Berliner Restauration wohlfühlen und das Lokal garantiert nicht hungrig verlassen. Wenn Wirtin Angelika in guter Stimmung ist, und das kommt nicht selten vor, nimmt sie gern das Mikro zur Hand und stimmt ein Liedchen an.
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Max und Moritz (Kreuzberg)

Schon mal Hoppel Poppel gegessen? Das ist die Berliner Version vom Bauernfrühstück, das mit Kassler verfeinert wird. Wer original Berliner Küche wie diese probieren will, kommt an dieser Kreuzberger Institution Max und Moritz kaum vorbei. Im denkmalgeschützten Alt-Berliner Wirtshaus, das 1902 eröffnet wurde, stammt vieles noch aus der Gründerzeit. Die Fliesen und Wandreliefs, das Mobiliar, die schönen Stuckarbeiten im Kleinen Saal oder die Glasmalereien im Ballsaal erzählen von der über hundertjährigen Geschichte. Aus der Küche kommen natürlich Berliner Eisbein, Königsberger Klopse oder Bollenfleisch – das ist ein mit Schwarzbier geschmortes Lammragout mit grünen Bohnen, Möhren und Kartoffeln.
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Dicker Engel (Moabit)

Hier gibt es Fassbrause – immerhin eine Berliner Erfindung – tatsächlich noch vom Fass. Die Schnitzel sind groß und saftig, die Leber wird nach Berliner Art mit Äpfeln und gebratenen Zwiebeln serviert und die mächtigen Eisbeine sind kaum zu schaffen – und das zu ziemlich moderaten Preisen. Über allem wacht eine überlebensgroße Skulptur, die einem ziemlich dicken Engel ähnelt.
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Tisk Speisekneipe (Neukölln)

Auch das ist Berliner Küche, aber ohne an der Tradition zu kleben. Passenderweise hat sich das Tisk in Räumlichkeiten eingerichtet, die vor längerer Zeit mal eine Eckkneipe waren. Grüne Kacheln und Vintage-Tische erinnern an vergangene Zeiten, die Beleuchtung oder der Tresen wirken dagegen modern. Hinter dem Tisk stehen die jungen Köche Martin Müller und Kristof Mulack, die schon in der gehobenen Gastronomie gearbeitet haben. Und die kombinieren auch auf der Speisekarte munter Klassiker wie Jurkensalat, Senfeier oder Broiler im Janzen mit ihren eigenen Ideen. Neben den Hauptgerichten à la carte, die an den Tischen serviert werden, gibt es am Tresen Drei- oder Fünf-Gänge-Menüs mit Überraschungseffekt. Außerdem kann man den Köchen von dort aus bei ihrer Arbeit zusehen.
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Zur letzten Instanz (Mitte)

Dieses Wirtshaus ist im Jahr 1621 als Trinkstube erstmals aktenkundig geworden. Heute gilt es als ältestes Restaurant Berlins. Sogar Napoleon soll sich hier am Kachelofen bedienen lassen haben. Einige Teile des historischen Interieurs sind noch immer erhalten. Ihren heutigen Namen bekam die letzte Instanz in den 20er Jahren, als in der Nachbarschaft ein Gerichtsgebäude entstand. Bestseller sind die Zeugen-Aussage, hinter der sich Eisbein mit Rieslingkraut und Erbspüree versteckt, sowie das Kreuzverhör mit Kalbsleber, Frühlingslauch und süßen Äpfeln. Außerdem: Bouletten, Königsberger Klopse oder Kohlrouladen.
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Dicke Wirtin (Charlottenburg)

Der Name dieser urtypischen Berliner Kneipe geht auf Anna Stansbeck zurück. Die dicke Wirtin beglückte einst ihre Gäste, darunter viele Studenten, Künstler und Schauspieler, mit deftigen Eintöpfen, Schmalzstullen oder Schweinebraten. Ungebrochen ist die Anziehungskraft des Kneipen-Urgesteins auf Kiezbewohner und Gäste von überall her. Sie alle lieben die riesigen Portionen mit Klassikern der Berliner Hausmannskost, zum Beispiel die Leber Berliner Art mit geschmorten Zwiebeln, Äpfeln und Stampfkartoffeln. Achtung: Bei der Schnitzelbestellung kommen gleich zwei Scheiben Fleisch auf den Teller. Und wie wäre es als Absacker mit einem Spargelschnaps?
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Zur Alten Laterne (Köpenick)

Das Besondere an diesem kleinen Altberliner Wirtshaus in der Köpenicker Altstadt ist die liebevoll zusammengetragene Einrichtung. Über Jahrzehnte hat der Wirt gemeinsam mit der bereits verstorbenen Charlotte von Mahlsdorf, der Gründerin des Berliner Gründerzeitmuseums, Raritäten und Kitsch aus nicht mehr existierenden, historischen Kneipen gesammelt. Sie stammen aus dem Scheunenviertel und aus Alt-Köpenick. In der Alten Laterne haben sie eine neue Heimat gefunden. Auf den Teller kommen Klassiker wie Hoppel Poppel, Berliner Leber, eine deftige Kutscherstulle oder Fisch aus der hauseigenen Räucherei.
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Sophieneck (Mitte)

Gleich vorab: Im Sophieneck ist die Touristendichte sehr hoch. Eine Falle ist es trotzdem nicht. Hier gehen auch die Berliner gern essen. Authentische Berliner Küche, wenn sie denn gut zubereitet wird, schmeckt eben immer. Besonders zu empfehlen: die hausgemachten Berliner Bouletten mit warmen Kartoffel-Speck-Salat für den kleinen Hunger. Oder, etwas üppiger, die Eisbeinsülze mit Bratkartoffeln und der Sauerkrautauflauf mit Kassler.
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Engler’s Unikat (Friedrichshain)

„Geht nicht, gibt’s nicht“ lautet das selbst gewählte Credo des Teams von Engler’s Unikat. Im herrlich altmodisch eingerichteten Restaurant in der Samariterstraße geht man gerne auf die Wünsche der Gäste ein. Wenn bei der umfangreichen Speisekarte denn noch welche offen bleiben. Denn es gibt über 15 Schnitzel-Variationen oder sechs Salatteller. Und eben auch „neu entdeckte“ Berliner Küche wie Berliner Leber – unter der Überschrift „Krichste nur bei uns so“ –, Senfeier und Schweinebraten. Wer auf bodenständiges, leckeres Essen in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre steht, sollte sich dieses Unikat mal anschauen.
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