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Top 10: Naturbadestellen in Berlin

Top 10: Naturbadestellen in Berlin
Abgetaucht! In und um Berlin gibt es erstaunlich viele Naturbadestellen.
Große und kleine Wasserratten müssen für den Badespaß in Berlin nicht unbedingt tief in die Tasche greifen. Wir haben einige der schönsten kostenlosen Uferplätze an Flüssen und Seen für dich zusammengestellt.

Schlachtensee (Zehlendorf)

Ein Klassiker unter den Badeseen im Westen der Stadt ist der Schlachtensee. Die Badebuchten längs des sieben Kilometer langen Rundwegs um den See sind im Sommer gut gefüllt. Trotzdem braucht es nicht all zu viel, um ein idyllisches Uferplätzchen zu erobern. Wer es gesellig mag, der tummelt sich am  Nordostufer und unterhalb des S-Bahnhofs Schlachtensee auf den großen Liegewiesen. Die Schönheit des baumumschlossenen Sees kann man am besten am Nordostufer genießen – oder vom eigenen Schlauchboot aus.
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Großer Müggelsee (Köpenick)

Der Müggelsee ist der größte Berliner See und lädt mit seinem klaren Wasser und dem sanft abfallenden Ufer die ganze Familie zum Baden ein. Neben dem Strandbad Müggelheim warten vor allem am Ost- und Südufer des Sees zahlreiche schöne Strände auf die Besucher. Auch sonst gilt es viel zu entdecken: Das Ausflugsziel Müggelsee lockt mit einem Naturlehrpfad, einem Museum im Wasserwerk oder auch dem beschaulichen ehemaligen Fischerdorf Rahnsdorf. Auch für eine tolle Radtour mit vielen Badepausen ist der Müggelsee genau der richtige.
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Krumme Lanke (Zehlendorf)

Alle, die es noch etwas ruhiger mögen, machen sich lieber auf zur benachbarten Krummen Lanke. Hier findet man vor allem in den Morgen- und Abendstunden zwischen den Bäumen noch viele einsame Badebuchten. Die Wasserqualität des Sees ist ausgezeichnet. Vom U-Bahnhof Krumme Lanke ist das Gewässer in 15 Minuten fußläufig zu erreichen. Die etwas abgeschiedene Lage schützt vor Massenandrang und macht den See zu einem idealen Ausflugsziel für Familien. Nur an Stellen, an denen das Ufer steiler abfällt, sollte man Vorsicht walten lassen. Ansonsten steht dem Badevergnügen nichts im Weg.
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Flughafensee (Tegel)

Im Osten des Volksparks Jungfernheide liegt dieses künstlich angelegte Gewässer. Am Südwestufer des Sees befindet sich ein Vogelschutzgebiet, doch im Norden findet man verschiedene kleine Strände, an denen das Baden möglich ist. Es gibt viel Sand, allerdings nur wenige Bäume – also Sonnenschutzcreme nicht vergessen! So ausgerüstet, kann man beim Sonnenbad unbesorgt die Flieger des noch immer nicht geschlossenen Flughafens beobachten.
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Straussee (Strausberg, ca. 40 Kilometer östlich von Berlin-Mitte)

Gerade für Familien und Taucher ist der Straussee eine wahres Mekka, auch wenn er außerhalb der Stadtgrenze liegt. Denn der klare, mit Grundwasser gespeiste Badesee ist so sauber, dass man bis zu sieben Meter tief sieht. Badebesucher können sich in der ansässigen Tauchschule das nötige Know-How beibringen lassen oder den See von oben aus mit Leihbooten erkunden. Neben Naturbadestellen mit sandigem Ufer liegt auch ein kleines, historisches Freibad aus den 30er Jahren am See – Süßes aus dem Kiosk und Wasserrutschen sorgen für glänzende Kinderaugen und entspannte Eltern.
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Saatwinkel (Spandau)

Auch im Tegeler See gibt es einige Naturbadestellen, die ohne Eintritt genutzt werden können. Zum Beispiel die Badestelle Saatwinkel. Die Wasserqualität war in den letzten Jahren immer ausgezeichnet, man kann Boote, Gänse und Enten beobachten, zudem gibt es in der Nähe einen Imbiss sowie Parkmöglichkeiten. An heißen Tagen kann es allerdings ganz schön voll werden. Wer nicht nur schwimmen und planschen will, kann einen Spaziergang am Ufer des Sees unternehmen.
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Ein Beitrag geteilt von Einhard (@einhard) am Mai 5, 2019 um 1:27 PDT

Havelbadestellen Unterhavel (Spandau, Grunewald, Zehlendorf)

Längs der Havel gibt es unzählige Möglichkeiten zum Baden. Die Lieper Bucht, zwischen Havelchaussee und der Insel Lindwerder gelegen, ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Das klare Wasser wird hier nur langsam tiefer und der feinsandige, saubere Strand ist eine ideale Spielfläche. Die abgeschiedene Lage macht auch das Kuhhorn zu einem Traumziel für Sommerausflüge. Es gibt einen wunderschönen Sandstrand, klares Wasser und viel Platz für das eigene Handtuch. Zu erreichen ist die Badestelle am besten mit dem Fahrrad. Entweder quer durch den Grunewald oder von der Havelchaussee aus über die Straße am Schildhorn.
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Bürgerablage Oberhavel (Spandau)

Aus der Altstadt Spandau gelangt man in einer Viertelstunde an diesen beliebten Sandstrand, an dem sich schon seit über 100 Jahren die Hauptstädter in der Sonne räkeln. Der Strand ist schön breit und einige Bäume sorgen an den Rändern für natürlichen Sonnenschutz. Im Sommer wird der Badebereich von Rettungsschwimmern überwacht. Netter Bonus: Gleich nebenan versorgt ein Wirtshaus mit Biergarten die hungrigen Badegäste.
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Teufelssee (Grunewald)

Mit nur rund zwei Hektar Wasserfläche gehört der Teufelssee zu den kleineren Badestellen in Berlin. Dennoch lohnt sich ein Ausflug in den Norden des Grunewalds. Der idyllische Waldsee lädt mit einem dichten Baumbestand und guter Wasserqualität zum Verweilen und Schwimmen ein. Kurzentschlossene müssen dabei nicht aufs Badevergnügen verzichten, denn schon seit vielen Jahren gilt der Teufelssee als Ausflugstipp für Nacktbader. Vom S-Bahnhof Grunewald führen einsame Waldwege ans Wasser – auch das im Stadtgebiet einzigartige Naturschutzgebiet Kiesgrube kann auf einem Spaziergang erkundet werden.
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Ein von @hasdala geteilter Beitrag am Mai 27, 2017 um 10:09 PDT

Langer See (Köpenick)

Auch am Langen See kann man Flieger beobachten – hier sind es jedoch diejenigen vom Flughafen Schönefeld. Der sogenannte See ist eigentlich eine breite Stelle der Dahme, doch das tut dem Badevergnügen natürlich keinen Abbruch. Abgesehen von dem kostenpflichtigen Strandbad Wendenschloss und dem Strandbad Grünau findet man an beiden Ufern des Sees verschiedene schöne Sandstrände. Allerdings sind sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen, Ausflügler sollten also ihr Rad mitbringen. Die Fähre setzt von Grünau zum Wendenschloss über und bringt einen auch mit Gepäck ans andere Ufer.
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Tipp: Wenn ihr auch bei allen anderen Berliner Badestellen auf Nummer sicher gehen wollt, checkt doch immer vorab die Wasserqualität. Vor allem bei großer Hitze können Blaualgen, Keime, Bakterien und Co. nämlich kurzfristig für Veränderungen sorgen. Die aktuellen Wasserwerte findet ihr z.B. hier: http://www.badegewaesser-berlin.de

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