STADTTEIL KURZ VORGESTELLT

Wilmersdorf

Im Sommer ist es hier noch grüner: Ludwigkirchplatz in Wilmersdorf.
Im Sommer ist es hier noch grüner: Ludwigkirchplatz in Wilmersdorf.
In Wilmersdorf treffen Geschichte und kulturelles Stadtleben aufeinander. Die Schaubühne am Lehniner Platz, eines der bekannten Theaterhäuser Berlins,  ist Anzugspunkt für Touristen und Hauptstädter. Am Fehrbelliner Platz kann man hingegen einen der ältesten Plätze Berlins bewundern.

Der Ortsteil Wilmersdorf gehört zum Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, erstreckt sich auf 7,16 km² Fläche und ist damit größer als Gibraltar, hat aber mehr als dreimal so viele Einwohner (94.633, Stand: 30. Juni 2012) wie das britische Überseegebiet an der Südspitze Spaniens.

Wilmersdorf liegt auf der Teltow-Hochfläche im Südwesten Berlins und wartet mit viel Grün auf: Preußenpark, Fennsee und Volkspark Wilmersdorf und bieten den hier ansässigen Berlinern Erholung pur. Der Ludwigkirchplatz mit Straßencafés, Springbrunnen und der St. Ludwig-Kirche lädt ebenfalls zum Verweilen ein. Auch die Läden rund um den Prager Platz und der Kunst- und Trödelmarkt auf dem Fehrbelliner Platz wirken anziehend auf Flaneure jeden Alters.

Den historischen Kern des Ortsteils bildet die Wilhelmsaue mit der Evangelischen Auenkirche, die zwischen 1895 und 1897 erbaut wurde. Nicht weit von dort, in der Wilhelmsaue 126 liegt das älteste Haus von Wilmersdorf, das Schoeler Schlösschen. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 1765 errichtet, dokumentiert auf eindrucksvolle Weise die Lebenskultur des jungen Großbürgertums und soll laut der Stiftung Denkmalschutz Berlin auch in Zukunft wieder „ein Ort der Begegnung und der Pflege bürgerlicher Kultur“ werden.

Wilmersdorf, Wilhelmsaue 126, 10715 Berlin

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