Fairer Online-Handel

Start-up macht Online-Riesen Konkurrenz

Start-up macht Online-Riesen Konkurrenz
Bei Fairnopoly bekommt jeder ein Stück vom Kuchen.
Mit "Fairnopoly", dem ersten fairen Online-Marktplatz, möchte ein junges Berliner Start-up-Team herkömmlichen Verkaufsplattformen wie Ebay oder Amazon Konkurrenz machen. Es werden Unterstützer gesucht, die bereit sind, die Idee per Crowdinvesting zu unterstützen.

Unter dem Motto „dreh‘ das Spiel um“ wollen junge Berliner Unternehmer den nachhaltigen und verantwortungsvollen Konsum fördern und den Verbrauchern eine Alternative zu den Branchenriesen Ebay und Amazon aufzeigen. Auf dem neuen Online-Marktplatz Fairnopoly, der voraussichtlich im März online gehen wird, kann man wie auf den bekannten Plattformen neue und gebrauchte Dinge kaufen und verkaufen. Darüber hinaus erhalten faire Verkäufer Sonderkonditionen: Für den Verkauf von fair gehandelten Produkten fällt nur die Hälfte der Verkaufsprovision an.

Die angebotenen Waren müssen dabei nicht zwangsläufig mit einem der gängigen „Fair Trade“-Siegel gekennzeichnet sein. „Viele Produzenten und kleine Händler können sich die Kennzeichnung durch ein Siegel nicht leisten. Da wir auch diesen Anbietern auf ‚Fairnopoly‘ eine Plattform bieten wollen, dürfen bei uns auch kleine Sozialmanufakturen aus Deutschland und Verkäufer, die in einem Fragebogen über Herkunft und Produktion ihrer Waren Auskunft geben, mitmachen“, erklärt Vertriebsleiterin Anne Schollmeyer. Gerade für private Anbieter oder kleine Handwerksbetriebe sei das offene Fairnopoly-Konzept interessant.

Ein faires Unternehmensmodell

Mit ihrer neuen Online-Plattform wollen die Initiatoren auch einen Beitrag zur Korruptionsbekämpfung leisten. Deshalb kommt ein Prozent jeder Transaktion auf Fairnopoly Initiativen zugute, die sich für transparenten Handel einsetzen. Darüber hinaus können gemeinnützige Organisationen den Marktplatz als Spendenplattform nutzen.

Durch die Finanzierung mittels Crowdinvesting können alle Internetnutzer den Aufbau des neuen, fairen Online-Marktplatzes auf startnext.de unterstützen. Mit nur 50 Euro erwerben sie einen Anteil an der „Genossenschaft 2.0.“ – Gewinnbeteiligung inklusive. Der Einstieg ist noch bis zum 1. März möglich. Durch das demokratische Finanzierungskonzept schließen die Unternehmensgründer die Einflussnahme großer Investoren aus. Auch engagierte BerlinerInnen, die kein Geld erübrigen können, sind zum Mitmachen eingeladen. Ob mit dem Verteilen von Flyern oder als ehrenamtlicher Blogger – jeder kann zum Fairnopoly-Helden werden.

Weitere Infos unter info.fairnopoly.de

Start-up macht Online-Riesen Konkurrenz, Erkelenzdamm 59-61, 10999 Berlin

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