Neue Ausstellung

Klosterruine beherbergt Bildhauerei

Die gotische Kirche des Franziskanerklosters wurde ursprünglich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und ist für Berlin ein wichtiges Zeugnis der Architektur-Periode.
Die gotische Kirche des Franziskanerklosters wurde ursprünglich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und ist für Berlin ein wichtiges Zeugnis der Architektur-Periode.
In der Ruine der ehemaligen Franziskanerklosterkirche in Berlin-Mitte eröffnet am 3. Mai eine Ausstellung mit Werken zeitgenössischer Bildhauer. Die Überreste des gotischen Backsteinbaus aus dem 13. Jahrhundert bilden eine beeindruckende Kulisse für die Präsentation moderner Kunst – schon in der DDR machte man sich das zunutze.

Die in der Klosterstraße gelegene Kirchenruine ist ein Zeugnis der Backsteingotik und selbst nach weitreichender Zerstörung durch eine Luftmine im Zweiten Weltkrieg noch ein imposanter Anblick. Nach der Sicherung der Ruine kamen bereits in den 1980er Jahren Ostberliner Bildhauer auf die Idee, das Bauwerk als Ausstellungsort ihrer Werke zu nutzen. Nach der Wende machte sich der Förderverein Klosterruine e.V. die Erhaltung der Ruine als Ort der Kunst zum Ziel. Zwischenzeitlich wurde die historische Bausubstanz gesichert und restauriert – inzwischen finden wieder regelmäßig Ausstellungen auf dem Kirchengelände statt.

Am 3. Mai eröffnet die neueste: Herberge 2013 präsentiert bis Mitte November Arbeiten aus der Bildgießerei Marc Krepp. Es handelt sich um bis zu vier Meter hohe Bronzeskulpturen der Berliner Bildhauer Clemens Gröszer („Großer sinkender Vogel“), Sabina Grzimek („Aus dem Wasser Steigender“) und Trak Wendisch („Einsame Ich-Feier“), die in den immer noch beeindruckenden Resten der Klosterkirche einen bestens geeigneten Hintergrund finden.

Zur Eröffnung am 3. Mai um 18 Uhr spielt der Cellist Young Jin Lee Auszüge aus der Sonate op. 25 Nr. 3 von Paul Hindemith.

Der Eintritt zur „Herberge 2013“ ist frei. Geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr. Weitere Informationen auf der Homepage des Fördervereins.

 

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Klosterruine, Klosterstr. 73 a, 10179 Berlin

Telefon 030 6361213
Fax 030 6361213

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Dienstag bis Sonntag von 12:00 bis 18:00 Uhr

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