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Top 10: Öko- und Abokisten in Berlin

Top 10: Öko- und Abokisten in Berlin
Saisonal, bio oder regional: Bei diesen Abokisten bekommst du nur das Beste.
Du hast Bock auf Öko-Gemüse oder vegane Lebensmittel, aber keine Lust auf den Weg zum Biomarkt? Kein Problem, diese Lieferdienste bringen feldfrische oder gerettete Produkte aus der Region direkt zu dir nach Hause – in gut gefüllten Kisten.

Abokiste Apfeltraum

Auch wenn alle Abokisten regionales und feldfrisches Gemüse vor die Tür bringen, diese Kiste hat uns mit absoluter Super-Frische überzeugt! Und die Äpfel waren, passend zum Abokisten-Namen, ganz besonders knackig und lecker. Alle, die sich gern überraschen lassen, sind bei der Hofgemeinschaft Apfeltraum richtig. Der Hof in Müncheberg hat verschiedene Themenkisten zur Auswahl: die Frühstückskiste, die Mutter- & Kind-Kiste oder die Rohkost-Kiste. Für diejenigen, die Balkon oder Garten begrünen möchten, verschickt der Hof auch junge Pflänzchen (Nutz- und Zierpflanzen) aus der eigenen Gärtnerei und Bio-Saatgut für den Eigenanbau. Außerdem enthielt unsere Kiste eine Ausgabe vom Bio-Lifestyle-Magazin Schrot & Korn und Hinweise für die perfekte Lebensmittellagerung. Mindestbestellwert: 12 Euro.
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Landkorb vom Lindenhof

Hinter diesem Lieferservice steckt der Bauernhof Lindenhof im brandenburgischen Dorf Rohrlack. Viele Produkte stammen aus dem dortigen Demeter-Anbau. Aber auch von anderen regionalen Bio-Höfen kommt ein Rundum-Sorglos-Paket für Öko-Couchpotatoes; und das schon seit 20 Jahren! Zusammengestellt wird deine Lieferung immer nach Saison, entsprechend deiner Auswahl aus über 4.000 Artikeln oder nach Themen. In unserer Probe-Abokiste steckten neben Obst und Gemüse auch Quark, Polenta und Tomatenmark. Genau das, was wir zum Nachkochen der mitgelieferten Landkorb-Rezepte brauchten zum Beispiel Kartoffelspalten mit Polentakruste, Kräuterquark und Feldsalat mit fruchtigem Dressing. Lecker! Kleiner Nachteil: Manchmal wird vorausgesetzt, dass du Dinge wie Walnussöl im Schrank hast, obwohl das nicht unbedingt zur Standard-Küchenausstattung zählt. Dafür steckte noch eine Jahresübersicht für Saison-Gemüse in der Lieferung. Mindestbestellwert: 18,90 Euro.
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Märkische Kiste (Hauptsitz in Tempelhof)

Eine Mischung aus Überraschung und persönlicher Vorliebe: Der Kunde stellt seine Märkische Kiste selbst zusammen oder wählt eine fertig gepackte. Die enthält Obst und Gemüse zum Kochen, zum roh Knabbern oder beides. Im Angebot sind zudem originelle Standardkisten wie die Bürokiste mit gesunden Snacks, die Singlekiste mit Inhalten wie Schokopudding und Kassler und es gibt eine spezielle Smoothie Box oder die Käsekiste. In unserer Regionalkiste haben wir uns über eine Lieferung abseits vom Standard gefreut dazu gehörten neben dem üblichen Kohl und Wurzelgemüse zur Winterzeit auch Shiitake-Pilze oder Friedrichshainer Sprossen. Nach Möglichkeit stammen alle Produkte von Erzeugern aus der Mark Brandenburg. Praktisch: Im Probeabo zahlst du fünf Lieferungen, bekommst aber sechs. Außerdem beinhaltet jeder Kiste die Rezepte der Woche und es gibt keinen Mindestbestellwert  nur eine Liefergebühr von 2,95 Euro.
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Ein Beitrag geteilt von märkische kiste (@maerkischekiste) am Mai 27, 2019 um 2:02 PDT

 

Blattwerk-Gemüsekiste

Rund 100 Kilometer musst du von Berlin aus in Richtung Südwesten fahren, dann erreichst du den Biohof Blattwerk. Gut, dass der sein Obst, Gemüse und Kräuter auch nach Berlin, Potsdam und Umgebung liefert. Die Produkte in der Kiste stammen vor allem aus eigenem Anbau, zum Teil auch von anderen Bio-Höfen aus der Region. Aus dem Angebot der Woche stellst du dir deine Lieferung ganz einfach selbst zusammen oder du überlässt dem Hof die Auswahl für deine Obst- und Gemüsekiste. Wenn du ein Gemüse gar nicht magst, wird das beim Packen auf Wunsch berücksichtigt. Zusätzlich kannst du immer auch Demeter-Brot, Bio-Eier oder Käse in deine Abo-Kiste legen lassen. Zu Weihnachten und Ostern gibt es frisches Lammfleisch vom Hof. Mindestbestellwert: 10 Euro, Lieferpreis 2,50 Euro.
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Ogrosener Landkiste

Zwischen dreißig und vierzig Kulturen baut Gemüsebau Erdreich auf seiner 3,5 Hektar großen Freilandfläche an. Besonders ist neben der großen Gemüse- und Obstvielfalt der Ogrosener Landkiste, dass der Bauernhof auch mal alte Sorten anbaut, die man so nicht mehr kennt – zum Beispiel die Delikatessenkartoffel Bamberger Hörnchen. So wird jede Lieferung zur Überraschung und du hilfst mit, alte Landsorten zu erhalten. Auch ein großes Sortiment an Milchprodukten von Ziege, Schaf oder Kuh, sowie Wurst und Rindfleisch kriegst du frisch vom Hof. Die Landkiste kannst du in verschiedenen Größen bestellen, der Preis variiert zwischen 12 und 24 Euro. Der Mindestbestellwert beträgt allerdings 15 Euro, dafür fallen keine Liefergebühren an.
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Brodowiner Ökokorb

Das Ökodorf Brodowin ist rund 70 Kilometer von Berlin entfernt. Die meisten kennen es als ländliches Ausflugsziel oder eben als Produzenten von leckeren Bio-Lebensmitteln. Die bekommst du nicht nur im Supermarkt, sondern auch bequem geliefert. Ob Singlekorb, Rohkostkorb oder Schonkorb mit nicht blähendem Gemüse: Da findet jede Zielgruppe etwas. Die Brodowiner Schatzkiste enthält außerdem eine Grundration für deinen Kühlschrank: etwa Möhrensaft, Butter, Leberwurst oder Käse. Milchprodukte stammen aus der eigenen Molkerei. Mit seinen Einnahmen finanziert Brodowin auch Maßnahmen zum Naturschutz und unterstützt gemeinnützige Vereine und Organisationen. Mindestbestellwert: 15 Euro, ab 35 Euro fällt die Liefergebühr von 3,50 Euro weg.
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Die Brodowiner Schatzkiste mit Käse, Wurst, Honig, Öl, Saft, Obst und Gemüse. ©Julia Kämmerer

 

SirPlus Retterbox

Lebensmittel zu retten, gehört inzwischen ja schon fast zum guten Ton. Das Berliner Start-up SirPlus verkauft aussortiertes Obst und Gemüse, aber auch Nudeln, Snacks oder Getränke mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum. Und das ist auch noch um bis zu 70 Prozent billiger als im Supermarkt. Inzwischen gibt es drei Filialen von Sir Plus in Berlin, das Start-up macht es dir aber noch einfacher und liefert bis zu deiner Haustür: Du kannst wählen zwischen den Retterboxen Bio, Vegan, Vegetarisch oder Office – im Abo für bestimmte Wochenintervalle oder fürs Jahr, aber auch als einmalige Bestellung. Wer sich seine Lebensmittel lieber selber rauspickt, kann natürlich im Online-Shop auch eine eigene Box erstellen. Mindestbestellwert gibt es keinen, bei einmaliger Bestellung ist der Versand ab 29,90 Euro Einkauf kostenlos.
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PlantAge

Junge Menschen, die freiwillig einen Bauernhof betreiben? Ja, das gibt es noch. Ein Berliner Pärchen hat eine – Achtung – biovegane, solidarische Plantage namens PlantAge. Biovegan bedeutet zuerst einmal, dass auch Dünger und Co. nicht aus tierischen Produkten bestehen dürfen. Die Solidarität soll außerdem den Erhalt der Landwirtschaft sichern: Wer eine Veggie Box will, muss erst einmal Mitglied werden und einen Erntevertrag unterschreiben. Für 79 Euro pro Monat bekommst du ab Juli dann wöchentlich eine Gemüsebox – inklusive vier Joker und zwei Wochen Betriebsferien. Umso mehr Menschen mitmachen, umso günstiger wird das Ganze. Erntehilfe ist möglich, aber kein Muss.
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etepetete

Bodyshaming gibt es nicht nur bei uns Menschen – auch krummes oder verdelltes Gemüse wird oft wegen seines Aussehens verschmäht. Das zu ändern, hat sich das Start-up etepetete auf die Fahne geschrieben. So kommt hier Obst und Gemüse zwar nicht direkt aus Brandenburg, aber du rettest lustig verformte und biologische Lebensmittel vor der Mülltonne. Durch den direkten Transport vom Bauernhof zu dir nach Hause statt einer langen logistischen Lieferkette wie beim Supermarkt, gleicht sich der weitere Lieferweg auch fast wieder aus. Die Auswahl der Abos ist groß, neben Familienpackungen gibt es eine Rohkost-Box, eine reine Gemüse- oder Obst-Box oder auch eine gemischte Kiste. Versendet wir alle 7 oder 14 Tage mit recycelbarer Verpackung versandkostenfrei und deutschlandweit.
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SpeiseGut

Wer vom SpeiseGut in Gatow frisches Bio-Gemüse aus der Region will, muss mit anpacken. Mindestens drei Ackereinsätze im Jahr sind für Mitglieder verpflichtend. Die Tätigkeiten reichen von Pflanzen, Ernten und Schneiden bis zum Bauen der Gewächshäuser. Aber ist das nicht eine willkommene Abwechslung zum Stadtleben? Schließlich kannst du nach der Arbeit auch im Grünen picknicken oder zur Erfrischung in die nahegelegene Havel springen. Die Erzeugnisse – Gemüse, Kräuter, Eier, Wurst und Saft – werden emissionsfrei an 17 verschiedene Standorte in Berlin geliefert. Dein Ertrag orientiert sich logischerweise danach, wie gut die Saison war. Ein kleiner Ernteanteil kostet 45 Euro im Monat, ein großer monatlich 78 Euro. Den Vertrag mit SpeiseGut schließt du für ein Jahr ab, es gibt aber einen Probemonat zum Ausprobieren.
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