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Die Namenspaten der Straßen II

Warum heißt die Knaackstraße eigentlich Knaackstraße? Dieser Frage geht Betsie vom Magazin MitteSchön auf den Grund ...

Dass die Knaackstraße nicht wegen des gleichnamigen Clubs so heißt, das habe ich mir ja schon gedacht. Aber woher kommt der Name Knaack? Ein berlinerisches Wort für Kastanien? Ausgehen? Oder was? Nein, nichts von alledem, ist ja klar. Namenspate ist mal wieder eine historische Person. In diesem Fall Ernst Knaack (geboren 1914 in Berlin, gestorben 1944 in Brandenburg).

Knaack, Kommunist und Widerstandskämpfer, wurde 1944 wegen seines Kampfes gegen die NS-Herrschaft zum Tode verurteilt und hingerichtet. Im Prenzlauer Berg, wo Knaack für den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands tätig war, wurde nicht nur eine Straße, sondern auch ein Jugendheim – der spätere Knaack-Klub – nach ihm benannt. Zudem ist an dem Haus in der Kastanienallee 16 eine Gedenktafel für Knaack angebracht und vor der Grundschule am Kollwitzplatz steht eine Gedenkstele für ihn und Siegmund Sredzki, ebenfalls Widerstandskämpfer. Womit wir gleich den Namen der Sredzkistraße geklärt hätten.

Also, wenn ihr beim nächsten Mal durch die Knaackstraße lauft, wisst ihr Bescheid.

Dieser Artikel wurde uns zur Verfügung gestellt von MitteSchön

 

 


Quelle: MitteSchön

Die Namenspaten der Straßen II, Knaackstraße, 10437 Berlin

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